Nach 40 Verhandlungsfarcen ist am 20. Dezember 2022 vor dem Landgericht Itzehoe wieder einmal ein moderner Inquisitionsprozeß zu Ende gegangen und eine unschuldige „Hexe“, die jetzt 97-Jahre alte Greisin Irmgard Furchner, wegen Beihilfe zum Mord in rund 11000 Fällen zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Warum das Urteil nach geltendem Recht als Rechtsbeugung gemäß § 336 StGB sowie Verfolgung Unschuldiger gemäß § 344 StGB zu werten ist, dazu etwas später.
Die jetzt Verurteilte war vor 77 Jahren als 18 Jahre junge Sekretärin im Konzentrationslager Stutthof bedienstet und tat ihre Arbeit, wie alle Sekretärinnen der damaligen Zeit auch in amerikanischen, britischen französischen oder russischen Konzentrationslagern ihre Schreibarbeiten verrichteten. Der einzige Unterschied: die Konzentrationslager der Siegermächte werden als nicht erwähnenswerte Erholungsheime deklariert (auch wenn Millionen Deutsche darin im wahrsten Sinne des Wortes verreckten – siehe z. B. die zwanzig Rheinwiesenlager), hingegen deutsche Konzentrationslager waren die Inkarnation des Bösen, waren „singulär“. Daher gelten die Bediensteten in den Lagern der Sieger als Heilige, die in den Lagern der deutschen Verlierer als Hexen.
Doch in der Zeit der Aufklärung muß auch für Hexen die Unschuldsvermutung gelten, solange ihre Schuld nicht bewiesen ist! Nun wird jeder obrigkeitshörige Einfaltspinsel sofort rufen: Aber das Landgericht Itzehoe hat die Schuld der Angeklagten doch festgestellt! Irrtum! Weder das Gericht in Itzehoe noch irgendein anderes bei einem anderen vorhergehenden Prozeß dieser Art konnte jemals eine Schuld des oder der jeweiligen Angeklagten feststellen, da alle sogenannten Beweise sich ausschließlich auf Zeugenaussagen stützten, ohne daß diese forensisch verifiziert und bestätigt wurden. Zeugenaussagen aber sind das schwächste Glied in der Beweiskette. https://heurein.wordpress.com/2018/02/05/zeugenaussagen/ Diese Tatsache wird Jura Studierenden bereits im 1. Semester beigebracht, ist ihnen also sehr wohl bekannt; doch hat der Vorsitzende Richter am Landgericht Itzehoe, Dominik Groß, wie schon vorher alle seine richterlichen Amtskollegen, offenbar nicht den Mut gehabt, seiner Pflicht nachzukommen und durch Anordnung einer forensischen Untersuchung die Glaubwürdigkeit der Zeugen zu überprüfen. Diese Anordnung und damit die Dokumentation einer tatsächlichen richterlichen Unabhängigkeit hätte nämlich das Aus seiner Existenz bedeutet.
Wenn also eine Verurteilung im angeblich größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, dem sogenannten Holocaust, allein aufgrund von Zeugenaussagen erfolgt, ohne diese durch eine forensische Untersuchung zu bestätigen, ja, wenn forensische Untersuchungen von privater Seite als Verbrechen kriminalisiert und bestraft werden (wie bei dem Dipl.-Chemiker Germar Rudolf in den 1990er Jahren), dann machen Staatsanwälte und Richter sich selbst zu Tätern und die Verurteilten zu Opfern. Was für ein Hohn für die Gerechtigkeit, wenn beispielsweise in dem berüchtigten, erst kürzlich stattgefundenen Fall Gil Ofarim eine forensische Untersuchung durchgeführt wurde, nur um festzustellen, ob ein Jude in der Rezeption eines Hotels beleidigt oder nicht beleidigt wurde, aber bei angeblichen Kapitalverbrechen von Millionen Toten Forensik verboten ist!
