Corona und cerebrale diarrhoe?

Wie der 29. August 2020 in Berlin zeigte, hat sich das Wunschdenken Merkels und ihrer Lakeien, das deutsche Volk mit der Corona-Betrugsmaske zu ersticken, nicht erfüllt. Allen Menschen eine erfundene Krankheit aufzuschwatzen gelang ihnen nicht, dafür hat der relativ ungefährliche Virus die Gehirne aller Merkelianer bedrohlich infiziert. Nach dem Krankheitsbild zu schließen, besteht der dringende Verdacht auf cerebrale diarrhoe1. Schon lange zeigten sich die bedrohlichen Symptome, dieser besondere Tag in Berlin brachte die traurige Gewißheit. Rekapitulieren wir die dramatischen Ereignisse.

Der Berliner Innensenator, Sozi Andreas Geisel, hatte die angemeldete Demonstration verboten, bekam vom zuständigen Verwaltungsgericht einen Tritt in den roten Hintern, und planmäßig startete die friedliche Demonstration einer unübersehbaren, gewaltigen Menge Deutscher. Die von der Bill und Melinda Gates-Stiftung mit Bestechungsgeldern geschmierten Zeitungen, allen voran Der Spiegel mit 2,3 Millionen €, begaben sich in Lauerstellung. Doch so sehr sie auch warteten und hofften, die Demonstranten würden es ihren Antifa- und Exoten-Lieblingen gleichtun und den Polizisten die Schädel einschlagen, – es blieb alles friedlich, und die Lügenpresse sah sich betrogen. Erst als einige Demonstranten zum Reichstag eilten und sich auf den Treppenstufen in die Arme fielen, da besann sich der Polizei-Einsatzleiter seiner Pflicht gegenüber deutschen Patrioten. Die Beamten wurden gewalttätig, und die Lügenpresse kam auf ihre Kosten. Nach deren Riesenschlagzeilen „Stürmung des Reichstages!“ mußte selbst der Marsch auf die Feldherrnhalle verblassen. Entsprechend fielen auch die Kommentare aus. Beginnen wir mit dem Oberdemokraten Frank-Walter Steinmeier; der schimpfte:

Reichsflaggen und rechtsextreme Pöbeleien vor dem Deutschen Bundestag sind ein unerträglicher Angriff auf das Herz unserer Demokratie!“ Mit dem „Herz unserer Demokratie“ meinte er die antideutsche Quasselbude, war sich aber nicht bewußt, daß die Ehrung mit den Reichsfahnen schwarz-weiß-rot ja dem Deutschen Reichstag galt. Hätte er einen Blick auf die Fassade des ehrwürdigen Reichstagsgebäudes geworfen, dann wäre ihm die Blamage erspart geblieben; da steht unter dem Tympanon nämlich „Dem Deutschen Volke“ und nicht „Den Volksfremden und den schon länger hier Lebenden“. Und auch Annegret Krampf-Knarrenbauer hätte besser hinschauen sollen, bevor sie jammerte: „Daß am Deutschen Bundestag die Reichsflagge wieder weht, das ist etwas, was nicht zu ertragen ist.“ Daher nochmals: Es ist der Deutsche Reichstag und nicht der antideutsche Bundestag, in dem BRD-Schwätzer eigentlich nichts zu suchen haben! Um es mit dem bekannten Vergleich zu veranschaulichen: Aus einer Herde von Eseln, die sich in einen Hippodrom verirren, werden keine Rennpferde.

Der Oberschwätzer Wolfgang Schäuble grummelte: „Schwarz-weiß-rot sind die Farben des Obrigkeitsstaates und der Nazis“. Richtig, und daher nicht die Farben der Lachnummer BRD!

Armin Laschet nutzte schlau die Situation, um die von den Besatzern immer gern gehörte Worthülse anzubringen: Das Zeigen der Reichskriegsflagge lasse ihn „erschauern“, wo doch das Reichstagsgebäude „all den Schrecken, Terror und Krieg überlebt“ habe, „den die Nationalsozialisten entfacht haben.“ Der gute Mann scheint noch immer keine Ahnung zu haben, wer Terror und Krieg tatsächlich entfesselt hat.

Der kleine Heiko Maas findet, „Reichsflaggen vorm Parlament sind beschämend.“ Verständlich bei einem Mann, der nicht zum Wohle des deutschen Volkes, sondern „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen ist; unverständlich aber, warum Maas sich dann nicht um eine Stellung in Auschwitz beworben hat, etwa als Gärtner oder als Führer der Besucher.

Claudia Roth, die Analphabetin in Sachen Geschichte und Politik, zeterte: „Es ist beschämend! 75 Jahre nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terror das zu erleben.“ Offenbar ist sie sich aber gar nicht so sicher, daß die „Befreiung“ gelungen ist, denn wie könnte sie sonst fordern, „Deutschland verrecke!“ und Deutschland für ein „mieses Stück Scheiße“ halten?

Einen Tag später ließen sich drei Polizisten von Steinmeier mißbrauchen, indem sie als Helden, welche den Zugang von Demonstranten in den Reichstag zu wehren versuchten, präsentiert wurden. Ihnen war kein Haar gekrümmt worden, was von vornherein klar war; denn Polizeibeamten die Schädel einzuschlagen ist, wie bereits erwähnt, die Spezialität der vom System gesponserten Antifa-Schlägertruppe. Daß ausgerechnet Steinmeier seine Hymne auf die Polizisten sang, ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Denn es ist noch gar nicht so lange her, daß der Repräsentant der BRD Werbung machte für die sogenannte „Band“ Feine Sahne Fischfilet, jene grölende Truppe, die ihren Haß gegen Polizeibeamte und gegen ganz Deutschland in die Welt hinausrülpste und damit Steinmeiers musischen Kunstsinn verwöhnte:

Wir stellen unsere eigenen Trupps zusammen / und schicken den Mob dann auf euch rauf / Die Bullenhelme – sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein / Und danach schicken wir euch nach Bayern / denn die Ostsee soll frei von Bullen sein. Deutschland verrecke, das wäre wunderbar / Deutschland ist Scheiße, Deutschland ist Dreck!“

Die Frage, ob jene drei Polizisten von Steinmeier’s Heuchelei wußten, und wenn ja, ob sie dann der „Ehrung“ ferngeblieben wären oder ihm vor laufender Kamera eine schallende Ohrfeige gegeben hätten, muß leider offen bleiben. Mit Ruhm bekleckert haben sie sich jedenfalls nicht.

Daß Wegen-Auschwitz-Maas dem grunzenden Knüppel-in-die-Fresse-Mob per Tweet seine Begeisterung zollte, weil er in deren Fäkalien-Repertoir „ein tolles Zeichen gegen Fremdenhaß und Rassismus“ sah, ist seiner Intelligenz angemessen.

Horst Seehofer, Merkels resoluter Bettvorleger, rief sein Dasein wieder in Erinnerung mit dem feierlichen Postulat: „Das Reichstagsgebäude ist die Wirkungsstätte unseres Parlaments und damit das Symbol unserer freiheitlichen Demokratie. Daß Chaoten und Extremisten es für ihre Zwecke mißbrauchen, ist unerträglich.“ Schüler Horst, setzen! Note 6! Ein einziges Mal – das war vor neun Jahren in der Fernsehsendung Pelzig – hatte er die Wahrheit gesagt und uns gestanden, daß diejenigen, die in der Politik entscheiden, nicht gewählt sind, und diejenigen, die gewählt werden, nichts zu entscheiden haben, daß also der Wähler mittels Parlament nur getäuscht und betrogen wird; oder, um seine Worte zu gebrauchen: „Daß Chaoten und Extremisten [in Schlips und Kragen] es für ihre Zwecke mißbrauchen.“ Dies, Horst Drehhofer, ist in der Tat unerträglich!

Auch Merkel hat sich in dieser entscheidenden Stunde gemeldet „und noch einmal deutlich gemacht, das Recht auf freie Meinungsäußerung und Demonstration muß da sein“! Alle Achtung! Sie habe – ach so! – mit Putin darüber geredet und ihm klar gemacht, daß sie für die Rechte der, nebenbei bemerkt, unmaskierten Weißrussen gegen Lukaschenko kämpfen werde. (Jener Bösling, der sich von der korrupten WHO nicht bestechen läßt und deshalb von der Welt-Mafia bestraft wird). Und Heiko Maas pflichtet ihr freudig bei: „Herr Lukaschenko muß nach diesem erneuten Wochenende, das wir erlebt haben voller Proteste, die Realität auf den Straßen seines Landes anerkennen, aber auch die Realität in den Köpfen der Menschen in diesem Land. Und deshalb nochmal unser dringender Ruf, keine Gewalt anzuwenden und die Rechte der Demonstrierenden zu wahren. Letzlich geht es darum, daß Menschenrechte und Freiheitsrechte auch in Belarus [aber nicht in der BRD] eingehalten werden, daß die Leute ihre Meinung sagen können, daß sie demonstrieren können auf der Straße. Das ist einer der Grundwerte der Europäischen Union!“ Wenn das nicht der Paroxysmus der unheilbaren Krankheit Cerebrale diarrhoe ist, was wäre es dann??

Und Der Spiegel, wenngleich auch unter Verzicht des Claas Relotius, bleibt seinem Stiel treu und schreibt am 30. 8. trutzig: „Belarus: Frauen tragen den Lukaschenko-Protest.“ Zu sehen ist eine lange Reihe von Frauen, die, schwesterlich und viren-freudig an den Händen gefaßt, ohne Visier und ohne Maske kämpferisch nach einem nicht vorhandenen Feind Ausschau halten. „Zu Tausenden gehen sie auf die Straße. Sie stellen sich zwischen gewaltbereite Sicherheitskräfte und Demonstrierende.“ Und verschleudern die Corona-Viren? I wo! „Sie tricksen die gefürchteten Omon-Truppen aus“! Ein Weib sagt laut Spiegel, Lukaschenko habe sich viele Versäumnisse zuschulden kommen lassen, seit Jahren Wahlfälschungen betrieben; aber diesmal sei er zu weit gegangen, „sein zynischer Umgang mit der Coronakrise hat das Faß zum Überlaufen gebracht. Die Menschen haben gemerkt, daß er sich nicht um ihre Gesundheit schert, daß sie ihm vollkommen egal sind.“ Aber warum machen es die angeblichen Coronagläubigen dann dem Regierungschef nach und tragen keine Maske? Sollte Relotius etwa zurückgekehrt sein und in einer geheimen Schreibstube der Spiegel-Redaktion seine liebgewonnenen Phantasiegeschichten wieder aufgenommen und den Widerspruch nicht bemerkt haben? Wie dem auch sei, ob Betrug oder Cerebrale diarrhoe, immer weniger Deutsche lassen sich verschaukeln.

