Grauenhaft

Wer wurde nicht bis ins Mark erschüttert durch den Aufschrei der Medien: Andreas Hollstein, gutmenschlicher, gottesfürchtiger und Nafri-liebender Bürgermeister des nordrhein-westfalischen Städtchens Altena, sei wie durch ein Wunder dem Tod von der Schippe gesprungen, als ihn wegen seiner Welcome-Refugees-Umtriebe ein brutaler Messer-Attentäter heimsuchte. Dabei hatte der unfreundliche Patron für seine grauenhafte Tat gar keinen triftigen Grund! Denn anstatt froh und dankbar zu sein, daß er bis dato von den zahlreichen Amri’s – die wir übrigens Hollsteins Freundin, der Schlepperkönigin Angela Merkel und allen Gutmenschen zu verdanken haben – noch nicht massakriert worden ist, besuchte er den Bürgermeister Hollstein, fuchtelte mit dem Messer herum und verletzte ihn so schwer, daß nur ein beherzt aufgeklebtes Heftpflaster sein Leben retten konnte. Zwar war die Schnittwunde nicht 15 Meter lang, auch keine 15 cm, wie die Merkelmedien noch immer jammern, aber über solche ernste Angelegenheiten sollte man ebensowenig relativieren, wie über die Erzählungen eines Freizeit-Anglers, dessen gefangener Hecht sich auf wunderbare Weise immer mehr vergrößert. Immerhin war der Schnitt an die 5cm lang. Demnach hat ein Journalist der Passauer Neue Presse, der Hollstein interviewte (PNP vom 29. 11. 2017), eher leicht untertrieben, als er den Attackierten daran erinnerte: „Herr Hollstein, Sie sind Opfer eines Messerattentats geworden!“ Das Opfer sah das ein und spann den dramatischen Faden weiter: „Das ist mein dritter Geburtstag. Ich habe eine schwere Krebserkrankung überstanden und das Leben zum zweiten Mal geschenkt bekommen. Am Montagabend habe ich das Leben zum dritten Mal geschenkt bekommen. Dafür bin ich Gott sehr dankbar.“ Jetzt warten wir nur noch darauf, daß Papst Franziskus bei seiner nächsten Rede vor dem Europaparlament in Straßburg auch ihn zum „Gotteskrieger“ erklärt, so wie er dies bei exotischen Invasoren bereits getan hat.

Und doch – bei allem Unglück hatte Hollstein noch Glück gehabt! Nicht auszudenken, wenn ihm ein Attentäter eine schallende Ohrfeige verpaßt hätte; die hätte ihn vermutlich noch viel mehr verletzt.

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Singulär

Das Fremdwort singulär wurde in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts vor allem durch Richard von Weizsäcker und Roman Herzog populär. Es war die Zeit, wo der offiziellen Holocaust-religion, vor allem durch Ernst Zündel, Fred Leuchter und den Diplom-Chemiker Germar Rudolf, eigentlich schon der Garaus gemacht worden war und die, wie ein Bienenschwarm aufgescheuchten Dogmatiker, in Ermangelung von stichhaltigen Argumenten, wenigstens eine verbale Stütze für das wankende Holocaust-Gebäude dringend benötigten. Vom totalitären Sondergesetz § 130 StGB, mit dem die Meinungsfreiheit, Forschung und Wissenschaft beseitigt wurde, ließen sich die Wahrheitssucher ohnehin nicht einschüchtern. Die nationalsozialistischen Kommandanturbefehle, die dafür sprechen, daß Auschwitz ein Arbeitslager und kein Vernichtungslager war, und deren Aussagekraft vor allem die unerschrockene und unermüdliche Geschichtsforscherin Ursula Haverbeck erkannte und ins Blickfeld richtete, sprechen für den Revisionismus. Ein triftiger Grund mehr, im Bemühen um die Wahrheitsfindung nicht nachzulassen und Dogma und Strafandrohung zu trotzen.

Von Anbeginn trägt die Menschheitsgeschichte Narben von Verbrechen, die entweder jedes für sich oder aber keines davon als singulär bezeichnet werden darf. Der allein für Auschwitz gedachte Begriff „singulär“ hat sich als unhaltbar erwiesen, doch da er offiziell nun einmal eingeführt wurde, wollen wir einige „singuläre“ Verbrechen der jüngeren Zeitgeschichte betrachten, von denen es eine Unzahl gibt und aus Platzgründen nur wenige angeführt werden können; so seien nur genannt die Inquisition, der Völkermord in der Neuen Welt, die Neger-Sklaverei, der Abwurf der amerikanischen Atombomben und der Völkermord an den deutschen Vertriebenen.

Die Inquisition („Untersuchung“).

Die von der Katholischen Kirche gegen Häretiker zur Reinerhaltung des Glaubens bereits 1232 durch Papst Gregor IX. eingeführte Inquisition, erfuhr in Deutschland erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts, also ca. 250 Jahre später, ungeahnte Dimensionen: durch die Hexenverfolgung. Da das Hexenwesen einen Abfall vom Glauben bedeutete, fiel es unter den Begriff der Ketzerei und wurde deshalb von der Kirche genauso verfolgt. Dies erfolgte durch Papst Innozenz VIII. mittels einer Bulle vom Dezember 14841:

Es werde ihm berichtet, sagt der Papst, daß in Deutschland viele Personen beiderlei Geschlechts mit bösen Geisten sich verbinden, durch ihre Zaubereien Menschen und Tieren schaden, die Felder und ihre Früchte verderben, den christlichen Glauben ableugnen und andere Verbrechen vom Feinde des menschlichen Geschlechts getrieben begehen. Es werden deshalb zwei Professoren der Theologie, die Dominikaner Heinrich Institor (Krämer) und Jakob Sprenger, jener für Oberdeutschland, dieser für die Rheingegend, als Inquisitoren mit den ausgedehntesten Vollmachten bestellt. Sie sollten ‚wider alle und jede Personen, wes Standes und Vorzuges sie sein mögen, solches Amt der Inquisition vollziehen und die Personen selbst, welche sie schuldig befinden, nach ihrem Verbrechen züchtigen, in Haft nehmen, am Leib und am Vermögen strafen, auch alles und jedes, was dazu nützlich sein wird, frei und ungehindert thun und dazu, wenn es nötig sein wird, die Hilfe des weltlichen Arms anrufen’.“

Und in der Tat, Institor und Sprenger erfüllten ihre grauenvolle Aufgabe mit größtem Eifer. „Um auch mit den Waffen der Wissenschaft das ihrige zu thun, schrieben sie mit Approbation der theologischen Fakultät in Köln ein wahrhaft berüchtigt gewordenes Buch, den Hexenhammer (Malleus maleficarum), in welchem die Lehre vom Zauberbunde mit dem Teufel weitläufig auseinandergesetzt und Anleitung gegeben wird, die Hexen und Zauberer ausfindig zu machen und gerichtlich gegen sie zu verfahren. Dieses, erstmals im Jahre 1489 in Köln gedruckte Buch, welches bald die höchste Autorität in geistlichen und weltlichen Gerichten erlangte, lehrt namentlich die Anwendung der Folter in einem Umfange, wie sie seither unerhört gewesen: wenn eine der Zauberei Verdächtige die Tortur ausgestanden, und dennoch nicht zum Schrecken und Bekenntnis gebracht worden, so möge man die Tortur fortsetzen und die Angeklagte des zweiten oder dritten Tages wieder auf die Folter legen. Bekennt sie, so werde sie dem weltlichen Arm übergeben, an ihr die Todesstrafe zu vollziehen. Leugnet sie, so mag sie der Richter in den schmutzigsten Kerker werfen, um sie mit der Zeit zum Bekenntnis zu bringen, es daure nun eine kurze Zeit oder Jahre.“2

Und ungezählten Menschen, in den allermeisten Fällen Frauen, wurden in den grässlichen Folterkammern die Glieder zerrissen. Der nachfolgende Fall ist ein Beispiel von Millionen.

