Ludwig Spaenle, der Antisemitismus-Beauftragte

Ludwig Spaenle (CSU) war fast zehn Jahre bayerischer Minister für Unterricht und Kultus, davon die halbe Zeit zusätzlich Minister für Bildung, Wissenschaft und Kunst. Neben seiner Partei diente er im Fachbereich Nepotismus auch noch seiner Ehefrau.1 Seit März 2018 ist er aus dem Kabinett Söder verschwunden, und dem am 14. 10. 2018 gewählten Bayrischen Landtag gehört er auch nicht mehr an, da er bei der Landtagswahl sogar einem grünen Schuß in den Ofen, namens Christian Hierneis, unterlag. Aber kein Problem, die Lenker des Systems haben den willigen Ludwig zu Höherem berufen, nämlich zum Antisemitismus-Beauftragten. Schon als Kultusminister stellte er seine außergewöhnliche philosemitische Hingabe unter Beweis 2, und die seit Mai 2018 laufende Probezeit hat er mit Bravour bestanden. Er ist sozusagen zum hebräischen Lordsiegelbewahrer in der BRD aufgestiegen und darf den alle jüdischen Belange umfassenden Titel führen: „Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe“.

Bleibt dem Amt des britischen Originals nur noch nostalgische Bedeutung, so steigt die Aktualität und Bedeutung seines bayrischen Ablegers ins Unermeßliche. Denn der Zentralrat der Juden hat die betrübliche Erfahrung gemacht, daß 365 Tage antideutscher Greuelpropaganda pro Jahr noch immer nicht ausreichen, um auch das letzte Kleinkind gegen die Eltern aufzuhetzen; daß pausenlose zionistische Indoktrination mittels Medien, in Kindergärten, Schulen, Gymnasien, Sport- und Kleinkaninchenzüchter-vereinen, im Schloß Bellevue, in Partei- und Geschwerkschaftszentralen, Caritas- und Malteserverbänden noch immer nicht die bedingungslose Kapitulation der unbelehrbaren „Nazis“ gebracht hat, ja, daß sogar der Holocaust-Trick – hinreichend bekannt unter dem Namen „Auschwitz-Keule“ – nicht mehr verfängt. Shulamit Aloni, die frühere israelische Ministerin für Erziehungsfragen, Knesset-Abgeordnete und Chefin der Meretz-Partei, hat diese perfide jüdische Erpressung einst im US-Fernsehen erläutert, und zwar im Interview mit der jüdischen US-amerikanischen Journalistin Amy Goodman in der TV-Sendung Demokracy Now!3:

TV: „Ihre Stimme ist eine Stimme der Kritik an Israel, die man bei uns hier in den USA nicht offen hört. Häufig, wenn Widerspruch in den USA gegen die Politik der israelischen Regierung geäußert wird, dann werden diese Leute hier ‚antisemitisch‘ genannt. Was ist Ihre Antwort darauf als eine israelische Jüdin?“

Antwort der Ministerin: „Nun das ist ein Trick. Den wenden wir immer an. Wenn jemand aus Europa Israel kritisiert, dann kommen wir mit dem ‚Holocaust‘, bringen den Holocaust hoch. Wenn Leute in den USA Israel kritisieren, dann sind sie ‚antisemitisch‘. Und die jüdischen Organisationen sind stark, sie haben viel Geld. Und die Bindungen zwischen Israel und dem jüdischen Establishment der USA sind sehr stark. Und die jüdischen Organisationen sind stark in diesem Land, wie Sie ja wissen. Und sie haben Macht. Das ist in Ordnung, denn sie sind talentierte Leute. Sie haben Macht, Geld, die Medien und andere Dinge. Ihre Einstellung gegenüber Israel ist: ‚My country – wright or wrong‘. Sie identifizieren sich damit. Und sie sind nicht bereit, Kritik zu hören. Und es ist sehr einfach, Leute, die gewisse Handlungen Israels kritisieren, als ‚Antisemiten‘ anzuprangern und den ‚Holocaust‘ hochzubringen und ‚das Leid des jüdischen Volkes‘. Und das rechtfertigt alles, was wir den Palästinensern antun.“

Und dieser Trick rechtfertigt alles, was uns die Zionisten auch und vor allem in Deutschland antun – meinen sie. Aber, wie bereits gesagt, zum Leidwesen der zionistischen Macher und deren Epigonen in der BRD haben noch nicht alle Deutschen sich die Zipfelmütze über Augen und Mund gezogen. Und da besannen sie sich auf ihren willigen Diener Ludwig Spaenle. Mußten Admiral Canaris und Hans Oster ihre Dienste für fremde Mächte noch geheim durchführen, kann Ludwig Spaenle offen und mit stolz geschwellter Brust sein Tun ankündigen. 4