Nun gibt es auch warnende Stimmen, zum Beispiel, daß eine junge Dame namens Tamara Kirschbaum (nicht Kirschblüte, das wäre japanisch!) vom System eingeschleust worden sei, um den „Sturm auf den Reichstag“ zu provozieren, daß ferner der Initiator der Bewegung, Michael Ballweg, Freimaurer sei, und ein rühriger Unterstützer mit Namen Anselm Lenz als Aktivist einer angestrebten Kommunistischen Republik entlarvt wurde. Das ist freilich alles möglich; aber deshalb die Hände in den Schoß zu legen und bewegungslos der Dinge harren, die da kommen werden, wäre das größere Übel.

Was die Anzahl der Demonstranten in Berlin betrifft, – da scheiden sich die Geister. Der eine sprach von 6 Millionen, der andere von 200.000. Es ist eben eine Frage der Offenkundigkeit. Warten wir ab, bis die von Horst Seehofer angegebenen nicht Gewählten entscheiden, welche Zahl genannt werden muß bzw. genannt werden darf, um nicht als Coronaleugner weggesperrt zu werden.

Wie soll es nun mit den ungeliebten Quasselbrüdern und -schwestern, die sich seit 1999 in dem ehrwürdigen Reichstag eingenistet haben, weitergehen? Wie sollen sie vor dem gerechten Zorn deutscher Patrioten geschützt werden? Der Journalist der Passauer Neue Presse, Andreas Herholz, ein glühender Merkelianer, fordert „Schulterschluß der Demokraten“, und frohgemut erinnert er in der Ausgabe vom 31. August 2020, daß es bereits Pläne gibt, „den Bundestag besser zu schützen. Ein 2,5 Meter tiefer und zehn Meter breiter Graben und ein Sicherheitszaun am Platz der Republik gehören zu einem neuen Sicherheitskonzept, das die Baukommission bereits im Juli 2018 beschlossen hatte.“ Ein ausgezeichnetes Konzept, das sich in zoologischen Gärten bestens bewährt hat. Mit solchen Gräben und Sicherheitszäunen werden dort die Zoobesucher vor Gorillas und Reptilien geschützt.

Nun hat der vom andern Ufer hervorgezauberte Gesundheitsminister, „Frau“ Jens Spahn, eingestanden, daß der sogenannte „Lockdown“ im Frühjahr eigentlich unnötig war. Soll das etwa heißen, Spahn habe sich von der cerebralen diarrhoe erholt? Kaum. Denn ein Lobbyist der Pharmaindustrie, der hauptverantwortlich für unnötige Maßnahmen ist, welche ungeheuere monetäre Milliardenschäden und irreparable soziale Schäden verursachten, der ist nicht nur krank, sondern gehört als gemeingefährlich aus dem Verkehr gezogen.

Letzte Meldung: Eine knappe Woche nach dieser „Katastrophe“ in Berlin, wo eine Riesenmenge friedlicher Menschen niemanden verletzten und nichts beschädigten, aber von denen ca. 300 von der Polizei festgenommen wurden, ereignete sich eine unbedeutende „Spontandemo im linksalternativen Connewitz“, einem Stadtteil von Leipzig. Relativ wenige vom System gezüchtete gewalttätige Langweiler errichteten brennende Barrikaden, warfen mit Steinen und Flaschen, verletzten acht Polizisten und beschädigten ein halbes Dutzend Einsatzwagen. Festgenommen wurde niemand. Noch irgendwelche Fragen?

1Eine einst von den „Unabhängigen Nachrichten“ entdeckte schwere pandemische Krankheit

Braunau

Hitler ist bekanntlich am 20. April 1889 in dem kleinen, heute 17.000 Seelen umfassenden Städtchen Braunau am Inn geboren. Wer das nicht wußte, dem wurde es in den letzten Jahren durch die Medien eingebläut; und immer ging es um die Frage, was soll mit seinem Geburtshaus geschehen? Nichts? Das hieße Deaktivierung der Hitleritis und somit das Ende der Menschheit. Abreißen? Geht nicht, weil es unter Denkmalschutz steht. Neugestalten? Das wäre eine Leugnung der Vergangenheit. Und was soll geschehen mit dem kniehohen Gedenkstein vor dem Haus mit der Aufschrift: „Für Frieden, Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus, Millionen Tote mahnen“? Nachsichtig liegen lassen oder im Wiener „Haus der Geschichte“ entsorgen?

Bei normal gebliebenen Menschen (ohne Pawlow’schen Reflex) stellen sich diese Fragen nicht. Handelt es sich um einen berühmten Sohn der Stadt, wird ihm ein Denkmal gebaut und ein Museum eingerichtet; oder der Tote wird zusätzlich in einem Mausoleum aufgebahrt; letzteres ist eine Frage der Summe der Toten, die dem Dahingeschiedenen angelastet werden, wie uns die Beispiele Napoleon, Mao Tse tung, Stalin oder Pol Pot zeigen. Bei Hitler ist das etwas ganz anderes. Einerseits soll er der Vergessenheit anheimfallen, damit nicht noch mehr politisch Interessierte den unverfälschten Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ergründen, andererseits muß er wegen der florierenden Holocaust-Industrie täglich präsent und abrufbereit sein. Ein unlösbares Problem.

Daß die Braunauer Bevölkerung sich uneins ist, macht die Sache nicht leichter; aber einig sind sich alle darin, daß der Kampf „gegen den Faschismus“ (sie meinen Nationalsozialismus) weitergehen muß. Oder wenigstens fast alle. Aber die Schweigenden zählen nicht und sind anonym, denn wer wollte schon im Inn ersäuft werden! Hubert Esterbauer von der FPÖ, Zweiter Bürgermeister, versichert: „ich habe mich mit der Geschichte auseinandergesetzt, habe alles über das Dritte Reich gelernt.“ Das heißt in etwa: Dann bin ich auch geeignet für das Amt des Ersten Bürgermeisters. Manfred Hackl, ein Grüner, ist da bescheidener. Er verrät, wie er auf keinen Fall mit Hitler verwechselt werden will. Wenn er im Ausland gefragt werde, woher er komme, antworte er immer: „Aus der Nähe von Salzburg“. Salzburg liegt 60 Kilometer von Braunau entfernt.

Die Regierung in Wien trägt sich mit dem Gedanken, das Haus zu „neutralisieren“, womit sie die Unterbringung einer Polizeistation in dem Gebäude meint, in der Gewißheit: „D‘ Läit wissn jo ehh, wea da Hitla woa, und d‘ Polizäi woar jo scho imma a Garaant da Demokratiie. Oisdonn, gemma, gemma!“

Dem widerspricht energisch Elisabeth Wimmer, 64 Jahre alt, die Polizei sei keineswegs immer ein Garant für Demokratie gewesen. Vielleicht denkt sie dabei an Yaghoobifarah’s Worte, daß die Polizei auf die Müllhalde und nicht in Hitlers Geburtshaus gehöre? Ihr Bruder Martin Simböck pflichtet ihr bei, man müsse sich der Vergangenheit stellen, weil sich „Geschichtslosigkeit rächt.“ Wie er in einem Leserbrief verriet, habe er die Probe aufs Exempel gemacht: „Wenn man sich die Augen zuhält, ist das Haus trotzdem da!“ Die beiden Geschwister üben sich brav in Braunaus kuscheligem Vergangenheitsschmäh. Jedes Jahr am 8. Mai treten sie im „Demokratischer Chor“ Braunau auf und singen bei der „Gedenkstunde zur Befreiung von der Nazi-Diktatur“ drollige „Arbeiter- und antifaschistische Lieder“.

Gar viele Ideen wurden im Stadtrat von Braunau schon eingebracht. Ein kreativer Parteigenosse des oben genannten Manfred Hackl von den Grünen beantragte, die Stadt einfach umzubenennen, der Name Braunau sei ja die reinste Werbung für die Nazis. Wie denn der neue Namen heißen solle? „Grünau“!, war der einstimmige Vorschlag der Grünen-Fraktion.

Der Schrecken vom 20. April 1979, als damals zum 90. Geburtstag des Führers 500 Studenten aufmarschiert waren und der Nazi-Umsturz um ein Haar gelungen wäre, sitzt den Braunauer Austriaken noch immer in den Knochen. Rückblickend auf dieses Ereignis griff ein Stadtrat die Absicht der Wiener Regierung einer Neutralisierung auf und meinte, diese Idee sei gar nicht so übel, weil jeder Umsturzversuch von den im Gebäude lauernden Polizeikräften sofort zunichte gemacht werden könne. Ein weiterer Stadtrat wandte ein, man könne sich auf die Loyalität der Polizei nicht mehr verlassen, weil sie schon von Rassisten durchsetzt sei; daher sei es sinnvoller, in das Gebäude eineAntifa-Schlägertruppe einzuquartieren. Auf die ist immer Verlaß, und außerdem wäre das ein klares Zeichen gegen Rechts!

Sogar der Stadtpfarrer von Braunau, Absolvent des Großen Latinum und Verehrer von Cato dem Älteren, beginnt jede seiner Predigten in der Pfarrkirche mit dem geheimnisvollen Satz: „Aedificium diaboli est delenda!“, was das halbe Dutzend der anwesenden Weiblein für einen Segensspruch hält und mit einem andächtigen „Amen!“ bekräftigt.

Auch wir wollen das turbulente Kapitel von Braunau schließen und mit einem lachenden und einem weinenden Auge die nicht zu leugnende Gewißheit zur Kenntnis nehmen, daß die Österreicher unverkennbar Deutsche sind…

Zeitgeschichtliches Dokument?

16. 08. 2020

Herrn
Gerolf Fritsche

Betr.: „Deutsche Geschichte in der Weimarer Republik und im 3. Reich bis 1945.“

Sehr geehrter Herr Fritsche,

Als Funktionär des Bundes der Vertriebenen (BdV) zeichnen Sie verantwortlich für den von Ihnen als „zeitgeschichtliches Dokument“ veröffentlichten Beitrag, den mir übrigens Herr Zemella freundlicherweise zusandte. Ich habe ihn mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.

Allerdings trifft Ihre von Ihnen als „sachbezogen und unideologisch“ bezeichnete Darstellung der Epoche Weimarer Republik mit anschließendem Nationalsozialismus m. E. nicht zu, sondern ist politisch korrekt und somit verfälscht zu Lasten unseres Vaterlandes Deutschland abgefaßt. Ich erlaube mir daher, Ihren öffentlichen Aufsatz meiner öffentlichen Kritik zu unterziehen, wozu ich, als Überlebender des Vertreibungs-Holocaust, mich zusätzlich berechtigt sehe.