Im Jahre 1672 wurde Katherine Lips, Schulmeisters Ehefrau von Betziesdorf in Oberhessen, in den Hexenturm zu Marburg eingesperrt und in grässlicher Weise gefoltert. Das im Archiv zu Marburg aufbewahrte Protokoll sagt:

Hierauf ist ihr nochmals das Urteil (auf Tortur) vorgelesen worden und sie erinnert worden, die Wahrheit zu sagen. Sie ist aber beständig bei dem Leugnen blieben, hat sich selber hertzhaft und willig ausgezogen, worauf sie der Scharfrichter mit den Händen angeseilet, – peinlich Beklagte hat gerufen: O wehe! o wehe! Herr im Himmel komme zu Hilfe! Die Zehen sind angeseilet worden – – hat gerufen: ihre Arme brechen ihr. Die spanischen Stiefel sind ihr aufgesetzet, die Schraube auf dem rechten Bein ist zugeschraubet, ihr ist zugeredet worden, die Wahrheit zu sagen. Sie hat aber darauf nicht geantwortet. Die Schraube auf dem linken Bein auch zugeschraubet. Sie hat gerufen, sie kennte und wüsste nichts. Die linke Schraube gewendet, peinlich Beklagte ist aufgezogen, sie hat gerufen: Du lieber Herr Christ, komme mir zu Hilfe! sie kennte und wüsste nichts, wenn man sie schon ganz tot arbeitete. Ist höher aufgezogen , ist stille worden und hat gesagt, sie wäre keine Hexe. Die Schraube auf dem rechten Bein zugeschraubet, worauf sie o wehe! gerufen. Es ist ihr zugeredet worden, die Wahrheit zu sagen. Sie ist aber dabei blieben, daß sie nichts wüsste, ist wieder niedergesetzet worden, die Schrauben sind wieder zugeschraubet, hat geschrien: O wehe! O wehe! wieder zugeschraubet auf dem rechten Bein, ist stille worden und hat nichts antworten wollen, zugeschraubet, hat laut gerufen, wieder stille worden und hat nichts antworten wollen, zugeschraubet, hat laut gerufen, wieder stille worden und gesagt, sie kennte und wüsste nichts, nochmals aufgezogen, sie gerufen: O wehe, wehe! ist aber bald ganz stille worden, ist wieder niedergesetzt und ganz stille blieben, die Schrauben aufgeschraubet. – Die Schrauben höher zugeschraubet, sie laut gerufen und geschrien, ihre Mutter unter der Erde sollte ihr zu Hilfe kommen, ist bald ganz stille worden und hat nichts reden wollen. Härter zugeschraubet, worauf sie anfangen zu kreischen und gerufen, sie wüsste nichts. An beiden Beinen die Schrauben höher gesetzet, daran geklopfet (mit einem Gegenstand, was sie Schmerzen erhöht, d. V.), sie gerufen: Meine liebste Mutter unter der Erden, o Jesu, komm mir zu Hilfe! Am linken Bein zugeschraubet, sie gerufen, sie wäre keine Hexe, das wüsste der liebe Gott, es wären lauter Lügen, die von ihr geredet worden. Die Schraube am rechten Bein härter zugeschraubet, angefangen zu rufen, aber stracks wieder ganz stille worden. Hierauf ist sie hinausgeführt worden vom Meister, ihr die Haare abzumachen. Darauf er, der Meister kommen und referiert, das er das Stigma funden, in welchem er eine Nadel über Glieds tief gestochen, welches sie nicht gefühlet, auch kein Blut herausgangen (Die Nadelprobe wurde vor der Folter oder bei „hartnäckigem Leugnen“ angewendet: In die aufgefundenen Hexenmale – z.B. Leberfleck, Narbe, Muttermal u.ä. – stach der Scharfrichter eine Nadel; verursachte der Stich keine Schmerzen, dann war dies ein Indiz, daß es sich bei der Delinquentin um eine Hexe handelte; d. V.). Nachdem ihr die Haare abgeschoren, ist sie wieder angeseilet worden an Händen und Füßen, abermals aufgezogen, da sie geklaget – – , ist wieder ganz stille worden, gleich als wenn sie schliefe. Die Schraube am rechten Bein wieder zugeschraubet, da sie laut gerufen, die linke Schraube auch zugeschraubet, wieder gerufen und stracks ganz stille worden, und ihr das Maul zugegangen. Am linken Bein zugeschraubet, worauf sie gesagt, sie wüsste von nichts, wenn man sie schon tot machete. Besser zugeschraubet am rechten Bein, sie gekrischen, endlich gesagt, sie könnte nichts sagen, man sollte sie auf die Erde legen und totschlagen. Am linken Bein zugeschraubet, auf die Schrauben geklopfet, harter zugeschraubet, nochmals aufgezogen, endlich ganz wieder losgelassen werden. – Meister Christoffel, der Scharfrichter, berichtet, als sie peinlich Beklagtin die Haare abgeschnitten, habe sie an seinen Sohn begehrt, daß man sie doch nicht so lange hängen lassen möchte, wenn sie aufgezogen wäre.’

Die Standhaftigkeit dieser Frau ertrug alle Grade der Folter. Es war von ihr kein Geständnis zu erpressen, und da man auch sonst keine Beweise gegen sie hatte, mußte sie endlich entlassen werden. Aber im folgenden Jahre, da man weitern Verdacht zu haben vermeine, wurde sie abermals gefänglich eingezogen und noch entsetzlicher gemartert. Sie wurde viermal aufgezogen, sechzehnmal wurden die Schrauben so weit geschraubt, als es nur möglich war, und da sie wiederholt in Starrkrampf verfiel, so wurde ihr mehrmals mit Werkzeugen der Mund aufgebrochen, damit sie bekennen sollte. Bald betete sie, bald brüllte sie ‚wie ein Hund’. Ihre Seelenstärke war größer als die Bosheit ihrer Peiniger. Endlich wurde die unglückliche Frau mit Landesverweisung entlassen.“3

Diese Unglückliche war die große Ausnahme. In der Regel war nach einigen unerträglich Folterungen der Widerstand gebrochen, ein Geständnis erpresst und die „Hexe“ bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Warum aber bei manchen Gemarterten dieses schier unglaubliche Durchhaltevermögen, bevor sie gestanden, was man von ihnen wissen wollte? Warum kam es auch sehr häufig vor, daß Hexen ihr Geständnis nach der Folter immer wieder widerriefen, obwohl sie doch wussten, daß ein Widerruf weitere, noch schrecklicher Folter nach sich ziehen würde? Die Angst vor dem Scheiterhaufen allein kann es kaum gewesen sein, da der Tod letztendlich als Erlösung angesehen wurde. Die Antwort dürfte sein, daß die Gemarterten damals glaubten, wenn sie mit einem falschen Geständnis, also mit einer Lüge, wie sie meinten, dem Tod überantwortet würden, sie des ewigen Lebens verlustig und der Verdammnis anheimfallen würden. So kamen zu den physischen Qualen auch noch die seelischen hinzu. Was für ein grauenhaftes Dilemma!

Gleich dem Schneeballsystem zog die Verfolgung einer Hexe die Verfolgung und Folter von zehn oder mehr weiteren Hexen nach sich, weil der Folterknecht sich nicht eher zufrieden gab, bis er seinem Opfer das Geständnis von weiteren Hexen, die mit ihr gemeinsam ihr teuflisches Handwerk getrieben hätten, abpresste.

Dörfer, Städte, ganze Landstriche wurden so dezimiert; ganz Europa war dem Wahn verfallen, so Spanien, Italien, England, die Niederlande, die Schweiz, Schweden, Dänemark, ja in Frankreich begann die Hexenverfolgung schon im 14. Jahrhundert. Und, seltsam genug, die Evangelischen verfolgten die Hexen kaum minder als die Katholischen. Erst nach 3 Jahrhunderten verebbte das Unwesen.