Mindestens über vier Jahre soll das Ermittlungsverfahren gegen die Sekretärin gedauert haben, laut NDR „eine aufwendige Ermittlungsarbeit unter erschwerten Umständen“, doch wieso diese, wegen Verzicht auf Forensik, ohnehin wertlose Ermittlungsarbeit? Um bei der ahnungslosen Bevölkerung den falschen Eindruck vorzutäuschen, wie gewissenhaft und akribisch die BRD-Justiz um die Ermittlung der ganzen Wahrheit, ach, so vorbildlich gerungen hat! Nur wer Geschichtsfälschung akzeptiert, kann Forensik mit dem von den Siegermächten übernommene Wort „Offenkundigkeit“ ersetzen! Daß zu Ende des Krieges die Siegermächte Deutschland nur schaden wollten, indem sie mit der angeblichen Offenkundigkeit deutscher Verbrechen den Angeklagten das Vorlegen entlastender Fakten nicht zuließen, um auch Unschuldige hinter Gitter oder unter den Galgen zu bringen, ist schlimm genug, aber doch irgendwie verständlich, denn schließlich nehmen Feinde gegenseitig keine Rücksicht oder sind darauf bedacht, dem anderen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Daß aber Ankläger und Richter der 1949 gegründeten BRD diesen ungeheuren Rechtsbruch von den Feinden voll und ganz übernahmen und die eigenen deutschen Landsleute Jahr für Jahr, seit bereits einem dreiviertel Jahrhundert(!), weiter quälen, ist an Knechtsgesinnung und Feigheit nicht zu unterbieten.
Was wäre, wenn die Ankläger und Richter am eigenen Leibe erfahren müßten, was sie anderen zufügen? Spielen wir das Szenario einmal durch: Ein oder mehrere sogenannte Zeugen beschuldigen den Richter X oder den Staatsanwalt Y in Zusammenhang mit einem bisher ungeklärten Fall der Beihilfe zum Mord oder gar des Mordes. Der Beschuldigte fragt nach den Beweisen, doch wird ihm geantwortet, Beweise seien hier nicht wichtig, hier zählten allein die Aussagen der Augenzeugen. Daraufhin, in notgedrungener Umkehr der Beweislast, beauftragt der zu unrecht Beschuldigte einen Sachverständigen, dem Gericht seine Unschuld zu belegen, doch das Gericht lehnt den Sachverständigen unter Strafandrohung ab mit der Begründung, die Schuld des Angeklagten sei „offenkundig“. Punkt. Schluß. Eine Horror-Vorstellung zwar für die eigene Person, doch gängige Praxis bei anderen.
Wie bei einer respektgebotenen, tatsächlich ernst zu nehmenden Strafrechtsjustiz die Forensik das Selbstverständlichste der Welt ist, so ist die Falschheit und Heuchelei der BRD-Justiz bei Holocaust-Schauprozessen zu ihrem selbstverständlichsten Handwerkszeug geworden. Bekanntlich wurde vor ca. 20 Jahren mit dem Fall John Demjanjuk ganz bewußt und gezielt eine zusätzliche Variante der bereits bestehenden skandalösen Unrechtsjustiz eingeführt und verankert: Die Angeklagten brauchen sich jetzt nicht einmal mehr formal einer Straftat schuldig gemacht zu haben, allein ihre Anwesenheit in einem deutschen KL mache sie schuldig, weil sie, so der Richter im Demjanjuk-Prozeß, damit geholfen hätten, „die Mordmaschinerie aufrechtzuerhalten“. Der zynische Witz dabei: Auch die Behauptung der angeblichen „Mordmaschinerie“ in den deutschen Konzentrationslagern wurde allein durch Zeugenaussagen und nicht durch Forensik als beweiskräftiger Tatbestand festgeschrieben! Sicher ist aber: wer sich gegen dieses Unrecht nicht wehrt, hilft mit, diese seit fast einem Jahrhundert praktizierte Heuchlermaschinerie aufrechtzuerhalten.
Laut Südkurier vom 20. 12. 2022 war „der wichtigste Zeuge jedoch der historische Sachverständige Stefan Hördler, der sein Gutachten in 14 Sitzungen vorstellte. Der Verteidiger Wolf Molkentin hatte schon im Mai 2022 einen Befangenheitsantrag gegen Hördler gestellt, es fehle „an belastbaren Tatsachengrundlagen“, die der Sachverständige „mit untauglichen Mitteln“ herstellen wolle. (Hamburger Abendblatt, 31. 5. 2022). Das Gericht hatte den Befangenheitsantrag abgelehnt. Wie bereits oben nach dem Sinn eines jahrelangen Ermittlungsverfahrens gefragt, stellt sich gleichwohl die Frage nach dem Sinn eines Sachverständigen, da durch Verweigerung einer forensischen Untersuchung ein Strafprozeß ohnehin nur eine Farce ist und ein Schuldspruch von vornherein feststeht. Auch hier kann die Antwort nur sein, daß mit dem Hinzuziehen eines Sachverständigen die Seriosität und Akuratesse eines solchen Prozesses vorgetäuscht werden soll; allerdings muß es sich dabei um einen politisch korrekten Sachverständigen handeln, damit das falsche Spiel nicht durch eine Panne gefährdet wird! Wie das abläuft, dafür hat der Corona-Schwindel uns genügend Anschauungsunterricht erteilt: Karl Lauterbach und weitere „Experten“ haben x-Millionen Menschen „sachverständig“ unter die Maske und in die Spritze getrieben, und jeder „Befangenheitsantrag“ etwa eines Dr. Sucharit Bhakdi oder Dr. Reiner Füllmich wurde abgelehnt. Wen wundert es da, daß das Gericht in Itzehoe den Befangenheitsantrag der Verteidigung ablehnte?!