Sie schreiben: „Im Versailler Vertrag wurden der jungen deutschen Republik außerdem erhebliche Reparationszahlungen auferlegt, die mit der Konfiszierung von Rohstoffen und sogar mit der Wegnahme von Waren verbunden waren. Das erschwerte die Erholung der Wirtschaft erheblich…“

Der verbrecherische Versailler Vertrag mußte unweigerlich zum 2. WK führen1, die von Ihnen als erheblich angegebenen Reparationszahlungen endeten im Jahre 2010, 92 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg; deutsche Arbeiter, die ohnehin schon hungern mußten, wurden in der Weimarer Zeit von den Siegern gezwungen, Industrie-Anlagen zu demontieren, um sich selber arbeitslos zu machen; aber für Sie erschwerte das die Erholung der Wirtschaft erheblich.

Warum Ihre geradezu peinliche Verharmlosung dieses hochkriminellen, überaus folgenschweren, von kriegslüsternen und habgierigen Verbrechern quasi mit vorgehaltener Pistole zur Unterschrift gezwungenen Vertrages?

Ferner schreiben Sie: „Die politischen Verwerfungen, die die Weltwirtschaftskrise 1929 heraufbeschwor, ermöglichten ab 1930 den Aufstieg Hitlers.“

Nein, Herr Fritsche, es waren nicht die politischen Verwerfungen, die den Aufstieg Hitlers ermöglichten, sondern es war die völlige politische Rechtlosmachung und das wirtschaftliche Elend unseres Volkes, nicht zuletzt verschuldet durch den Dolchstoß der Kommunisten vor Kriegsende, und letztendlich das Versagen aller demokratischen Parteien, Deutschland aus dieser Not zu führen; Parteien, vor allem die Sozialdemokraten, hatten 14 Jahre lang Zeit gehabt, ihr Können zu beweisen und – wie Hitler in seinem „Aufruf an das deutsche Volk“ treffend sagte – nichts als ein Trümmerfeld hinterlassen.

Und dann kommen Sie auf „die Geschichte Deutschlands in der Hitlerdiktatur“ und beginnen gleich mit der zum Erbrechen bekannten, Hitler versteckt die Schuld zuweisenden Propaganda-geschichte vom Reichstagsbrand:

Als eine der ersten Maßnahmen seiner Kanzlerschaft erwirkte Hitler die Neuwahl des Reichstages am 5. März dieses Jahres. Am 27. Februar 1933, just in der heißen Phase des Wahlkampfs brannte der Reichstag. Keiner Seite nutzte der Brand mehr als der NSDAP. Dennoch konnte weder im folgenden Prozeß noch in allen Untersuchungen der Nachkriegszeit die Brandstiftung der NSDAP bewiesen werden. Als einziger Täter wurde der niederländische Kommunist van der Lubbe im Gebäude gefaßt und daraufhin der Linken eine Verschwörung gegen den Staat angelastet. Schon am nächsten Tage gestattete eine von Reichskanzler erwirkte Notverordnung der Gestapo die Verhaftung linker Funktionäre, darunter auch Kandidaten der Kommunisten, die für den Reichstag kandidierten. Einige waren bei der Wahl am 5. März schon nicht mehr in Freiheit.“

Beweise sind zwar nicht vorhanden, aber Hitler für jede Schandtat zu verdächtigen, ist offenbar nie verkehrt.

Nun kommen Sie auf das Ermächtigungsgesetz zu sprechen: „Bei der ersten Arbeitssitzung am 23. März brachte seine Regierung das ‚Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich‘, das sogenannte Ermächtigungsgesetz ein, welches den Gesetzeserlaß künftig ohne Reichstagsbeteiligung zuließ. Ihm stimmten alle anwesenden Parteien des Reichstages zu. Nur die 120 (von 647) Sozialdemokraten widersetzten sich einmütig. Otto Wels begründete ihre Ablehnung. Seine Worte an diesem Tag gehören zu den großartigsten des deutschen Parlamentarismus. Wie mutig und weitsichtig sie waren, ermißt erst, wer weiß, daß damals honorige Leute den Versprechungen der NSDAP erlagen. Auch überzeugte Liberale, die über jeden Verdacht erhaben sind, Gefolgsleute Hitlers gewesen zu sein, stimmten ihrer eigenen Entmachtung, nämlich der des Parlaments, zu, z. B. Theodor Heuß, der spätere 1. Bundespräsident der Bundesrepublik ab 1949.“

Zuerst einmal: Die honorigen Leute, wie Theodor Heuß und andere, erlagen keineswegs den Versprechungen der NSDAP, sondern sie stimmten mit Ja, weil sie die Versprechungen Hitlers richtig einschätzten. Denn das, was er versprach, innerhalb von 4 Jahren zu erreichen – u. a. Rettung des Arbeiters, des Bauernstandes, Sanierung der Wirtschaft, Bekämpfung des zerstörenden Kommunismus zugunsten einer segensreichen Volksgemeinschaft – ist ihm glänzend gelungen. Sollte Ihnen entgangen sein, daß die bekannten Kriegstreiber Hitlers Friedens- und Aufbaupläne unter allen Umständen zunichte machen wollten, was ihnen ja auch gelungen ist?

Auch Ihre byzantinistischen Lobeshymnen auf Otto Wels und die Sozialdemokraten werden der Sache nicht gerecht. Rekapitulieren wir das Wesentliche von der damaligen Rede Otto Wels‘ und der darauffolgenden Antwort des Reichskanzlers Adolf Hitler. Daß ich den größten Teil beider Reden zitiere, sei mir nachgesehen, doch lohnt es sich zur Bewertung allemal.

Otto Wels: „Nie hat uns irgendein Grundsatz unserer Partei daran hindern können oder gehindert, die gerechten Forderungen der deutsche Nation gegenüber den anderen Völkern der Welt zu vertreten. Der Herr Reichskanzler hat auch vorgestern in Potsdam einen Satz gesprochen, den wir unterschreiben. Er lautet: ‚Aus dem Aberwitz der Theorie von ewigen Siegern und Besiegten kam der Wahnwitz der Reparationen und in der Folge die Katastrophe der Weltwirtschaft‘. Dieser Satz gilt für die Außenpolitik; für die Innenpolitik gilt er nicht minder. Auch hier ist die Theorie von ewigen Siegern und Besiegten, wie der Herr Reichskanzler sagte, ein Aberwitz.

Das Wort des Herrn Reichskanzlers erinnert uns aber auch an ein anderes, das am 23. Juli 1919 in der Nationalversammlung gesprochen wurde: Da wurde gesagt: ‚Wir sind wehrlos, wehrlos ist aber nicht ehrlos. Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre, daran ist kein Zweifel. Aber daß dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst zurückfallen wird, es nicht unsere Ehre ist, die bei dieser Welttragödie zugrunde geht, das ist unser Glaube bis zum letzten Atemzug.‘ Zu dem Ausspruch des Herrn Reichskanzlers bildet jene Erklärung eine wertvolle Ergänzung. Aus einem Gewaltfrieden kommt kein Segen, im Innern erst recht nicht. Eine wirkliche Volksgemeinschaft läßt sich auf ihn nicht gründen. Ihre erste Voraussetzung ist gleiches Recht. Mag sich die Regierung gegen rohe Ausschreitungen der Polemik schützen, mag sie Aufforderungen zu Gewalttaten und Gewalttaten selbst mit Strenge verhindern. Das mag geschehen, wenn es nach allen Seiten gleichmäßig und unparteiisch geschieht, und wenn man es unterläßt, besiegte Gegner zu behandeln, als seien sie vogelfrei. Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.

Nach den Verfolgungen, die die sozialdemokratische Partei in der letzten Zeit erfahren hat, wird billigerweise von ihr niemand verlangen, daß sie für das hier eingebrachte Ermächtigungsgesetz stimmt. Die Wahl vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht und damit die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglichkeit besteht, besteht auch die Pflicht. Kritik ist heilsam und notwendig. Noch niemals, seit es einen deutschen Reichstag gibt, ist die Kontrolle der öffentlichen Angelegenheiten durch die gewählten Vertreter des Volkes in solchem Maße ausgeschaltet worden, wie es jetzt geschieht und wie es durch das neue Ermächtigungsgesetz noch mehr geschehen soll. Eine solche Allmacht der Regierung muß sich um so schwerer auswirken, als auch die Presse jeder Bewegungsfreiheit entbehrt. Meine Damen und Herren! Die Zustände, die heute in Deutschland herrschen, werden vielfach in krassen Farben geschildert. Wie immer in solchen Fällen fehlt es auch nicht an Übertreibungen. Was meine Person betrifft, so erkläre ich hier: Wir haben weder in Paris um Intervention gebeten noch Millionen nach Prag verschoben noch übertreibende Nachrichten ins Ausland gebracht. Solchen Übertreibungen entgegenzutreten wäre leichter, wenn im Inlande eine Berichterstattung möglich wäre, die Wahres vom Falschen scheidet. Noch besser wäre es, wenn wir mit gutem Gewissen bezeugen könnten, daß die volle Rechtssicherheit für alle wiederhergestellt sei. Das, meine Herren, liegt bei Ihnen.

Die Herren von der Nationalsozialistischen Partei nennen die von ihnen entfesselte Bewegung eine nationale Revolution, nicht eine nationalsozialistische. Das Verhältnis Ihrer Revolution beschränkt sich bisher auf den Versuch, die sozialdemokratische Bewegung zu vernichten, die seit mehr als zwei Menschenaltern die Trägerin sozialistischen Gedankengutes gewesen ist und auch bleiben wird. Wollten die Herren von der Nationalsozialistischen Partei sozialistische Taten verrichten, sie brauchten kein Ermächtigungsgesetz. Eine erdrückende Mehrheit wäre Ihnen in diesem Hause gewiß.(…)

Aber dennoch wollen Sie vorerst den Reichstag ausschalten, um ihre Revolution fortzusetzen. Zerstörung von Bestehendem ist aber noch keine Revolution. Das Volk erwartet positive Leistungen. Es wartet auf durchgreifende Maßnahmen gegen das furchtbare Wirtschaftselend..(,,,). Wir Sozialdemokraten haben in schwerster Zeit Mitverantwortung getragen und sind mit Steinen beworfen worden.(…) Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. Das Sozialistengesetz hat die Sozialdemokratie nicht vernichtet. Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen.“

Das also, sehr geehrter Herr Fritsche, waren zum größten Teil die Worte des sozialdemokratischen Abgeordneten Otto Wels. Lesen wir nun, was Reichskanzler Hitler antwortet:

Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt!