Der Stadtsyndikus Voigt zu Quedlinburg hat in der ‚Berliner Monatsschrift’ von 1784 die ungefähre Zahl der in Europa als Hexen Hingerichteten auf eine Million berechnet. Andere Berechnungen kommen auf mehrere Millionen.“4 So heißt es in einem Band über Kirchengeschichte: „Die Opfer des kirchlichen Hexenwahns veranschlagt man auf neun Millionen.“5

Doch wie auch immer, es war unaussprechlich entsetzliches Leid in ungeheurer Zahl. Man kann es auch singulär nennen.

Der Völkermord an den Indios

Während in Europa die zerrissenen Leiber der Hexen und Zauberer auf die Scheiterhaufen geschleppt wurden und der Rauch den Himmel verdüsterte, vollzog sich gleich nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus ein nicht weniger grauenvolles Drama: der Genozid an der Urbevölkerung des Doppelkontinents, den zahlreichen Stämmen, den Azteken und Inkas, und dies mit einer Grausamkeit durch die spanischen Konquistadoren, die den Inquisitoren in Europa in nichts nachstand. Die Kenntnis dieserhalb haben wir vor allem Bartolome de Las Casas, dem großherzigen Dominikanermönch und späteren Bischof des mexikanischen Bistums Chiapa, dem „Schutzengel“ der Indios, zu verdanken. Triebfeder der Eroberer bzw. Abenteuerer war die blanke Gier nach Land, Macht, Reichtum, Gold; die gewissenlose Ausbeutung des indianischen Menschen“materials“ war allein Mittel zum Zweck. Den Segen dazu erteilte die „allein seligmachende“ Katholische Kirche. Abhilfe zugunsten seiner grausam geknechteten und gemordeten Schützlinge konnte de Las Casas von keinem seiner obersten päpstlichen Dienstherrn jener Zeit, am allerwenigsten von Alexander VI., erwarten, erreichte aber 1520, vorerst wenigstens de jure, bei dem Habsburger Kaiser Karl V. einen gesetzlichen Indianerschutz in allen neueroberten Gebieten Amerikas.

Eine Abhandlung6 von der Klage Las Casas vor dem Kaiser am spanischen Hof gibt einen Eindruck vom unendlichen Leid der Indios:

…’Aber ich habe auch die Toten unter den Bäumen (Metapher für die indianischen Volksstämme, d.V.) gesehen, Hügel und Berge von Toten. Es waren viele tausend Kinder darunter, die auf Kuba in wenigen Jahren Hungers starben, weil ihre Eltern nicht mehr Zeit haben durften, sie zu ernähren; denn die Eltern mussten mit erstarrten Herzen das Gold aus der Erde wühlen für ihre neuen Herren. Es lagen Könige unter den Bäumen, edel wie du, aber ohne ein Zeichen ihrer geraubten Würde; Könige, denen man die Ohren abgeschnitten hatte wie gemeinen Dieben; andere, deren steifen Glieder noch von Fesseln umwunden waren, und wieder andere, die samt ihrem gefangenen Volke mit dem Sklavenschiff versanken und ertranken. Es lagen Greise darunter, die man wie Kehricht vor die Haustür geworfen, weil sie nicht mehr taugten; edelgestaltete Mädchen, deren Leiber geschaffen waren, die Seelen einer Heiligen zu bewahren, und die einem spanischen Zuchthäusler gedient hatten für seine verworfene Lust. Und wie viele sterbende Frauen hielten tote Kinder an der versiegten Brust! Andere sah ich liegen, die zu schwach geworden waren zu gebären, und ich hörte Männer klagen, daß die schwere Arbeit ihnen die Zeugungskraft genommen hätte und ihre Weiber bei den Spaniern lägen, und sah, wie sie fortliefen, um sich zu erhängen. Kriegshunde sah ich, die sich satt fraßen an lebendigen Menschen. Und wieviel verkrümmte, gedunsene Leiber habe ich gefunden, die Leiber derer, die Gift verschlungen hatten, um der irdischen Hölle zu entgehn. Und wieder sah ich Kinder, die von Schwertern durchbohrt waren; die Eroberer hatten sie von den Brüsten und Rücken der Mütter gerissen, damit diese das Gepäck und den Raub der Spanier über das Gebirge schleppten. Und dann fand ich die an der Straße verendeten Träger und Trägerinnen, deren letzte Lebenskraft die Sonne aufgesogen hatte. Und ich sah die Leichen der Perlentaucher, deren Brustkorb fast zersprungen war vom angehaltenen Atem; denn die Spanier stießen sie mit Spießen und Schwertern unter das Wasser, sobald sie heraufgetaucht waren und mit klammen Händen die Muscheln ins Boot geworfen hatten. Und ihr dunkles Haar war falb geworden von dem salzigen Wasser. Das alles habe ich gesehn, und ich konnte doch nichts tun als in die Luft ein Kreuzeszeichen machen über Bergen von Leichen.’

Las Casas wankte; er stützte sich wieder auf den Tisch, aber die Worte kamen nur noch gebrochen von seinen Lippen: ‚Und das alles ist doch nichts. Denn ich habe die fluchen hören, denen ich das Evangelium der Liebe gepredigt hatte, und ratlos mit angesehn, daß Sterbende das Sakrament verweigerten, um nicht in das Paradies der Spanier zu kommen. Vor mir stürzten die Seelen der Unglücklichen in die ewige Verdammnis hinab. Und welche Schreie habe ich gehört! Die Schreie derer, die unter Peitschenhieben starben, und derer, die lebendig verbrannt wurden auf dem Kriegszug in Hinguey, und derer, die in der Folter hingen. Und die Schreie sind noch nicht das Furchtbarste, viel schlimmer sind das Klagen und das Weinen und die stummen , von Tränen quellenden Augen; und das Schlimmste sind die Fragen in diesen Augen, die nicht begreifen können und emporblicken zum Himmel und suchen und nicht wissen, wer da oben wohnt. Oh, was habe ich gesehn. Ihr habt mich nach der Wahrheit gefragt; das ist die Wahrheit, und es ist sie doch noch nicht. Viel, viel Schlimmeres habe ich noch gesehn, was kein Gehirn zu denken wagt, keine Lippe nachspricht, was selbst den Teufel mit Abscheu erfüllen müsste. Oh, was habe ich gesehn!’

Er sank an dem Tische nieder, die Hände vor die Augen pressend und von entsetzlichem Schluchzen erschüttert.“

In seinem berühmt gewordenen schriftlichen Bericht7 schreibt Las Casas u.a.:

Ich sagte bereits, daß die in Indien befindlichen Spanier blutgierige wilde Hunde halten, die darauf abgerichtet sind, die Indianer zu erwürgen und in Stücke zu zerreißen…Zur Verpflegung dieser Hunde führen sie auf ihren Märschen eine Menge Indianer bei sich, die in Ketten gehen und wie eine Horde Schweine einhergetrieben werden. Man schlachtet dieselben und bietet Menschenfleisch öffentlich feil. Dann sagt einer zum andern: Borge mir doch einmal ein Viertel von diesem Schurken (Bellaco). Ich werde nächster Tage auch einen schlachten; dann gebe ich dir’s wieder.“ (S. 112)

Da nun einst eine kranke Indianerin sah, daß sie diesen Hunden nicht entfliehen könne, und, gleich anderen, von ihnen zerrissen werden würde, so nahm sie einen Strick, band ihr Kind, das nur erst ein Jahr alt war, an den einen Fuß, und erhing sich dann an einem Balken. Kaum war sie damit fertig, als die Hunde kamen und das Kind stückweise zerrissen, doch ward es noch vor seinem Ende von einem Ordensgeistlichen getauft.“ (S. 64)

Da nahm er ein Knäblein, welches er seiner Mutter entriß, hieb ihm mit seinem Dolche von Armen und Beinen ein Stück nach dem anderen herunter und gab jedem Hunde sein Teil davon. Als sie nun diese Stücke aufgefressen hatten, warf er das Körperchen auf die Erde, damit sie es zusammen verzehrten.“ (S. 64)