Antisemitismus ist inzwischen meßbar!“, erläuterte er wissenschaftlich, „und darum müssen wir die Bekämpfung des Antisemitismus intensivieren, deswegen meine Forderung, daß Staatsregierung und Bayrischer Landtag eine Antisemitismus-Definition, die international gefaßt wurde, annehmen.“ Von wem „international gefaßt“? Von der zionistischen Organisation Internationale Allianz zum Holocaust-Gedenken (IHRA), die dann ihre Antisemitismus-Definition als jüdischen Ukas für die Welt herausgab. Dazu Spaenle: „Ich glaube, daß dadurch die Sensibilisierung für dieses wichtige Thema für Bayern verbessert werden kann.“ Und wie diese „verbesserte Sensibilisierung“ in der Praxis aussehen soll, verrät das Sensibelchen: er will möglichst viele und große Verbände, wie Gewerkschaften, Sportverbände u. ä., dafür gewinnen, sich dem Kampf gegen den Antisemitismus „zu verpflichten“, denn – so der von Jerusalem und München Beauftragte – ein politisches Bekenntnis habe schließlich Einfluß auf das Verwaltungshandeln einer Gemeinde. Als Beispiel führte er die in der Landeshauptstadt München agierende internationale Organisation BDS (Boykott, Divestment, Sanktions) an, die die zionistischen Menschheitsverbrechen und den unablässigen Landraub Israels nicht schweigend hinnimmt, womit sie sich nach jüdischer Spaenle-Meinung klar als übler antisemitischer Verein zu erkennen gegeben hat. Aber einfach verbieten und zensieren geht schlecht, der demokratische Anschein muß gewahrt bleiben, also muß Verbot und Zensur schlau in ein koscheres juristisches Mäntelchen verpackt werden. Spaenle: „Das führt ganz konkret dazu, daß Veranstaltungen von Veranstaltern, die etwa israelfeindliche Äußerungen tätigen oder antisemitisch angehaucht sind, nicht stattfinden.“ Jeder Talmud-Gelehrte wird seine helle Freude an Ludwig haben.

Aber Spaenle ist auch auf das Internet sauer, weil er festgestellt hat, daß wahrheitsliebende Benutzer damit in die Lage versetzt werden, Hetze und Lüge des Systems breitenwirksam zu entlarven, sodaß sich die heiligen Tabus und Dogmen langsam aber sicher in abgestandene Luft auflösen, also grummelt er verdrossen: „Es ist festzustellen, daß die Tabugrenzen verschoben werden, was natürlich durch den Wahnsinn des Internets begünstigt wird. Und dagegen müssen wir Zeichen setzen.“ Eins dieser Zeichen sind geplante Meldestellen gegen Antisemitismus“. Diese sollen im ersten Quartal des nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen und Menschen, „die sich bedrängt fühlen“ zur Seite stehen. Zum Antideutschtum gehört bekanntlich auch Denunziantentum.

Wann die Todesstrafe gegen Israel- und Zionisten-Kritiker eingeführt wird, darüber schweigt sich Spaenle (noch) aus, doch wird er sich vermutlich mit dem ihm gleichgesinnten Israel-Heloten Alexander Gauland (AfD) darüber beraten. Denn wer, wie Gauland am 26. 4. 2018 im Bundestag, den Deutschen jegliche Kritik an israelischen Verbrechen abspricht und sogar die hirnrissige Forderung erhebt, im Bedarfsfall für den Raubstaat Israel „zu kämpfen und zu sterben“ für den ist die Todesstrafe für Israel-Kritiker adäquat. Warten wir ab, welche Machenschaften der offizielle Antisemitismus-Beauftragte in Bayern, Ludwig Spaenle, sowie das Heer der inoffiziell Beauftragten noch bereithalten; bei Charakteren dieser Art kann wohl kaum noch etwas überraschen.

1Spaenle beschäftigte von 1997 bis 2013 seine Ehefrau für 600000 Euro auf Steuerkosten

2Siehe dazu unter heurein.wordpress.com : Reliquienverehrung, März 2017

4Rundfunksendung ARD-Info-Nacht, 5. 12. 2018, 5:50 Uhr

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2 Gedanken zu “Ludwig Spaenle, der Antisemitismus-Beauftragte

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