Die schönen Theorien, die Sie, Herr Abgeordneter, soeben hier verkündeten, sind der Weltgeschichte etwas zu spät mitgeteilt worden. Vielleicht hätten diese Erkenntnisse, praktisch angewendet vor Jahren, die heutigen Klagen von Ihnen erspart.

Sie erklären, daß die Sozialdemokratie unser außenpolitisches Programm unterschreibt, daß sie die Kriegsschuldlüge ablehnt, daß sie gegen die Reparationen sich wende. Nun erhebe ich nur die eine Frage: Wo war denn dieser Kampf in der Zeit, in der Sie die Macht dazu hatten? Sie hatten einst die Möglichkeit, dem deutschen Volk das Gesetz des inneren Handelns vorzuschreiben. Sie haben es auch auf anderen Gebieten gekonnt. Es wäre genauso möglich gewesen, der deutschen Revolution, die von Ihnen mit ausgegangen, denselben Schwung und die selbe Richtung zu geben, die einst, Frankreich seiner Erhebung im Jahre 1870 gegeben hat. Es wäre in Ihrem Ermessen gewesen, die deutsche Erhebung zu einer wirklich nationalen zu gestalten, und Sie hätten dann das Recht gehabt, wenn die Fahne der neuen Republik nicht siegreich zurückgekommen wäre, immerhin zu erklären: Wir haben das Äußerste getan, um diese Katastrophe durch den letzten Appell an die Kraft des deutschen Volkes abzuwenden. In der Zeit mieden Sie den Kampf, den Sie heute in Worten plötzlich der Mitwelt mitteilen wollen.

Sie sagen, daß wehrlos nicht ehrlos ist. Nein, das braucht es nicht zu sein. Auch wenn wir wehrlos sein müßten: ich weiß, wir würden nicht ehrlos sein. Unsere Bewegung war dank der Unterdrückung durch Ihre Partei jahrelang wehrlos gemacht worden, ehrlos ist sie nie gewesen. Ich bin der Überzeugung, daß wir dem deutschen Volk den Geist einimpfen werden, der es auch bei seiner heutigen Wehrlosigkeit sicherlich, Herr Abgeordneter, nicht ehrlos sein lassen wird. Auch hier lag es ja an Ihnen, die sie fast 14 Jahre lang die Macht besessen haben, dafür zu sorgen, daß, wenn schon die äußere Welt uns unterdrückt, die Art, in der das deutsche Volk diese Unterdrückung entgegennimmt, dann aber wenigstens eine würdige ist. Sie hatten die Gelegenheit, gegen alle die Erscheinungen der Entwürdigung unseres Volkes aufzutreten. Der Landesverrat konnte von Ihnen genauso beseitigt werden, wie er von uns beseitigt werden wird. Sie haben kein Recht, diesen Anspruch überhaupt auf sich zu beziehen; denn dann hätten Sie damals, in jener Stunde, da jede Revolution Hochverrat in Tateinheit mit Landesverrat sein mußte, zu dieser Handlung nicht, auch nicht einmal indirekt, Ihre Hand bieten dürfen. Und Sie hätten es vermeiden müssen, daß man dann dem deutschen Volke auf Wunsch und Befehl des Auslands eine neue Verfassung aufoktroyierte. Denn daß ist nicht ehrenvoll, sich vom Feinde seine innere Gestaltung aufzwingen zu lassen.(…).

Sie sagen: Gleiches Recht! So wie wir es nach außen hin wünschen, so wünschen wir es auch nach innen. Für dieses ‚gleiche Recht‘, Herr Abgeordneter Wels, haben wir vierzehn Jahre gekämpft! Also reden Sie heute nicht von gleichem Recht!

Sie sagen, man solle einen Besiegten nicht für vogelfrei erklären. Nun, Herr Abgeordneter, vogelfrei sind w i r gewesen, solange S i e die Macht hatten.

Sie reden von Verfolgungen. Ich glaube, es sind wenige nur unter uns hier, die nicht die Verfolgungen von Ihrer Seite im Gefängnis büßen mußten. Es sind wenige unter uns, die Verfolgung von Ihrer Seite in tausendfältigen Schikanen und tausendfältiger Unterdrückung zu spüren bekommen haben! Und außer uns hier weiß ich eine Schar von Hunderttausenden, die einem System der Verfolgung ausgesetzt waren, das entwürdigend, ja geradezu niederträchtig sich an ihnen ausließ! Sie scheinen vergessen zu haben, daß man uns jahrelang die Hemden herunterriß, weil Ihnen die Farbe nicht paßte. Bleiben Sie jetzt nur im Bereich der Wirklichkeit! Aus Ihren Verfolgungen sind wir gewachsen!

Sie sagen weiter, daß die Kritik heilsam sei. Gewiß, wer Deutschland liebt, der mag uns kritisieren; wer aber eine Internationale anbetet, der kann uns nicht kritisieren! Auch hier kommt Ihnen die Erkenntnis reichlich spät, Herr Abgeordneter. Die Heilsamkeit der Kritik hätten Sie in der Zeit erkennen müssen, als wir uns in Opposition befanden. Damals sind Ihnen dioe Zitate noch nicht zu Gesicht gekommen, sondern damals hat man unsere Presse verboten und verboten und wieder verboten, unsere Versammlungen verboten und das Reden verboten, jahrelang! Und jetzt sagen Sie: Kritik ist heilsam! (…)

Ich habe Ihre Zeitung im Saargebiet gelesen, Herr Abgeordneter, und dieses Blatt treibt nichts anderes als dauernd Landesverrat, Herr Abgeordneter Wels, versucht dauernd dem Ausland gegenüber, Deutschland zu belasten, unser Volk vor der Welt mit Lügen in eine schiefe Lage zu bringen!

Sie sprechen von der mangelnden Rechtssicherheit. Meine Herren der Sozialdemokratischen Partei! Ich habe die Revolution im Jahre 1918 auch gesehen. Ich muß schon wirklich sagen, wenn wir nicht das Gefühl für das Recht hätten, dann wären wir nicht hier, und Sie säßen auch nicht da! Sie haben im Jahr 1918 sich gegen die gewendet, die Ihnen nichts getan haben.Wir beherrschten uns, gegen die uns zu wenden, die uns vierzehn Jahre lang gequält und gepeinigt haben. Sie sagen, die nationalsozialistische Revolution habe nichts ,mit Sozialismus zu tun, sondern der ‚Sozialismus‘ bestehe nur darin, daß man die ‚einzige Trägerin des Sozialismus‘, die SPD, verfolge. Sie sind wehleidig, meine Herren, und nicht für die heutige Zeit bestimmt, wenn Sie jetzt schon von Verfolgungen sprechen. Was ist Ihnen geschehen? Sie sitzen hier, und geduldig hört man Ihren Redner an. Sie reden von Verfolgung. Wer hat Sie denn bisher verfolgt? Sie sagen, Sie seien der einzige Träger des Sozialismus. Sie sind der Träger jenes geheimnisvollen Sozialismus gewesen, den das deutsche Volk in Wirklichkeit niemals zu sehen erhielt. Sie reden heute von Ihren Leistungen und von Ihren Taten. Sie erzählen, was alles Sie beabsichtigten. An den Früchten soll man auch Sie erkennen! Die Früchte zeugen gegen Sie! Wenn das Deutschland, das Sie in vierzehn Jahren zeugten, das Spiegelbild Ihres sozialistischen Wollens ist, dann, meine Herren, geben Sie uns gefälligst vier Jahre Zeit, um Ihnen das Spiegelbild unseres Wollens zu zeigen.

Sie sagen: ‚Sie wollen nun den Reichstag ausschalten, um die Revolution fortzusetzen.‘ Meine Herren, dazu hätten es wir nicht nötig gehabt, erst zu dieser Wahl zu schreiten, noch diesen Reichstag einzuberufen, noch diese Vorlage hier einbringen zu lassen. Den Mut, uns auch anders mit Ihnen auseinanderzusetzen, hätten wir, wahrhaftiger Gott, gehabt!

Sie sagen weiter, daß die Sozialdemokratie auch von uns nicht weggedacht werden kann, weil sie die erste gewesen sei, die diese Plätze freigemacht hätte für das Volk, für die arbeitenden Menschen und nicht nur für Barone oder Grafen. In allem, Herr Abgeordneter, kommen Sie zu spät! Warum haben Sie über diese Ihre Gesinnung nicht beizeiten Ihren Freund Grzesinski, warum nicht Ihre anderen Freunde Braun und Severing belehrt, die jahrelang mir vorwarfen, ich sei doch nur ein Anstreichergeselle! – Jahrelang haben Sie das auf Plakaten behauptet. – Und endlich hat man mir sogar gedroht, mich mit der Hundepeitsche aus Deutschland hinauszutreiben!

Dem deutschen Arbeiter werden wir Nationalsozialisten von jetzt ab die Bahn freimachen zu dem, was er fordern und verlangen kann. Wir Nationalsozialisten werden sein Fürsprecher sein; Sie, meine Herren, sind nicht mehr benötigt!

Sie sprechen weiter davon, daß nicht die Macht entscheidend sei, sondern das Rechtsbewußtsein. Dieses Rechtsbewußtsein haben wir vierzehn Jahre lang in unserem Volk zu erwecken versucht, und es ist durch uns erweckt worden. Allerdings, ich glaube nun einmal nach den eigenen politischen Erfahrungen, die ich mit Ihnen gemacht habe, daß das Recht allein leider noch nicht genügt – man muß auch die Macht besitzen! (…)

Soweit Adolf Hitler. Warum die Rede von Otto Wels Ihrer Meinung nach zu den „großartigsten Reden des Parlamentarismus“ gehören soll, erschließt sich mir nicht, während Hitlers Antwort mir sehr fundiert scheint. Im übrigen ist es nicht redlich, ausgerechnet um dieses Ermächtigungsgesetz einen immerwährenden Zirkus zu veranstalten, denn in der Geschichte gab es sowohl im Deutschen Reich als auch in anderen Staaten in Zeiten großer Krisen Notstandsgesetze, also sogenannte Ermächtigungsgesetze; und dieses „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ im März 1933 war sehr wohl berechtigt. Es wäre nur dann überflüssig gewesen, wenn in den vierzehn Jahren von 1919 bis 1933 die demokratischen Regierungen etwas greifbar Erfolgreiches hätten vorweisen können oder wenigstens eingeleitet hätten; das aber war nicht der Fall. Demokratien waren schon immer von Anfang an zum Scheitern verurteilt, wobei die Gegenwart den besten Anschauungsunterricht erteilt: Die demokratischen Parteien hatten von 1949 bis heute nicht vierzehn, sondern über 70 Jahre (!) lang Zeit, ihr Können zu beweisen; das Ergebnis ist nicht nur ein Trümmerfeld, das man wieder beseitigen könnte, sondern die absolute, nicht zu revidierende ethnische, geistige und kulturelle Vernichtung, vor der wir unmittelbar stehen.