Die Tyrannei, welche die Spanier beim Perlenfang oder bei der Perlenfischerei gegen die Indianer verüben, ist eine der grausamsten und verdammungswürdigsten Erfindungen von der Welt…Man senkt sie nämlich drei, vier, auch wohl fünf Klavtern tief ins Meer, und zwar von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Da müssen sie die ganze Zeit über ohne Atem zu holen unter dem Wasser herumschwimmen und die Muscheln losreißen, worin die Perlen wachsen. Haben sie ihre Netze damit angefüllt, so dürfen sie wieder empor kommen und ein wenig verschnaufen. Nicht weit davon ist ein spanischer Henkersknecht in einem Nachen oder kleinen Boote befindlich. Ruhen sie zu lange, so stößt er sie wieder ins Wasser oder reißt sie bei den Haaren hinein, damit sie fortfahren zu fischen…Des Nachts müssen sie auf der Erde schlafen und werden in den Stock geschlossen, damit sie nicht entlaufen können. Oft tauchen sie bei dieser Fischerei oder beim Perlenfang unter und kommen nicht wieder empor, weil sie von Haifischen und Seehunden umgebracht und gefressen werden…Fast alle können diese abscheuliche Lebensart nur wenige Tage ertragen…Ihr Körper wird unaufhörlich von Kälte durchdrungen; ihre Brust wird vom häufigen Zurückhalten des Atems zusammengepresst, mithin bekommen sie Blutspeien und Durchfall und sterben daran. Ihr Haar, das von Natur schwarz ist, bekommt eine ganz andere Farbe und wird brandrot, wie das Fell der Meerwölfe. Auf ihrem Rücken schlägt Salpeter aus…“ (S. 83/84)

Die Schilderung über die endlose Qual der geschändeten Kreatur Mensch könnte noch lange fortgesetzt werden. Auch hier können die Opferzahlen nur geschätzt werden; sicherlich waren es, zusammen mit der Ausmordung der Indianer Nordamerikas viele Millionen. Der jüdische Dissident Gerard Menuhin, Sohn des begnadeten Geigers Yehudi Menuhin, spricht von 70 Millionen ausgerotteter Indianer8. Wer wollte sich erdreisten zu sagen, diese Verbrechen an den Eingeborenen des amerikanischen Doppelkontinents seien nicht singulär?

Der Sklavenhandel mit den Negern

Auch dieses Verbrechen, begonnen nach der Entdeckung Amerikas, kann nur im Superlativ beschrieben werden.

Es mutet wie ein Treppenwitz an, daß der edle Bartolome de Las Casas 1498 die Überführung von Negern nach Mexiko vorschlug, weil er die Schwarzen für schwere Arbeit geeigneter hielt als die Indios; ein Vorschlag, der ihm später angeblich leid tat.

Im Jahr 1502 begann der Transport des „Schwarzen Elfenbeins“ von der Westküste Afrikas nach der Neuen Welt, zuerst nach den Antillen. Wie bei der Versklavung der Indios vertrug sich auch die Versklavung der Neger bestens mit dem Christentum, da schon Papst Martin V. während seines Pontifikats 1417 – 1431 verkündet hatte, daß „den Ungläubigen kein einziger Teil der Welt gehören sollte.“ Die Schätzungen der Opfer gehen sehr weit auseinander. Berücksichtigt man die Tatsache, daß auf jeden am amerikanischen Kontinent lebend angelieferten Neger („Die Engländer brachten von 1680 bis 1786 allein 2.130000 Sklaven meist als Plantagenarbeiter nach Amerika“9) nach seriösen Schätzungen zehn weitere Opfer hinzugerechnet werden müssen, bekommt man eine Ahnung von der horrenden Opferzahl. Allein „im Verlauf des 18. Jahrhunderts verliert Schwarzafrika durch Sklavenhandel mindestens 10 Millionen Einwohner.“10

Schon beim Überfall der Sklavenjäger auf ein afrikanisches Dorf, beim Sklavenfang, dürften die ersten Opfer zu beklagen gewesen sein; weit höher lag die Todesrate unter den zurückgelassenen Säuglingen. Viele der Gefangenen, mit Ketten aneinandergeschlossenen, kamen beim Marsch zur Küste ums Leben, wohl noch mehr während des Transportes auf den Schiffen. Zusammengepfercht auf engstem Raum im stinkenden Schiffsbauch, Mangel an Trinkwasser und ohne medizinische Versorgung, bedeutete für alle Jammer und Elend und für viele den Tod; die Umgekommenen wurden einfach über Bord geworfen, den Haien zum Fraß. „Wie Vieh wurden die Sklaven verschifft. Selbst wenn die Hälfte von ihnen bei der Ankunft tot war, ergab der Rest nach Abzug der Beförderungskosten noch einen großen Gewinn.“10a

Bei der Anlandung wurde die „Ware“ versteigert und zum neuen Herrn und Besitzer, meist auf eine Plantage, verbracht; dabei wurden viele Kinder von ihren Eltern gerissen. Und die Unmenschlichkeit und Last wurde von jeder in der Versklavung geborenen neuen Generation ererbt und weiter vererbt. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts, nach dreieinhalb Jahrhunderten, darf der Sklavenhandel im Nordatlantik als beendet gelten.

Wer waren die Täter? Für die Sklavenhaltung in erster Linie die weißen Besitzer von Plantagen, Bergwerken, Manufakturen usw.; für den Sklavenfang schwarze Sklavenjäger, die Komplizen der Sklavenhändler. Diese fingen landeinwärts in den Krals die „Ware“ und trieben sie an die Küste zu den wartenden Schiffen.

Geographisch gesehen verteilten sich die Übernahmestellen an der afrikanischen Küste, wo die weißen Sklavenhändler das ‚Ebenholz’ von den schwarzen Sklavenhändlern in Empfang nahmen, folgendermaßen:

– die Goldküste und die benachbarte ‚Sklavenküste’ (Ghana, Togo, Dahome, Nigeria), die im 17. und 18. Jahrhundert den Hauptanteil der ‚Ladung’ lieferten,

– das Nigerdelta, wo die Sklavenhändler sich seit dem 18. Jahrhundert versorgten und das nach der offiziellen Abschaffung des Sklavenhandels eine wichtige Rolle im Sklavenschmuggel des 19. Jahrhunderts spielen sollte,

– Angola und der Kongo, die vier Jahrhunderte lang regelmäßig bedeutende Kontingente lieferten.“11

Das Monopol des Sklavenhandels, einschließlich der Schiffstransporte, lag in jüdischen Händen12; aus einer weiteren Quelle erfahren wir:

Sie kamen mit Schiffen, beladen mit Schwarzen aus Afrika, die als Sklaven verkauft wurden. Der Handel mit schwarzen Sklaven wurde durch ein königliches Monopol geregelt und die Juden wurden oftmals zu königlichen Verkaufsagenten ernannt. (…) Juden waren die größten Schiffsausrüster für Sklavenschiffe in der karibischen Region. Dort lag das Sklaven-Schiff- Gewerbe hauptsächlich in jüdischen Händen. (…) Die Schiffe gehörten nicht nur Juden, sondern wurden auch von Juden bemannt und segelten unter dem Kommando von jüdischen Kapitänen.“13

Wenn Juden einen nicht geringen Anteil an der schwarzen Sklaverei haben, dann wird ihre Unverschämtheit im Hinblick auf Auschwitz, die Deutschen seien „das Tätervolk“, überdeutlich. Der Täter wirft mit Steinen! Wenn sie uns schon mit „singulärem“ Verbrechen kommen – die Neger-Sklaverei war ein solches.