Man hüte sich vor dem Hinweis, für „Beihilfe zum Mord an 11000 Menschen“ seien 2 Jahre Gefängnis auf Bewährung doch relativ milde, denn wenn für Kinderschändung und Messermassaker lächerlich milde Urteile die Regel sind, dann sind für Unschuldige verhängte Gefängnisstrafen, ob mit oder ohne Bewährung, ein Justizverbrechen.
Hut ab vor dieser unschuldig verfolgten und verurteilten Frau Irmgard Furchner! Ihre einzige Äußerung für das perfide Unrecht, das man ihr angetan, faßte sie in zwei Sätze: „Es tut mir leid, was alles geschehen ist. Ich bereue, daß ich zu der Zeit gerade in Stutthof war. Mehr kann ich nicht sagen.“ Damit sagte sie, die trotz ihres hohen Alters noch alle fünf Sinne beisammen hat, nichts anderes, als, es tut mir leid, welches Unrecht man mit mir treibt, was leider nur möglich ist, weil ich in einem deutschen und nicht in einem alliierten Konzentrationslager als Schreibkraft tätig war.
Gebetsmühlenartig brabbelten auch diesmal wieder alle Lügenmedien, daß dieser Inquisitions-prozeß „wohl einer der letzten gegen NS-Täter“ sein werde. Das verkünden sie schon seit 20 Jahren und wissen genau, daß es in dieser Art weitergehen wird, solange auch nur ein Deutscher noch lebt. Und wenn keiner aus dieser Zeit mehr lebt, dann werden sie die Knochen von vermeintlichen Tätern auf den Richtertisch packen, denn, wie wir gesehen haben, geht es nicht um Recht oder Unrecht, um Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, sondern allein um politisches Kalkül und um die von Norman Finkelstein beschriebene Holocaustindustrie. Und auf den Goldesel Deutschland wird mit der Auschwitzkeule so lange eingedroschen, bis man aus ihm den letzten Groschen herausgeprügelt hat. Das Deprimierende daran ist, Staatsanwälte und Richter, die sich dieses zur Gewohnheit gewordenen Verbrechens an unserem deutschen Volk mutig verweigern, sind an einer halben Hand abzuzählen. Zwar decken amtierende Staatsanwälte und Richter mittels Büchern auf, wie tief die BRD-Justiz schon auf allen möglichen Sektoren gesunken ist (Oberstaatsanwalt Ralph Knispel: Rechtsstaat am Ende, Ullstein, 2021; Richter Thorsten Schleif: Urteil: Ungerecht, Riva, 2019 und Wo unsere Justiz versagt, Riva, 2022), doch die himmelschreiende Ungerechtigkeit, die bei Holocaust-Prozeßfarcen getrieben wird, wagen auch sie nicht anzusprechen, weil sie wissen: die in Artikel 5 Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit existiert nicht, und diese einzufordern ist existenz-, wenn nicht gar lebensgefährlich.
Die staatsanwaltschaftlichen sowie richterlichen Quälgeister haben in diesen Tagen der Besinnung und des Friedens der 97-jährigen Irmgard Furchner, der 94-jährigen Ursula Haverbeck und dem 86-jährigen Horst Mahler wieder einmal gezeigt, wozu diese Justiz des selbsternannten „Rechtsstaates“ BRD fähig ist. An die betroffenen Staatsanwälte und Richter sei die Frage gerichtet: Wie lange wollen Sie das falsche, typisch alttestamentarische Spiel mit solchen Hexenprozessen noch mitgestalten, ohne vor Scham zu erröten, wenn Sie bei der Morgentoilette in den Spiegel schauen?