Das Thema Ermächtigungsgesetz/Notverordnungen von damals und heute zum Vergleich: Just hier und jetzt werden Notverordnungen erlassen für eine Pandemie, deren Gefährlichkeit herbeigelogen wird. Dies ist ein kriminell erlassenes „Ermächtigungsgesetz“, das seinesgleichen sucht. Was aber nicht weniger kriminell und landesverräterischer ist, ist Merkels Handeln von je her. Ab September 2015 verübt Sie millionenfachen Rechtsbruch (Art 16a GG), indem sie ein Heer von fremden Völkern und Rassen in unser Land herein komplimentiert, unser Volksvermögen verschleudert und nicht nur das Restdeutschland, sondern ganz Europa zur afrikanischen Kloake macht; und dies unter Umgehung des Bundestages und o h n e Ermächtigungsgesetz!!! Ein Treppenwitz sondergleichen: Der Diktator Hitler handelte demokratisch, und die Demokratin Merkel nicht weniger despotisch als der Imperator Caligula. Und der Rechtsbruch und die Kloakierung unseres Vaterlandes dauern bis dato an und sollen weitergehen, bis Deutschland und das deutsche Volk endgültig vernichtet sind. Sogar demokratisch gewählte Ministerpräsidenten, wie z. B. Thomas Kemmerich (FDP) in Thüringen, die ihr nicht gefallen, erklärt sie en passant für nicht erwünscht! Wo sind denn jetzt die demokratischen Parteien, die schon damals von Hitler zurecht als Versager angeprangert wurden? Sind sie dieser politischen Ausgeburt Merkel in den Arm gefallen? Nicht doch! Wie Eunuchen vor dem Sultan in Bauchlage, so krochen und kriechen sie um das Stasi-Weib herum und stimmen der Völker und ihrer eigenen Vernichtung zu. Und wenn sie meinen, etwas kritisieren zu müssen, dann ist es – das Ermächtigungsgesetz von 1933!

Es scheint mir, als hätten Sie in der politisch korrekten Darstellung von Vergangenem den Blick für die Gegenwart verloren. Auch Ihre folgende Passage führt zu dieser Vermutung: „Die Regierung Hitler nutzte diese diktatorische Machtfülle ohne zu zögern aus. In einem Reigen von Gesetzen, die sie jetzt ohne Zustimmung des Reichstages erlassen konnte, beseitigte sie die Weimarer Demokratie. Die Länder wurden gleichgeschaltet, Gewerkschaften, Parteien, Verbände und Jugendorganisationen nach und nach verboten bzw. gedrängt, sich aufzulösen.“

Haben Sie denn immer noch nicht realisiert, daß sich die Weimarer Demokratie als Blindgänger erwiesen, und daß in der gegenwärtigen Demokratie um kein Jota weniger gleichschaltet wird, als es unter dem Nationalsozialismus geschah? Der Unterschied besteht darin, daß damals deutschfeindliche und das Volk spaltende Organisationen verboten wurden, während heute Deutschland liebende, das heißt patriotische Organisationen und Verbände verfolgt und verboten werden. Ob die Hilfsorganisation für nationale Gefangene (HNG) oder die Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ), die Deutsche Reichspartei (DRP), die Wiking Jugend und so weiter und so fort, – alles wurde und wird verboten; und was nicht verboten werden kann, weil es sich auf privatem Grund befindet (wie z. B. die einzige Gedächtnisstätte für deutsche Opfer in Guthmannhausen), wird kriminalisiert und terrorisiert. Die deutschfeindliche gleichgeschaltete Lügenpresse brauche ich wohl nicht besonders zu erwähnen. Oder sollten Sie von dieser auch noch nichts gehört haben?

Wenn Sie ferner schreiben, „Skeptische Katholiken irritierte Hitler durch den Abschluß des Konkordats mit dem Vatikan“, dann können nur jene Katholiken gemeint sein, die Punkt 24 des Parteiprogramms der NSDAP nicht kannten, wo es u. a. heißt: „Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden.“ Oder jene, die Hitlers Aufruft an das Volk, ausgestrahlt von den Volkssendern am 1. Februar 1933, nicht gehört hatten, wo er unter anderem sagte: „So wird es die nationale Regierung als ihre oberste und erste Aufgabe ansehen, die geistige und willensmäßige Einheit unseres Volkes wiederherzustellen. Sie wird die Fundamente wahren und verteidigen, auf denen die Kraft unserer Nation beruht. Sie wird das Christentum als Basis unserer gesamten Moral, die Familie als Keimzelle unseres Volks- und Staatskörpers in ihren festen Schutz nehmen.“ Natürlich konnte Hitler nicht voraussehen, daß sich sowohl katholische als auch Evangelische Kirche zu profanen deutschfeindlichen Parteien entwickeln würden, letztere zusätzlich mit pornographischem Inhalt angereichert, sonst hätte er uns allen das großzügige Reichskonkordat erspart.

Die deutschen Konzentrationslager durften bei Ihrer Dokumentation natürlich nicht fehlen. Allerdings vermisse ich den Hinweis, daß jedes kriegsführende Land Konzentrationslager hatte, die ersten Konzentrationslager nach dem I. WK auf europäischem Boden polnische KL waren, und daß die deutschen KL n a c h dem 2. WK. von den Alliierten weiterbetrieben und die „befreiten“ Deutschen zu Hunderttausenden zu Tode gequält wurden: allein in den ca. zwanzig Rheinwiesenlagern ließen die Westmächte über 1 Million Deutsche, darunter auch zahlreiche Frauen, verrecken, die im stalinistischen Gulag gar nicht mitgerechnet. Polens Tötungsbetrieb nach dem Kriege fand in nicht weniger als 1255 Lagern statt2, der tschechische in 2061 Lagern3. Aber da Sie das KL Dachau schon erwähnt haben, wo bleibt der Hinweis auf den Massenmord an Hunderten von unschuldigen Deutschen bei der „Befreiung“ dieses Lagers durch die Amerikaner?

Wie Sie sich zum Thema „Holocaust“, Auschwitz und zu den „Massentötungen außerhalb der Lager, z. B. durch Erschießungen“ ausgelassen haben, nun, da erspare ich mir besser jeden Kommentar und lasse es bei der Bemerkung bewenden: Josef Schuster oder Charlotte Knobloch hätten es nicht „besser“ machen können. Im übrigen, wer sich nicht blamieren will, der macht sich mit dem Studium der revisionistischen Literatur sachkundig (eine Medaille hat immer zwei Seiten), und zwar bevor er im Sinne der hier den Ton angebenden Anti-Deutschen das eigene deutsche Vaterland diskreditiert oder gar diffamiert. Ich meine, das ist nur recht und billig und nicht zuviel verlangt.

Auch die folgenden zwei Sätze sind nicht geeignet für seriöse Geschichtsvermittlung: „Hitler war im Sommer 1941 auf dem Höhepunkt seiner Macht. In dieser Situation befahl er den Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.“

Für den, der von Geschichte keine Ahnung hat, heißt das nichts anderes als: Weil Hitler 1941 auf dem Höhepunkt seiner Macht war, befahl er so mir nichts, dir nichts, eben aus Machtgelüsten, den Angriff auf die Sowjetunion. Ich brauche Ihnen gewiß nicht zu sagen (denn sie wissen es selbst), daß es ein Präventiv-Angriff auf die Sowjetunion war, die mit einer ungeheuren Militärmacht an ihrer Westgrenze bereitstand, um Deutschland und Westeuropa bis an die französische Nordseeküste zu überrollen. Mit solchen Geschichten, die Sie von sich geben, sehr geehrter Herr Fritsche, tun Sie sich doch keinen Gefallen.

Ich gehe davon aus, daß Sie die hier von Ihnen bewertete Geschichte soweit kennen und demnach wissen, daß Ihr folgender Satz: „Daß Hitler in den nächsten Jahren [womit Sie ab 1936 meinten, d. V.] auf eine kriegerische Auseinandersetzung hindrängte, wissen wir heute aus Kenntnis der Archive genau“, schlicht und einfach die Unwahrheit ist (ich vermeide bewußt das Wort „Lüge“). Wenn Sie auf Ihrer Meinung beharren, dann nennen Sie bitte auch nur ein Dokument für Ihre Behauptung. Es gibt keinen einzigen seriösen Historiker, dem, eben durch Kenntnis der Archive, mittlerweile nicht bekannt wäre, daß Hitler langmütig und geduldig um einen Ausgleich mit den chauvinistischen Polen gerungen hatte, bis er gar nicht mehr anders konnte, als zum Schutz der drangsalierten Deutschen den Präventivschlag gegen Polen zu führen. Es ist Ihnen doch sicher kein Geheimnis, daß Polen, obgleich 1916 vom Deutschen Reich und Österreich-Ungarn zum Staat verholfen, gleich nach dem I. Weltkrieg Zig-Tausende Deutsche vertrieben und viele ermordet hatte, und daß polnische Insurgenten unter Korfanty, trotz Volksabstimmungen zugunsten Deutschlands, sich das deutsche Oberschlesien aneignen wollten; mit den bereits geraubten deutschen Landen Posen und Westpreußen, dem „Korridor“, war Polens Raubgier noch lange nicht befriedigt. Und als die Nationalsozialisten regierten, da träumte das größenwahnsinnige Polen, von England angestachelt, von der Einnahme Berlins und der Einverleibung fast des ganzen Deutschen Reiches.

Mit Recht sprechen Sie vom „Anschluß“ Österreichs an das Deutsche Reich, den der deutschösterreichische Bruderstamm ja schon gleich nach dem I. Weltkrieg, aufgrund des Selbstbestimmungsrechtes, angestrebt hatte, ihm von den Berufsdemokraten bekanntlich aber verweigert wurde. Warum aber bezeichnen Sie den Anschluß des Sudetenlandes an Deutschland, das auch völkerrechtlich durch das Münchner Abkommen abgesegnet war, als „Annexion“??? Unter Annexion versteht man eine widerrechtliche, gewaltsame Aneignung von fremdem Land. Wie eingangs schon erwähnt, bin ich Vertriebener, geboren in der Iglauer Sprachinsel, und möchte mir freundlich aber bestimmt diese falsche Darstellung verbitten. Das Sudetenland war, ist und bleibt deutsches Land! Und ich bekenne offen, Adolf Hitler und den Nationalsozialisten dankbar zu sein, denn der Völkerbund hatte uns verraten, und nur sie allein nahmen sich unserer Not an.