Der Atombomben-Abwurf

Am 6. 8. 1945 wurde von den Amerikanern die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen, drei Tage später, am 9. 8., die zweite auf Nagasaki. Der japanische Arzt D. Nobuo Kusano, der sich Ende August 1945 mit Kollegen nach Hiroshima begab, berichtet14:

Endlich lag Hiroshima vor uns: Ein vollständig ausgebranntes weitflächiges Feld. Jedoch, dieser Anblick überraschte mich nicht so sehr, denn damals lagen Tokio, Yokohama, Nagoya, Osaka und überhaupt fast alle bedeutenden Städte der Tokaido-Bahnlinie total in Trümmer. Was mich indessen wie ein Schock überfiel, waren die Krankheitsbefunde der durch Radioaktivität Erkrankten. Ihre Zahl war zu jener Zeit sehr groß. Fast alle büßten ihr Leben ein.(…) Die inneren Organe dieser Patienten zeigen außerordentliche Veränderungen: Knochenmark, Lymphknoten und Milz der an dieser Atombombenkrankheit Gestorbenen waren genauso zerstört wie das völlig ausgebrannte Ruinenfeld von Hiroshima.

Die tatsächliche Vernichtungskraft der Atombombe ist allein durch Fotographieren vernich-teter Gebäude und verbrannter Menschenleiber gar nicht in vollem Umfang darzustellen. Die Toten können nichts mehr sagen, aber ihre Gewebe und Zellen sprechen klar unter dem Mikroskop davon, w i e sie zu Tode kamen.

Drei Arten von Energie werden durch die Explosion einer Atombombe hervorgebracht. Die erste ist Hitze, die zweite mechanische Kraft und die dritte Radioaktivität. Sie sind es, die – direkt oder indirekt – den menschlichen Organismus gewaltsam zerstören.

Die Hitze. Man schätzt die von der Atombome ausstrahlende Hitze auf 6000 Grad Celsius, da sogar Steine und Dachziegel im Explosionszentrum schmolzen. Wer der Hitze unmittelbar ausgesetzt war, erlitt Brandwunden sogar dann, wenn er 4 km vom Explosionszentrum entfernt war. Alle bis zu 1,3 km vom Explosionszentrum Befindlichen starben, soweit sie sich nicht an irgendeinem besonders geschützten Ort aufhielten. Für die Brandwunden war charakteristisch, daß die Hautoberfläche durch die hochgradige Hitze, die sich in einigen Zentelsekunden aktivierte, stark verbrannt wurde.

Menschen in sicherer Entfernung erlitten Brandwunden nur an unbedeckten Körperstellen, scharf gegen die intakten Hautpartien abgegrenzt. An einem ca. 2 Kilometer vom Explosionszentrum entfernten Ort brannten schwarze bzw. bunte Kleidungsstücke, nicht jedoch weiße. Verbrennungen 2. Grade wurden durch brennende Kleidungsstücke , aber auch durch Großfeuer, oft verursacht.

Die Kraft. Die Explosionskraft der Atombombe kann auf 20.000 Tonnen TNT (Tri-Nitro-

Toluol) geschätzt werden, ihre Druckkraft im Explosionszentrum von Hiroshima auf 5 Tonnen je Quadratmeter, in Nagasaki auf 10 Tonnen je Quadratmeter. Vorwiegend in Holzbauweise errichtete Häuser wurden im Umkreis von 2 Kilometern völlig und bis zu 4 km zur Hälfte vernichtet. Fensterscheiben zerbrachen noch in 16 km Entfernung.

Die durch die Explosion erzeugten Wunden waren von zweierlei Art: d i r e k t durch den Exlosionssturm verursacht, und – öfter feststellbar – i n d i r e k t infolge zusammenstürzender Häuser oder durch Stiche und Schnitte von Glas- und anderen Splittern. (…).

Einer der Kranken schrie: ‚Ich habe Schmerzen! Brustschmerzen!’ Ich auskultierte ihn und hörte ein seltsames Geräusch bei der Atmung. Bei der Röntgenuntersuchung fand ich viele winzige Partikel in seinen Lungen. Sie waren nur ein Teil der Splitter verschiedenartiger Objekte, die in seinen gesamten Körper durch die Haut gepresst worden waren. Sogar der fähigste Spezialist für Lungenchirurgie könnte in nicht retten.

Die Radioaktivität. Die von der Atombome entwickelte Radioaktivität war unerwartet stark. Sie entsprach derjenigen von ca. 100.000.000 Tonnen Radium. Von den beim Atomzerfall entstehenden elektromagnetischen Schwingungen sind es hauptsächlich die Gammastrahlen und die Neutronen, welche auf den menschlichen Organismus Einfluß nehmen, während die Alpha- und Betastrahlen keine so starke Wirkung zeigen.

Wie kamen die Menschen zu Tode?

Die Zahl der in Hiroshima Umgekommenen schätzte man anfangs auf rund 100.000. Jetzt sagt man: Mehr als Zweihunderttausend gingen damals durch die Atombome zugrunde. Von ihnen wurden 70% im Augenblick der Explosion vernichtet, oder sie kamen bis zum selben Abend um. Über die Hälfte von ihnen erlag den bei Hauseinsturz usw. erlittenen Verwundungen, die übrigen wurden durch Verbrennungen getötet.

Überall in der Stadt brachen sofort nach der Atombombenexplosion Großbrände infolge der riesigen Wärmestrahlung aus…Die Flammen breiteten sich so blitzschnell aus, daß man ungezählte Menschen unter eingestürzten Häusern verbrennen lassen mußte.

Bis zum Ende der zweiten Woche starben weitere 20% als Verwundete, größtenteils an Verbrennungen…Die restlichen 10% kamen in der dritten Woche um, zumeist infolge der Atombomben-Krankheit.“

Unter Atombomben-Krankheit ist ein, durch die radioaktive Verseuchung hervorgerufenes, oft viele jahrzehntelanges Siechtum zu verstehen: Leukämie, Zerstörung des Knochenmarks, bösartige Tumore, Missbildung bei Nachkommen usw. usf.

Der Atombombenabwurf durch die Amerikaner war militärisch nicht notwendig, sondern gedacht als Warnung für die Sowjetunion und gleichzeitig als Test für die neuentwickelte Atombombe. Die grausame Auslöschung von mehreren hunderttausend Menschenleben spielte dabei nicht die geringste Rolle. Der Teufel, der diese „singuläre“ Untat befahl, war der US-amerikanische Präsident Harry Truman.

Maßgeblich beteiligt am Bau dieser höllischen Waffe war Albert Einstein; jener Wissenschaftler, der als Jude, seinen Worten zufolge, aus einem „Reinlichkeitsbedürfnis“ heraus, keinem Deutschen die Hand geben wollte, der aber nichtsdestotrotz „mit einem Brief an Präsident Roosevelt die Entwicklung nuklearer Massenvernichtungswaffen angeregt“ hatte15.

Einstein arbeitete im Laboratorium von Los Alamos/USA, wo die erste Atombombe, die Hiroshima-Bombe, gebaut wurde. Sein Glaubensbruder Robert Oppenheimer war Gründer und Leiter dieses Laboratoriums und gilt als der Vater der Atombombe. „Im Jahre 1943 mit dem Vorschlag konfrontiert, die Deutschen mit radioaktiven Abfällen zu dezimieren, kam Oppenheimer zu der Überzeugung, das sei möglich, wenn man Strontium einsetze. Die könne – so Oppenheimer – aber erst in die Tat umgesetzt werden, ‚wenn wir mindestens eine halbe Million Menschen vergiften können’.“15a

Was in Hiroshima und Nagasaki mit je einer Atombombe ausgeführt war, geschah in Dresden und ungezählten deutschen Städten mittels abertausender Phosphorbomben: der gezielte Massenmord an Zivilisten. Wahrlich „singuläre“ Verbrechen!

Der millionenfache Mord an deutschen Vertriebenen

Die Vertreibung von 15 Millionen Deutschen aus ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat war die größte und brutalste Völkeraustreibung in der Geschichte, der nach offizieller Angabe etwa 3 Millionen Frauen, Männer und Kinder zum Opfer gefallen sind. Da aber erfahrungsgemäß von offizieller Seite deutsche Opfer in der Regel minimiert bzw. verharmlost, von deutscher Hand Umgekommene hingegen aufgebauscht und maximiert werden, ist die Frage berechtigt:

Ist es wahr, was Konrad Adenauer in seinen Memoiren schrieb, daß nämlich von den 13,5 – 17 Millionen deutschen Vertriebenen nach 1945 nur 7,5 Millionen in Restdeutschland eintrafen?“16. Sollte dies zutreffen, dann wären nicht 3, sondern 6 Millionen Deutsche von den Vertreibern ermordet worden. Solange diese Zahl nicht einwandfrei nachgewiesen ist, geht der Verfasser von 3 Millionen aus; einer Zahl, die das Schaudern lehrt, bedenkt man, unter welchen bestialischen Umständen ein erheblicher Teil der Ermordeten sein Leben verlor.

Die vor allem von Polen und Tschechen an Deutschen verübten schier unaussprechlich grausamen Verbrechen, legen Zeugnis von dem ab, was man singulär nennt. Sie sind u. a. dem Band entnommen: „Schreie aus der Hölle ungehört“17.

Am Sonntag, den 13. Mai 1945, zog gegen Mittag Präsident Dr. Benes in Prag ein. Zu seiner Ehre wurden deutsche Menschen reihenweise als lebende Fackeln angezündet.

Dies berichtet der Arzt Dr. Hand Wagner, der an diesem Tag wie durch ein Wunder noch in Freiheit war. Am 14. Mai wurde auch er verhaftet. Er erlebte folgendes:

Am Altstädter Ring ragten die berußten Trümmer des ausgebrannten Rathauses und die einiger Bürgerhäuser gegen den Himmel. Am ‚Usvateho Havla’, einem bekannten Restaurant gegenüber dem Ständetheater, hingen an der schmiedeeisernen Firmentafel die halbverkohlten Überreste deutscher Soldaten, mit den Füßen nach oben gebunden. Einem fehlte der rechte Arm bis zum Schultergelenk, offensichtlich war er amputiert.

Vor dem Haupteingang des Wilson-Bahnhofes erscholl Geschrei. Ich bemerkte, daß eine blonde Frau von der Menge attackiert wurde, obwohl sie sich in akzentfreiem Tschechisch verteidigte. Im Nu war sie umringt, es wurden ihr die Kleider vom Leibe gerissen, und schon lag sie nackt und blutüberströmt am Boden, wo sie weiter bearbeitet wurde. Da passiert ein schwerer Bierwagen die Stelle, unter Tumult werden die Rosse ausgespannt, an jedes Bein der niedergeschlagenen Frau eines angebunden und in entgegengesetzter Richtung angetrieben. Der Leib wurde auseinandergerissen, die Frau schrie grauenhaft, ehe sie starb.

An einem Sonntagnachmittag drang die Revolutionsgarde in eine Doppelzelle unserer Abteilung ein, wo 25 Jungen im Alter von 14 – 16 Jahren untergebracht waren. Sie stammten aus der Reichenberger Gegend und sollen Wehrwölfe gewesen sein. Die Jungen wurden, wie aus den Anordnungen zu entnehmen war, vor unserer Tür aufgestellt und standen sich in zwei Reihen gegenüber. Sie mussten zuerst ‚Hahnenkämpfe’ aufführen, dann ‚Heil Hitler’ rufen und sich gegenseitig ohrfeigen. Von Männern und Zuschauerinnen wurden sie dazu angetrieben, sie halfen auch mit Gummiknüppeln nach. Dieses Spiel artete in Blutvergießen aus; die Jungen mussten das Blut von den Steinfließen auflecken. Wenn dies einer nicht tat, wurde er geprügelt. Einige der Kinder erbrachen und die anderen mussten das Erbrochene verzehren. Nun wurden die Delinquenten gezwungen, sich splitternackt auszuziehen, und einer nach dem anderen mußte sich auf einen Tisch legen, auf dem sie so lange gegeißelt wurden, bis das Fleisch in Fetzen von den Knochen hing. Die Peiniger konnten sich dabei nicht der blödesten Witze und gemeinsten Zoten enthalten. Als alle Jungen so traktiert waren, wurden sie in den Keller geschleift, und die, welche noch ein Lebenszeichen von sich gaben, wurden am Haken an der Wand aufgeknüpft und so endgültig liquidiert.“18

Mit erhobenen Händen mussten die deutschen Männer von Landskron am 17. Mai 1945 vor einem Revolutionstribunal erscheinen, berichtet Julius Friedel. Der jeweils erste einer Reihe mußte ein mit Auswurf bedecktes Hitlerbild tragen, das der Nebenmann auf Kommando abzulecken hatte.

Die letzten 20 bis 30 Schritte zum Richtertisch mussten auf den Knien zurückgelegt werden. Hier wurde jedem sein Urteil verkündet. Dann begann ein fürchterliches Spießrutenlaufen, viele wurden im Löschteich ertränkt. Karl Piffl, Tischlermeister, wurde halbtot aus dem Teich herausgezogen, buchstäblich zu Tode geprügelt und zu Brei zertreten.

Werkmeister Reichstädter wurde bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen, an die Mauer des Rat-hauses gestellt und erschossen. Im Laufschritt kam aus der Gasse, die zum Gefängnis führte, von johlenden Tschechen getrieben, blutüberströmt Ing. Josef Neugebauer, der ebenfalls am Rathaus mit erhobenen Händen und zur Mauer gewandtem Gesicht lautlos durch die Kugeln der Maschinenpistolen fiel. Auf ähnliche Weise beendete auch Ing. Otto Dietrich sein Leben. Der Bauer Viktor Benes endete an der selben Stelle mit angeschossener Schädeldecke. Das waren nur die Leute, die ich kannte.

Die Schmerzensschreie der blutenden Menschen übertönten bald alles Geschehen, die Toten lagen in Haufen herum.

Am 18. Mai wurden die Überlebenden wieder auf dem Stadtplatz zusammengetrieben. Die entsetzlichsten Folterungen wurden fortgesetzt. Der Installateurmeister Josef Jurenka mußte sich nach der Folterung an einer Gaslaterne selbst die Schlinge um den Hals legen.

Aufähnliche Weise endete der Beamte Robert Schwab aus Ober-Johnsdorf. Diese beiden Erhängten mussten von den Deutschen stets in schwingenden Bewegungen gehalten werden. Ing. Köhler, der aus Deutschland stammte, wurde unter größtem Gejohle mit Spazierstöcken aufgespießt. Grauenhafte Schreie gellten den ganzen Tag über den sonst ruhigen Stadtplatz. Nach diesem Tag setzten im ganzen Bezirk Massenselbstmorde von Deutschen ein.“19

…Eine Mutter, deren Säugling verhungert war, beging Selbstmord. Ein Gendarm befahl: Werfen Sie die Drecksau samt dem Bankert in die Latrine!“. Drei Frauen mussten nun die tote Mutter mit dem toten Säugling in die offene Latrine werfen. Partisanen zwangen dann die Insassen des Lagers, diese Latrine zu benützen, damit, wie sie riefen, ‚die Drecksau mit dem Bankert so schnell wie möglich unsichtbar wird’. Und das vollzog sich. Auch nach Tagen, ja noch Wochen später konnte man noch immer das Köpfchen des Kindes und den Arm der Mutter aus dem Unrat herausragen sehen.“20

Viele umfangreiche Bände könnte man füllen mit den an Deutschen verübten Bestialitäten, und man muß sich wundern, zu welcher grausigen Phantasie menschliche (?) Gehirne fähig waren; keine Qual war den Teufeln zu groß, die sie Deutschen antun konnten. „In dieser Explosion des Wahnsinns wurde das Töten zum Spiel der Laune21…Die Bewachung leistete sich grausame ‚Späße’. Ein Arzt, der in diesem Waldlager war, war nur noch eine einzige eiternde Wunde am ganzen Körper, er kroch mühsam auf dem Boden dahin, gehen konnte er schon lange nicht mehr. Andere mussten ihm die eiternden Wunden auslecken. Häftlinge wurden gezwungen, Exkremente zu essen, sie mussten sich gegenseitig die Geschlechtsteile ablecken. Eine Reihe der Ärmsten in diesem Lager hängte sich des Nachts an den Balken der Baracken auf, weil sie einfach diese Torturen weder körperlich noch seelisch weiter ertragen konnten.