In Ihrer Passage über den alliierten Bombenkrieg schreiben Sie völlig richtig: „Er stellte den ersten Versuch einer neuen Art von Bombardement dar, mit dem die Zahl der zivilen Toten besonders wirkungsvoll erhöht werden konnte. Ein solcher Angriff traf z. B. fünf Monate später Dresden.“

Das war ’s dann auch schon, was Sie über Dresden zu sagen hatten, obwohl das furchtbare Los dieser Stadt, dieses Elb-Florenz, durch den gezielten Massenmord an mindestens 250.000 Zivilisten, nur mit Hiroshima und Nagasaki vergleichbar ist. Nahmen Sie Rücksicht auf die Lügen der Hofhistoriker, welche die Opferzahl auf ein Zehntel minimierten? Dafür gaben Sie die Bombenopfer von Darmstadt an: „Allein in dieser Nacht verloren über 5000 Menschen im Feuersturm ihr Leben.“ Warum mußten sie diese Opferzahl um mehr als die Hälfte der tatsächlich Umgekommenen verringern? Da kommt ja die ansonsten politisch korrekte Enzyklopädie Wikipedia der Wahrheit näher und gibt die zu Tode Gebombten mit 11500 an. Auch die Gesamtzahl der deutschen Opfer des alliierten Bombenterrors geben Sie mit „mindestens 500.000“ an, obgleich nach „amtlichen Unterlagen wenigstens 593.000 Zivilisten getötet“ wurden.4 Falls Sie der Meinung sind, Korrekturen wie diese seien Beckmesserei, dann ist dies nicht der Fall, weil aus dieser Angabe, wie aus fast allen anderen Ihrer Angaben der Trend zu ersehen ist, zu Lasten Deutschlands und der Wahrheit die Erwartungshaltung der offiziellen Geschichtsklitterer zu erfüllen.

Abschließend gebe ich zu bedenken: Die Jugend ist naturgemäß die Zukunft eines jeden Volkes. Die Zukunft aber wird verspielt, wenn die Jugend geschichtlich belogen, betrogen und gegen das eigene Volk aufgehetzt wird. Genau dies aber geschieht von offizieller Seite massiv. Gerade deshalb wäre es die oberste Pflicht eines jeden Deutschen – und nicht zuletzt die Pflicht des BdV! – die Jugend wahrhaftig aufzuklären. Alle Rücksichten jedweder Art – selbstverständlich auch pekuniäre, die bekanntlich leider oft eine große Rolle spielen – sind da fehl am Platze. Eine geschichtliche Darstellung, sofern sie sich „zeitgeschichtliches Dokument“ nennen will, darf nicht vom verlogenen deutschfeindlichen Zeitgeist angekränkelt sein. Ich bitte Sie, darüber nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen

gez. R. Heuschneider

1„Man kann sagen, daß der Friedensvertrag von Versailles den ewigen Krieg organisiert.“ Jacques Bainville, Frankreichs Kriegsziel, S. 57; Quelle: „Völkermord an den Deutschen“, Günter Zemella

2Auge um Auge, John Sack, Kabel-Verlag 1995

3Völkermord an den Deutschen, Günter Zemella, Klosterhaus-Verlag 2020

4Und Deutschlands Städte starben nicht, David Irving, Schweizer Verlagshaus, Zürich, 1967

Corona-Täuschung – die letzte Chance

10. 08. 2020

Offener Brief an
Redakteur Marcel Fürstenau
c/o Deutsche Welle
53110 Bonn

Betr.: Ihr Kommentar in der DW vom 3. 8. 2020: „Kein Demonstrationsverbot für Corona-Leugner.“

Herr Fürstenau,

Ihr Arbeitgeber, der Feindsender Deutsche Welle, macht dem für verlogene Berichterstattung treffenden Sammelbegriff „Lügenpresse“ alle Ehre. Ihr Kommentar, der symptomatisch für alle Kommentare der gesamten Lügenpresse steht, ist dafür ein gelungenes Beispiel.

Er beginnt schon mit einer Lüge. Mehrfach wird unter eingefügten Fotos von einer Teilnehmerzahl von 17.000 bis 20.000 gewitzelt, dabei bestand das von Ihnen so abfällig bezeichnete „aus ganz Deutschland angereiste bizarre Völkchen“, in Wahrheit aus ca. 1 Millionen Demonstranten! So dumm kann selbst ein Blinder nicht sein, eine Menschenmenge von dieser Größenordnung für ein paar Tausend zu halten; das gelingt offenbar nur Angestellten der Lügenpresse.

Und da Ihre mangelnde Wahrheitsliebe entlarvt ist, bedürfte es eigentlich keiner weiteren Worte mehr; doch Ihre nur mühsam gezügelte Wut über die Tatsache, daß immer mehr Menschen das inszenierte Hasardspiel „Coronavirus“ durchschauen sowie Ihre hochmütige und dümmliche Wortwahl über anständige Menschen, läßt mich noch ein wenig mit Ihrem Geschreibsel beschäftigen. Vielleicht sind Sie auch ärgerlich, weil Merkels hoch bezahlte Schlägertruppe Antifa gegen diese Übermacht kapitulierte; jene Bande, die gegen friedliche unterbesetzte Bürger und gegen Polizeibeamte mutig wird, weil letztere die Anweisung zum Deeskalieren, sprich: Sich-verprügeln-lassen, haben und zudem nach Meinung von Berufsdemokraten ohnehin „auf die Müllhalde“ gehören.

Allein die Überschrift Ihres Kommentars (von den angeblichen Corona-Leugnern), verführt zum Schmunzeln. Weder das „bizarre Völkchen“ von einer Million, das sich in Berlin „zusammengerottet“, noch die vielen weiteren Millionen, die an der Demo in Berlin nicht teilgenommen haben und aus mannigfachen Gründen zuhause geblieben sind, haben den Coronavirus jemals geleugnet oder bestritten, sondern lassen sich schlicht und einfach nicht wie eine Herde Schafe von einem Virus, der nicht gefährlicher als ein Grippevirus ist, ins Bockshorn jagen. Das Leugnen der relativen Harmlosigkeit des Coronavirus überlassen wir den Merkel-Anbetern, zu denen Sie offenbar gehören.

Wenn Sie forsch schreiben, „die im internationalen Vergleich niedrigen Zahlen von Infektionen und Todesfällen“ seien „der Lohn“ für Maskerade und Hysterie, dann ist das albernes Geschwätz, weil Behauptungen dieser Art völlig unbewiesen sind; und Ihre in folgenden Sätzen ausgedrückte Logik ist einfach umwerfend:

Die überwältigende Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen nimmt die Einschränkungen im Alltag mehr oder weniger begeistert in Kauf. Weil sie sich sicher ist: nur so läßt sich der Kampf gegen das Virus langfristig gewinnen.“

O heiliger Strohsack! „Die überwältigende Mehrheit“! Seit wann hat die überwältigende Mehrheit recht? Mitläufertum, Obrigkeitshörigkeit und abergläubische Wahnvorstellungen haben schon immer die „überwältigende Mehrheit“ zu Narren gemacht. Über ein halbes Jahrtausend hat die überwältigende Mehrheit in allen europäischen Ländern die Hexen verbrannt. Um den pandemischen Hexenvirus zu erkennen, bedurfte es keines modernen medizinischen Gerätes, denn man sah ja schon mit bloßem Auge – und alle haben es gesehen und konnten es beschwören – daß die Hexen mit dem Besenstiel auf den Blocksberg geflogen sind, um dort mit Satan Unzucht zu treiben. Und wer es nicht geglaubt hat, der war auch ein Corona-, Verzeihung, ein Hexenleugner und mußte selber daran glauben. Und so wie Sie heute, war sich die damalige überwältigende Mehrheit „sicher: nur so läßt sich der Kampf gegen das Hexenvirus langfristig gewinnen.

Das sei heute mit der damaligen Inquisition nicht zu vergleichen, meinen Sie? Doch, sie kluger Mann. Wahrheit ist immer Wahrheit und Lüge immer Lüge. Letztere zeigt sich nur immer in einer anderen Visage. Diesmal ist es die Visage „Coronavirus“ bzw. „Covid 19“. Und wer die tatsächlichen „Covidioten“ sind, das weiß die Wortschöpferin Saskia Esken am besten; sie braucht nur in den Spiegel zu schauen.

Für Sie war die Demonstration „ein grotesker Protest“, und gar „das Motto der Demonstration spricht Bände: ‚Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit‘. Mehr Ignoranz und Dummheit ist schwer vorstellbar.“ Das erinnert an Platons Höhlengleichnis. Einer der gefangenen Höhlenmenschen gelangt ans Licht, erkennt die Wahrheit und versucht, die in Finsternis und Wahnvorstellung gehaltenen Mitmenschen zu überzeugen, daß sie getäuscht werden. Diese jedoch können und wollen sich von der ihnen oktroyierten Vorstellung nicht lösen, und sehen in dem, der sie erlösen will, ihren Feind. Einer von den Ungläubigen, der sich für besonders klug hielt – sein Name ist erhalten geblieben, er hieß Marcel Fürstenau – rief, teils hochnäsig-erheitert, teils böse: „Mehr Ignoranz und Dummheit ist schwer vorstellbar!“ Er hatte recht, zwar anders, als er sich dies vorstellte, aber er hatte recht. Nur, was uns schier resignieren läßt, ist die Erkenntnis, daß selbst die Götter gegen Dummheit vergebens kämpfen.

Mit dem Satz: „Diese Demo war auch ein Triumph der Demokratie“, haben Sie endlich einmal ins Schwarze getroffen! Wann hat die Demokratie jemals etwas Gutes gebracht? Diese, besonders die seit Kriegsende bzw. seit Gründung der BRD bestehende, triumphierte letztendlich immer über Wahrheit und Gerechtigkeit, denn ihr Markenzeichen ist die Lüge. Die von der Corona-Pandemie ist vorläufig der letzte Baustein, und die von Ihnen so verlästerten Anzeichen geben Anlaß zu der Hoffnung, daß das Lügengebäude bald zusammenfällt und das Höhlenmenschen-Dasein bald der Vergangenheit angehört. Das nachfolgende Video gibt uns zu verstehen: Wenn wir jetzt nicht Widerstand leisten, könnte die letzte Chance vertan sein.

Mit unmaskierten Grüßen

Hans-Jochen Vogel – Ein ehrlicher Nachruf

Hans-Jochen Vogel ist tot. Er starb am 26. Juli 2020 im Alter von 94 Jahren in München.

De mortuis nil nisi bene – man soll Toten nur Gutes nachsagen, ein Zitat, das Chilon von Sparta, einem der sieben Weisen des antiken Griechenland, zugeschrieben wird. Ein frommer Spruch, der schon in der Vergangenheit so gut wie nie eingehalten wurde, und der von den zeitgenössischen Machern ins glatte Gegenteil verkehrt wird: Toten soll man ausschließlich Schlechtes nachsagen, wobei man allerdings nur tote Nationalsozialisten meint, an erster Stelle natürlich den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Hier, an dieser Stelle, soll dem verblichenen Vogel weder nur Gutes noch nur Schlechtes nachgerufen, sondern schlicht eine ehrliche Bilanz gezogen werden.

Zunächst sei das Negative im Leben des Verstorbenen erwähnt, das die Passauer Neue Presse vom 27. 7. 2020 mit der Überschrift ihres Nachrufes auf den Punkt brachte: Er war „ein Diener der SPD und der Demokratie“. Seine Stationen: Bundesbau- und Bundesjustizminister, eine kurze Zeit Regierender Bürgermeister von Berlin, zwölf Jahre lang Oberbürgermeister von München, SPD-Partei- und Fraktionschef. Als Kanzlerkandidat unterlag er 1983 zwar Helmut Kohl, dafür sammelte er emsig demokratische Punkte, wenn es um die Umsetzung jüdischer Politik in der BRD ging. Ob am 9. November 2003 die Grundsteinlegung des Jüdischen Zentrums in München, seine Einweihung am 28. Oktober 2005, die verschiedenen Jahres- und Gedenktage – immer war Vogel, geschmückt mit Kippa und jüdischen Auszeichnungen, an vorderster Front.

Auch als Schirmherr der Reemtsma-Wanderausstellung war er sich nicht zu schade; jene Lügenausstellung, in der die deutsche Wehrmacht jahrelang als „verbrecherisch“ verleumdet und die toten Wehrmachtsoldaten verunglimpft wurden, bis der aus Polen stammende Historiker Bogdan Musial nachwies, daß die belastenden Bilder in Wahrheit Mordopfer des sowjetischen NKWD zeigten. Die Ausstellungen verschwanden, die Lügen blieben.

In seiner Eigenschaft als Bundesjustizminister spielte Vogel, als es um die Verjährungsfrage bei Mord ging, eine unrühmliche Rolle. „In dieser Funktion machte er sich für die Verjährungsmanipulation stark.“1 Nachfolgend die im Namen des Rechts und der Demokratie verübten Rechtsbrüche.

Bis in die ersten Jahre der Nachkriegszeit betrug die Verjährungsfrist für Mord 20 Jahre, die Beendigung der Verfolgung angeblicher nationalsozialistischer Mörder wäre also am 8. Mai 1965 – 20 Jahre nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht – eingetreten. Schon allein, daß gegen deutsche potentielle Kriegsverbrecher die normale Verjährungsfrist angewandt wurde, aber für alliierte Kriegsverbrecher sich die Frage nach einer Verjährung erst gar nicht stellte, weil es nach den Londoner Statuten keine alliierten, sondern nur deutsche Mörder gab, ist, nach dem Gleichheitsgrundsatz, bereits der erste Rechtsbruch zulasten Deutschlands. Am 13. April 1965, kurz bevor die Verjährung eingetreten wäre, wurde mit dem vom deutschen(?) Bundestag erlassenem „Gesetz über die Berechnung strafrechtlicher Verjährungsfristen“ willkürlich rückwirkend auf den 1. Januar 1950 festgesetzt und so der Eintritt der Verjährung erst einmal bis zum 31. Dezember 1969 hinausgeschoben. Das war, nach dem elementaren juristischen Grundsatz nulla poena sine lege (keine Strafe ohne Gesetz), der zweite plumpe Rechtsbruch. Hinzu kommt die dreiste Antwort auf die Frage, warum gerade der 1. Januar 1950 als Stichtag? Zyniker meinten, die Strafverfolgung habe vom 8. Mai 1945 bis zum 1. Januar 1950 „geruht“. Das war eine Lüge, eine makabre dazu; denn in diesem Zeitraum wurden allein von den drei Westalliierten (die sowjetischen an Deutschen verübten Verfolgungen und Justizmorde gar nicht mitgezählt) ca. 60.000 Deutsche verurteilt, davon 486 Todesurteile vollstreckt.

1969 erhob sich die Verjährungsfrage erneut, und so wurde eine Verjährungsfrist von 30 Jahren beschlossen. Wahrscheinlich kamen die Polit-Attrappen sich selber schon lächerlich vor. Den Mut, deutschfeindlichem Ansinnen zu widerstehen, hatten sie nicht, stets aufs neue eine Verlängerung beschließen wollten sie aber auch nicht, also hoben sie am 3. Juli 1979 die Verjährung für Mord gänzlich auf. Nun erst waren die auserwählten Weltenlenker zufrieden. Wie man sieht, ist die Rechtsverwilderung in der BRD von Anfang an Tradition, und Hans-Jochen Vogel hat tatkräftig dazu beigetragen.

Doch wie eingangs erwähnt, soll dem Verstorbenen Gerechtigkeit widerfahren, d. h. das Positive in seinem Leben soll nicht unerwähnt bleiben. Bei der o. g. Grundsteinlegung des jüdischen Zentrums am St. Jakobsplatz in München soll er gesagt haben: „Ich habe das NS-Gewaltregime als Kind, als Jugendlicher und Soldat noch selbst miterlebt.“2 Respekt vor so viel Bescheidenheit! Denn Vogel hat den Nationalsozialismus nicht nur miterlebt, sondern eifrig mitgestaltet: „Als HJ-Führer drillte er die Jugend auf Regimetreue, dann kämpfte er als Unteroffizier in jener Wehrmacht, die heute per Wanderausstellung – unter Vogels Schirmherrschaft – als „verbrecherisch“ gebrandmarkt wird. Auch Vogels familiäres Nest war braun. Sein Vater, Dr. Hermann Vogel, diente Hitler als Dozentenbundführer an der Universität Gießen. Erst 1945, nach der deutschen Kapitulation, entwickelte sich HJ Vogel zum Widerstandskämpfer post festum.“3

Aber auch sämtliche demokratischen Zeitgenossen plus alle etablierten Medien üben falsche Bescheidenheit und unterschlagen ausgerechnet Hans-Jochen Vogels produktive Jugendjahre. Gerade mal eben geben sie zu, daß er 1923 geboren ist und, ähh, na ja, also, hm, gleich nach dem Krieg sein Studium begonnen hat. Aber dann, wie oben bereits aufgezeigt, zimmerte er Schlag auf Schlag sein demokratisches BRD-Leben. Und die ARD singt mittels Filmaufzeichnungen den Hymnus auf ihn. Was war nun einer der Höhepunkte seines Schaffens? „Der Fall der Mauer“, verrät die ARD. Eine kurze Filmszene von 1989 wird eingeblendet, in der Hans-Jochen Vogel am Rednerpult steht und mit lauter Stimme den triumphalen Erfolg vermeldet: „Diese Entscheidung bedeutet – daß die Mauer – nach 28 Jahren – ihre Funktion – verloren hat!“ Wie wuchtige Hammerschläge fällt der rhetorisch kunstvoll unterbrochene Satz. Bei allem Respekt, eine Szene wie diese sollte einem heimgekehrten Feldherrn Gaius Julius Cäsar vorbehalten bleiben, der vom siegreich beendeten Gallischen Krieg berichtet, angesichts der Tatsache, daß weder Vogel noch andere etablierte Demokraten um den Mauerfall gekämpft hatten, sondern nur in letzter Sekunde auf den in die Zielgerade einfahrenden „revanchistischen“ Zug aufgesprungen waren. Noch am 3. 10. 1989 hatte Vogel seinem Mißmut über den bevorstehenden Mauerfall freien Lauf gelassen: „Die Ablehnung des leichtfertigen und illusionären Wiedervereinigungsgeredes findet auch außerhalb der SPD mehr und mehr Zustimmung.“4 Erinnerungen werden wach an Helmut Kohl, den gewaltigen „Kanzler der Einheit“, den so manche Pfeifen verträumt mit dem eisernen Kanzler verglichen, und der einst, ach, so weise orakelte: „Einen deutschen Nationalstaat im Sinne Bismarcks wird es nicht mehr geben, weil niemand in Ost und West ein so wiedervereinigtes Deutschland mit 80 Millionen Einwohnern will.“5 Daß Kohl offenbar vergessen hatte, daß die Ostgebiete wie Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen etc. ebenso wie Mitteldeutschland, die ehemalige DDR, zu Deutschland gehören, sei ihm aus Gründen der Pietät nachgesehen und nur am Rande vermerkt. Und überhaupt, warum sollte Kohl klüger als Vogel gewesen sein? Das wäre undemokratisch, weil es die Lehre von der Gleichheit in Frage stellen würde.

Mit dieser Betrachtung schließen wir den Nachruf auf den verblichenen HJ Vogel und ihn selber in unser Gebet mit ein. Requiescat in pace!

1Prominente ohne Maske, FZ-Verlag München, 1985

2Nation & Europa, Januar 2004, S. 17

3ebenda

4Zitiert von Lothar Groppe „Wider das Vergessen von unbequemen Fragen“ in Erinnerung und Abwehr, Nr. 4, 1994, S. 37; Quelle: Der Große Wendig Nr. 4

5ebenda

Halle – Das falsche Spiel geht weiter

Als vor einem Jahr das Verbrechen von Halle gegen „die Rechten“ instrumentalisiert wurde, da war jedem vernünftig Denkenden das falsche Spiel der Etablierten sofort klar. Denn ein Patriot kämpft ehrenhaft, besudelt sich aber nicht mit Mord an unschuldigen Menschen, schon gar nicht in einem Gebetshaus, egal, ob es sich dabei um eine Synagoge, eine Moschee oder eine christliche Kirche handelt; und wenn der Täter, weil ihm das Morden in der Synagoge mißlang, wahllos zwei nicht-jüdische Deutsche abknallte, dann ist damit der Beweis erbracht, daß dieser Verbrecher obendrein einen irreparablen Dachschaden hat. Wer solche Kreaturen mit „deutsch“ in Verbindung bringt, der hat seine Vorstellungen vom nationalen Deutsch-Sein aus Hollywood-Filmen und amerikanischen Comik-Heften.

Nun, da der Prozeß gegen den Mörder begann, wird das falsche Spiel weitergespielt. Vorneweg, wie immer, das Sprachrohr des Establishments: die Lügenpresse. So bezeichnete der Feindsender DW (Deutsche Welle) am 21. 07. 2020 den Anschlag, der in den zweifachen Mord an zwei Deutschen mündete, irreführend als „einer der schlimmsten antisemitischen Anschläge der deutschen Nachkriegsgeschichte“, obwohl es in Wahrheit kein antisemitischer, sondern ein, Deutschland immens schadender, antideutscher Anschlag war, ausgeführt von einem Psychopathen.