Auch Kotknebel waren bei den Tschechen beliebt. Dr. Karl Gregor: Immer, wenn ich bei den Schlägen stöhnte oder schrie, stieß man mir einen mit Menschenkot beschmutzten Knebel in den Mund.“

Ob „Kaiserschnitt“ auf tschechisch, nämlich der Schwangeren das Kind aus dem Leibe treten (S. 109), ob Kreuzigen am Scheunentor (S. 106), Schläuche in den After führen und mit hohem Wasserdruck die Gedärme zerreißen (S. 107), „Tschechentrunk“, wobei das Gesicht in die gefüllte Abortschüssel gedrückt wurde und der Gefolterte das Deutschlandlied singen mußte (S. 97); Gurkensalat mit Glassplittern (S. 125), Salzsäure auf wunde Leiber (S. 131), Ohren abgeschnitten, Zunge ausgerissen (S. 134), zerstückelt bei lebendigem Leibe (S. 137), Verwunderte als lebende Fackeln (S. 67), verweste Leichen küssen (S. 85), Kleinkinder lebend begraben (S. 118), der viehische Befehl an geschändete deutsche Rotkreuz-Schwestern, deutschen Männern die Geschlechtsteile abzureißen (S. 47) – es war eine Orgie der Entartung, eine Sintflut des Grauens, eine Hölle, durch die ungezählte Deutsche mussten und Millionen nicht überlebten, mit einem Wort: singulär.

Waren die Tschechen auch außerordentlich erfindungsreich im Ersinnen von Grausamkeiten, Polen und Russen standen ihnen kaum nach. Ein Beispiel aus Oberschlesien mag daran erinnern und mahnen:

…In Gleiwitz war es entsetzlich. Überall das gleiche Morden und Vergewaltigen. Das Furchtbarste aber geschah mit den deutschen schwerverwundeten Soldaten, die im Krankenhaus in der Schröterstraße zurückgelassen worden waren. Frauen aus der Umgebung mussten eine tiefe Grube im Hof ausschachten, dann wurde die Grube mit Stroh ausgepolstert, mit Benzin übergossen, die schwerverwundeten Soldaten hineingeworfen und darüber kam noch einmal mit Benzin getränktes Stroh. Die deutschen schwerverwundeten Soldaten wurden alle lebendig verbrannt.“22

Das folgende Beispiel wirft ein Schlaglicht auf die Heuchelei der Auschwitz-Dogmatiker: Viele deutsche Konzentrationslager wurden nach dem Krieg von den Siegern mit krimineller Energie weiterbetrieben, nicht als Arbeits-, sondern als Vernichtungslager; diesmal waren die Opfer Deutsche. Besonders das zum Auschwitz-Komplex gehörende rotpolnische KZ Schwientochlowitz (Swientochlowice) ist ein Synonym des an Deutschen verübten Holocaust:

In seinem 1993 in New York erschienenen Buch ‚An Eye for an Eye’ (Auge um Auge) beschäftigte sich der jüdische US-Publizist John Sack mit der KZ-Barbarei im polnischen Machtbereich nach 1945. Sack fand heraus, daß Hunderttausende Deutsche in KZs der rotpolnischen Machthaber leiden mussten, wobei es bis zu 80.000 Tote gegeben habe (andere seriöse Quellen nennen weit höhere Opferzahlen). Den KZ-Kommandanten Morel entlarvt er als besonders brutalen Folterer und Mörder. Bei Sack erfährt man von schier unglaublichen Marterungen und grauenhaften Ermordungen Deutscher, die auf Geheiß des Morel geschahen oder die erpersönlich vornahm. Bar jeder Menschlichkeit übte er brutalen Terror aus. Seine „Spezialität“ habe darin bestanden, mit einem schweren Schemel wie besessen deutschen Gefangenen den Schädel einzuschlagen und dabei zu schreien, die Deutschen hätten seine Eltern vergast (die in Wahrheit polnischen Antisemiten aus den Reihen der sogenannten Blauen Polizei zu Opfer gefallen waren). Um 1948, so fand Sack heraus, habe Morel als Leiter des Gefängnisses Ratibor gewirkt. Selbst seinen Vorgesetzten wurde das Wüten Morels unheimlich.“23

Als die polnische Staatsanwaltschaft 1992 gegen ihn wegen Verbrechen an polnischen Staatsbürgern zu ermitteln begann, setzte sich der Jude Morel nach Israel ab, in dem Wissen, daß seine zionistischen Brüder zwar unentwegt mit Fingern auf Deutsche zeigen und dabei scheinheilig vom „Tätervolk“ rufen, hingegen Lumpen aus dem eigenen Volke schützen.

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Wie eingangs schon erwähnt, sind die hier aufgeführten Verbrechen nur eine kleine Auswahl von jenen, welche die Menschheit heimsuchten und die, wenn schon dieser Terminus angewandt werden soll, allesamt als singulär einzuordnen sind. Was für Untaten, die verübt wurden und tagtäglich um uns, heute und hier, verübt werden, könnten noch aufgezählt werden! Untaten, von denen nur eine noch, eine der schändlichsten von allen, weil sie an den Wehrlosesten der Wehrlosen verbrochen, beim Namen genannt werden soll: Der Mord im Mutterleib, verharmlosend Abtreibung genannt. Wie viele Menschen sind seit 1945 allein in Deutschland, aus „sozialen Gründen“ auf Krankenschein zerstückelt worden, damit sie nicht das Licht der Welt erblickten? 6 Millionen oder mehr?

Wer angesichts aller dieser Verbrechen eifersüchtig darüber wacht, daß allein auf Auschwitz der Stempel „singulär“ gedrückt werde, der schändet ein zweitesmal diejenigen, die weltweit singulären, einzigartigen Verbrechen, und deren Täter, wie wir gesehen haben, oft Juden waren, zum Opfer gefallen sind.

Und wer versucht – wie es regelmäßig geschieht und wie es sich auch und gerade Bundespräsidenten der OMF-BRD zum Pflicht-Sprüchlein gemacht haben – die an Deutschen verübten Verbrechen zu entschuldigen, zumindest aber abzuschwächen mit dem Hinweis, Auslöser wären schließlich „die“ Deutschen gewesen, sie hätten nur geerntet, was sie selbst gesät hätten, der verkennt bzw. vertauscht erstens aus Dummheit oder aber in böser Absicht die geschichtlichen Realitäten, zweitens bejaht er damit eine barbarische Kollektiv-Strafe bzw. Sippenhaftung, und drittens konstatiert er damit ja nichts anderes, als: Der deutsche verwundete Wehrmachtssoldat, der, mit dem Kopf nach unten, an einem Laternenmast aufgehängt und bei lebendigem Leibe verbrannt wurde, hat selber schuld; die deutsche Mutter, die vergewaltigt, entsetzlich verstümmelt und an ein Scheunentor genagelt wurde, hat selber schuld; das Kleinkind, das mit Stiefeln aus dem deutschen Mutterleib getreten und in die Latrine geworfen wurde, hat selber schuld.

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Der Verfasser dieser Schrift hat mit Absicht die besonders grausamen Geschehnisse geschildert, denn sie haben sich nun mal ereignet und belegen ihre jeweilige Singularität; gleichwohl entlarven sie die deutschfeindliche Erfindung der angeblichen „Singularität“ als Ammenmärchen.

Und doch – es gibt ein Verbrechen, daß seit Menschengedenken noch nie dagewesen und wohl nicht zu überbieten sein dürfte; es vollzieht sich gegenwärtig, nämlich das Verbrechen, Deutschland und schließlich ganz Europa ethnisch auszulöschen, also Völkermord en gros zu üben, und diesen Völkermord zynisch und pervers als „human“ zu verkaufen. Von dieser Art Völkermord kann sich kein Volk erholen, denn er ist unumkehrbar. Initiatoren sind jene, welche sich von ihrem Gott auserwählt und zu Herren der Welt berufen glauben, und eines deren Werkzeuge ist gegenwärtig die Pfarrerstochter Angela Merkel samt deren erbärmlichen Eunuchen aller etablierter Parteizentralen und bischöflicher Amtszimmer. Wenn jemals das Attribut „singulär“ für ein Verbrechen berechtigt ist, dann ist es dieses.

1 “Vehmgerichte und Hexenprozesse in Deutschland” 1882, Stuttgart, Oskar Wächter, Verlag W. Spemann

2 wie Fußnote 1

3 wie Fußnote 1

4 wie Fußnote 1

5 “Abermals krähte der Hahn”, Karlheinz Deschner, Econ, Düsseldorf/Wien 1980, S. 347

6 “Las Casas vor Karl V.”, Reinhold Schneider, Insel-Verlag zu Leipzig und Wiesbaden, 1952, S. 175ff

7 “Kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder”, Bartlome de Las Casas, Insel-Verlag, Frankfurt/M 1981

8 Nationalzeitung, 20. 10. 2006, S. 2

9 Der Neue Brockhaus, Bd 5, 1960

10 Historischer Bild-Atlas, Orbis Verlag 1987

10a Weltgeschichte, Verlag Buch und Welt, 1970

11 Fischer Weltgeschichte, Bd. 32, Frankfurt/M 1966

12 Magazin “DER SPIEGEL”, Nr. 8/1998, S. 7

13 Seymour B. Liepman, New World Jewry 1493 – 1825: Requiem for the Forgotten (KTAV, New York, 1982)

14 Wir können nicht schweigen, Hanns Georg Müller Verlag, Krailling bei München

15 Nation & Europa, Oktober 2006, S. 22

15a Verbrecheralbum der Sieger, 1997, FZ Verlag München, S. 105

16 HALT, Nr. 125, 2005, Gerd Honsik

17 “Schreie aus der Hölle ungehört”, das totgeschwiegene Drama der Sudetendeutschen, Ingomar Pust, Hartmann Verlag, Sersheim, 1998

18 Ebenda, S. 91f

19 Ebenda, S. 94f

20 Ebenda, S. 103

21 Ebenda, S. 138f

22 Das Unrecht am deutschen Volk, Friedrich Schlegel, Orion-Verlag, S. 80

23 Verbrecheralbum der Sieger, FZ-Verlag München, 1997, S. 99

„Blond, blauäugig, blöd“

12. 11. 2017

Frau Manuela Schwesig

Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern

Schloßstr. 2-4

19053 Schwerin

Betr.: „Blond, blauäugig, blöd“

Guten Tag, Frau Schwesig!

Seit Juli dieses Jahres sind Sie Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, aber sind Sie für dieses Amt auch geeignet? Nach Einschätzung Ihres Amtsvorgänger (1998 – 2008) und SPD-Parteigenossen, Harald Ringstorff, vermutlich nicht; denn im Jahre 2000, während seiner Amtszeit, ließ das offizielle Mecklenburg-Vorpommern in Sachen antideutscher Rassismus die Sau raus: Ein Werbeplakat wurde veröffentlicht, auf dem eine negroide junge Frau abgebildet war, mit dem Hinweis: „Das ist Jule. Gebürtige Greifswalderin. Studentin. Und überhaupt ist bei uns manches anders als man denkt.“ Und unmißverständlich wurde der Betrachter mit großen Lettern aufgeklärt: „Blond, blauäugig, blöd“. Verstehen Sie nun meine Skepsis, Frau Schwesig? Sie sind blond und blauäugig und daher – zumindest nach der Aussage des offiziellen Plakats, wofür die damalige SPD/PDS-Koalition in Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich war – auch blöd.

Meine irritierte Anfrage bezüglich dieser Hetze gegen blonde Frauen (ohne Migrationshintergrund) ließ Ringstorff durch seinen Regierungssprecher, Dr. Thomas Freund, mit Schreiben vom 3. 1. 2001 beantworten, die Hetze sei „im Rahmen einer Imagekampagne“ zu verstehen.

Keine Frage, mit Ihrer blonden Erscheinung passen Sie wirklich nicht in den Rahmen dieser Imagekampagne. Aber daß Sie trotz Ihres fehlenden negroiden Aussehens als Ministerpräsidentin akzeptiert werden, finde ich erstaunlich. Liegt es vielleicht daran, daß „Jule, die gebürtige Greifswalderin“, die mit den afrikanischen Wurzeln, auch keine schädlichere Politik für Deutschland machen könnte als Sie?

Mit freundlichen Grüßen

Anlage: Plakat der Jule in Kopie: „Blond, blauäugig, blöd“

Heute und damals – Politische Ereignisse zum Nachdenken. Tomaten und Blumen

In einem Artikel des „Berliner Journal“ vom 9. September 2017 konnte man unter der Überschrift „Angela Merkel in Wolgast in Vorpommern mit Tomaten beworfen“ lesen:

„Bei einem Wahlkampfauftritt in Wolgast in Vorpommern wurde das Auto von Angela Merkel mit Tomaten beworfen. Immer wieder riefen die Demonstranten vor der Halle „Hau ab!“ und auch drinnen gab es Zwischenrufe. (…) Merkel war bereits bei einem Wahlkampfauftritt am Dienstag in Heidelberg mit Tomaten beworfen worden. Auch am Mittwoch wurde dann im sächsischen Torgau die gesamte Rede der CDU-Vorsitzenden mit Buhrufen, Pfiffen und Hupen massiv gestört. Zudem hielten die Menschen Plakate wie „Schnauze voll“ und „Grenzen dicht!“

Soweit also dieser Zeitungsartikel, dem allerdings angefügt werden muß: Eine Person, die sich als Schlepperkönigin betätigt und des millionenfachen Rechtsbruchs, sowohl des Grundgesetzes als auch europäischen Rechts und zudem des Landesverrats schuldig gemacht hat, hätte die höchste Strafe und nicht nur harmlose Tomaten verdient.

Doch nicht immer in der Geschichte wurden Politiker mit Tomaten oder faulen Eiern, sondern manche sogar mit Blumen und anderen Liebesgaben beworfen; so z. B. der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Diese Verehrung und Liebe nahmen Ausmaße an, sodaß aus Sicherheitsgründen für den Führer Einschränkungen erlassen werden mußten. So war im „Deggendorfer Donaubote“ vom 8./9. Oktober 1938 unter der Überschrift „Nochmals: Keine Blumen oder andere Gegenstände in den Wagen des Führers werfen!“ zu lesen:

„Der Stabsleiter des Stellvertreters des Führers, Reichsleiter Bormann, gibt auf Befehl des Führers folgende Anordnung bekannt: Trotz mehrfach ergangener Veröffentlichungen, nach denen das Werfen von Blumen und anderen Gegenständen in den Wagen des Führers oder seiner Begleitung unbedingt verboten ist, sind in den letzten Tagen wieder mehrfach Blumen in den Wagen des Führers geworfen worden. Der Führer wurde heute von einem Blumenstrauß im Gesicht leicht verletzt. Um jedes Werfen von Blumen in Zukunft unmöglich zu machen, sind alle Führer der Partei und ihrer Gliederungen verpflichtet, vor einer Durchfahrt des Führers sämtlichen Personen, die Blumen in der Hand halten, diese abzunehmen. Die Ortsgruppenleiter und die Führer der örtlichen Gliederungen sind für die Innehaltung dieser Anordnung persönlich haftbar.“

Ich bin zuversichtlich, daß sich die zahllosen Verehrer des Führers einsichtig gezeigt haben. Was die Schlepperkönigin betrifft, da schließe ich mich dem Kommentar einer verständigen Merkel-Kritikerin an: „Ich lehne eine Obergrenze für Tomaten strikt ab. Das wird es mit mir nicht geben.“ …