Dies ist jedem klar, der seine fünf Sinne beisammen hat, auch den Verantwortlichen der Passauer Neue Presse. Aber die Möglichkeit, die Untat eines Verrückten gegen mißliebige Patrioten zu mißbrauchen, lassen sich die schreibenden Falschmünzer nicht entgehen; mehr noch: das Instrumentalisieren haben sie sich zu ihrer Aufgabe gemacht. Es sind die selben Schreiberlinge, die immer dann mit gespielter Empörung „Instrumentalisierung!“ kreischen, wenn Patrioten Verbrechen von „Schutzbedürftigen mit Migrationshintergrund“ beklagen. Kritisieren Patrioten gar die unablässig geschwungene Auschwitzkeule und die ewigen Schult-Kult-Rituale, so werden sie quasi als Mittäter des Verbrechers von Halle auf die Anklagebank gesetzt. So kommentiert der Redakteur der PNP, Karl Birkenseer, in der Ausgabe vom 22. Juli 2020, unter der Überschrift „Nicht allein auf der Anklagebank“:

Zu fragen ist auch, wie Politik und Gesellschaft dazu beigetragen haben, daß Antisemitismus und Rassismus für Stephan Balliet zu einem erstrebenswerten Modell wurden, um seinen Haß und seine verbrecherische Energie auszuleben. Vielleicht hat er zu oft gehört, daß endlich ein Schlußstrich gezogen werden müsse bei der Beschäftigung der Deutschen mit Nationalsozialismus und Holocaust. Vielleicht war es Wasser auf seine Mühlen, wenn islamistische oder linksradikale Fundamentalkritik am Staat Israel nur oberflächlich verbergen konnte, daß es eigentlich um einen irrationalen Judenhaß ging. Vielleicht fühlte er sich von nassforsch-selbstbewußten Art des rechtsextremen AfD-‚Flügels‘ beim Flirt mit Neonazis angesprochen. (…) Auf der Anklagebank in Magdeburg sitzt damit nicht er allein, sondern jeder, der ihm einen Teil seiner verqueren ideologischen Munition frei Haus geliefert hat.“

Ist sich der PNP-Schreiber überhaupt im klaren darüber, was er da von sich gibt? Nach seiner tatsächlich verqueren Analyse bedeutet Kritik an Israel sowie die überfällige, absolut legitime Forderung nach einer Beendigung der unablässig den öffentlichen Frieden störenden Auschwitzkeule quasi eine Mittäterschaft des Verbrechens von Halle! Nun, immerhin offenbart uns der Kommentator, welche Blüten grenzenloser Philosemitismus treiben kann. Vielleicht aber ist diese totalitäre Meinung gar nicht so weit hergeholt; vielleicht dauert es tatsächlich nicht mehr lange, und allein die Forderung nach einem Ende dieser nun schon ein Dreivierteljahrhundert währenden deutschen „Babylonischen Gefangenschaft“ wird als Straftat im bereits ohnehin schon dreimal verschärften §130 StGB mit aufgenommen.

Einen Tag später, am 23. Juli 2020, gibt uns die Ausgabe der PNP eine weitere Kostprobe ihres Hasses auf alles, was nicht unbedingt im antideutschen Sumpf untergehen möchte. Es ist ein Interview des PNP-Journalisten Andreas Herholz mit dem grünen Türken Cem Özdemir und trägt als Titel des letzteren Verleumdung: „Die AfD hat den Nährboden des Hasses mit bereitet.“ Es ist nicht das, was man unter einem Interview versteht, sondern hier werfen sich zwei Gleichgesinnte, in der gemeinsamen Absicht, eine (vermeintliche) Opposition zu diffamieren, den Ball zu. Dabei entbehrt es nicht der Komik, einer Partei, die wie kaum eine andere BRD-Partei um die Gunst der Juden buhlt, den Nährboden antisemitischer Gesinnung vorzuwerfen. Nach der Einleitung des Interviews kommt die einvernehmliche Frage, ob Özdemir den Täter für einen Einzeltäter halte. Natürlich nicht, „getötet hat er alleine, aber den gesellschaftlichen Nährboden für Antisemitismus und Rassismus hat auch die AfD als quasi parlamentarischer Arm des Hasses und Fanatismus mit bereitet.“

Charlotte Knobloch, Präsidentin der „Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern“, „plädierte“ in der DW vom 21. 07. 2020, als Antwort auf das Verbrechen, für mehr Demokratiebildung in Schulen und Kindergärten.“ Noch mehr? Was sie mit „Demokratiebildung“ meint ist, ist bekannt. Den Kleinsten in Kindergärten und Schülern in allen Schulen wird schon seit langem Zeitgeschichte allein aus jüdischer Sichtweise gelehrt und der Besuch in einem KL-Museum ist vorgeschrieben und gehört zum Lehrplan, während gleichzeitig die Erinnerung an deutsche Opfer passé und die Ehrung derselben (siehe z. B. die Gedächtnisstätte in Guthmannshausen) verunglimpft, ja kriminalisiert wird. Eine Lehrkraft, die es wagte, dieses Dogma nicht zu beachten und objektiver zu lehren, also auch die nicht-jüdische Kehrseite zu beleuchten, würde unweigerlich als „volksverhetzend“ eliminiert. So werden junge Menschen, also die Zukunft eines jeden Volkes, schon gegen das eigene Volk instrumentalisiert. Aber diese Art von „Demokratiebildung“ genügt der Knobloch noch nicht, sie will noch mehr davon!

Auch Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, konnte sich nicht enthalten, in der selben Ausgabe der DW das antideutsche Verbrechen von Halle zu instrumentalisieren, indem er dazu aufrief, „vor allem Kinder und Jugendliche besser über das Judentum aufzuklären und so Antisemitismus vorzubeugen.“ Damit aber meint Schuster, genauso wie Knobloch, Kindern und Jugendlichen die Lehre des Deutschland belastenden Dogmas, fest und wasserdicht verankert im totalitären Sonderparagraphen 130 StGB, noch mehr als bereits praktiziert, zu vermitteln, nicht aber sie, die Kinder und Jugendlichen, umfassend über das Judentum aufzuklären. Eine tatsächliche objektive Aufklärung über das Judentum wäre nämlich nur möglich unter Einbeziehung des Babylonischen Talmud, „eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums“ (Wikipedia), was aber seitens Schusters und Knoblochs sofort eine Strafanzeige gegen diese Lehrkraft, wegen angeblicher „Volksverhetzung“ gemäß § 130 StGB, und damit ihre Existenzvernichtung nach sich zöge. Denn der Talmud wirft einige brisante Fragen über die Ursachen von Vereinbarkeit bzw. Unvereinbarkeit eines gedeihlichen Zusammenlebens zwischen Juden und Nichtjuden auf; Fragen, die im „besten Rechtsstaat, der je auf deutschem Boden existierte“ unter Verschluß gehalten werden müssen. Warum denn wohl? Was gibt es denn da zu verbergen?

Nachtrag

Soeben, am 27. 07. 2020, meldet der Tagesspiegel: „Offener Brief an Merkel: Prominente warnen vor Mißbrauch des Antisemitismus-Begriffs.“ Zurecht werfen darin 60 Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler aus der BRD und Israel vor allem dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein „einen inflationären, sachlich unbegründeten und gesetzlich unfundierten Gebrauch des Antisemitismus-Begriffs“ vor. Warnend weisen die Unterzeichner daraufhin, daß, wie oben bereits angeführt, jede Kritik an Israel und an das Völkerrecht brechende Juden mit „Antisemitismus!“-Geschrei beantwortet wird: „Wo kritischer Dialog notwendiger denn je ist, schafft die mißbräuchliche Verwendung des Antisemitismusvorwurfs zunehmend auch in Deutschland eine Stimmung der Brandmarkung, Einschüchterung und Angst.“ Nicht zuletzt die BRD-Justiz wäre der richtige Adressat dieser Warnung! Und den Briefadressanten sei gesagt, daß ein kritischer Dialog nur dann eine befriedigende Lösung bringen kann, wenn alle strittigen Themen auf den Tisch kommen.

Dank dem Polizeipräsidenten von Stuttgart!

Offener Brief

15. 07. 2020

An das Polizeipräsidium Stuttgart
z. Hd. des Polizeipräsidenten Franz Lutz
Hahnemannstr. 1
70191 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Polizeipräsident Lutz,

Die terroristischen Anschläge in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni in Stuttgart, verübt von hauptsächlich volksfremdem Mob, hat einmal mehr eindringlich gezeigt, daß Deutschland in seiner Substanz kurz vor der Vernichtung steht, sofern diesem Treiben nicht unverzüglich Einhalt geboten wird. Ihre Ankündigung, endlich die notwendigen und längst zum polizeilichen Standard gehörenden Gegenmaßnahmen zu treffen, findet Erleichterung und Dankbarkeit bei allen Deutschen, die ihr Vaterland lieben und retten wollen, gleichwohl die Wut derer, die Deutschland hassen.

Das Geschrei der rotgrünen Personen und Kreise, denen die Auflösung Deutschlands und seiner Werte nicht schnell genug gehen kann, war zu erwarten und bestätigt nur die Richtigkeit Ihrer Vorgehensweise. Die öffentliche Hetze des bei der roten „taz“ angestellten ausländischen Neutrums namens Hengameh Yaghoobifarah, die Polizei gehöre auf die „Müllhalde„, sowie die Weigerung der Schlepperkönigin und millionenfachen Rechtsbrecherin Merkel (Art. 16a GG), des Innenministers Seehofer alias Drehhofer und natürlich der Lügenpresse, angemessen darauf zu reagieren, zeigen in unfaßbarer Weise, wie unterwandert von fremden, deutschfeindlichen Kräften die BRD bereits ist. Die abgrundtiefe Verwerflichkeit dieser Hetze und deren Verharmlosung durch Merkel und Seehofer wird einem erst so recht bewußt, wenn man sich vorstellt, die Yaghoobiofarah hätte in ihrem Hetzartikel getönt, die Ausländer oder die Juden gehörten auf die Müllhalde. Dann wäre die Merkel, Abbitte leistend, auf dem Bauch nach Jerusalem gekrochen, der Innenminister hätte eine Lichterkette nach Israel und Kabul angeordnet, und die unverschämte Iranerin wäre, mitsamt den Verantwortlichen der „taz“, wegen Volksverhetzung gemäß § 130 StGB für fünf Jahre eingelocht worden. Aber deutsche Polizisten, die für die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit ihren Kopf jenen Ausländern hinhalten sollen, die nach Meinung des ehemaligen Sozi-Chefs Martin Schulz „wertvoller als Goldstücke“ sind, mit denen kann man es offenbar machen.

Daß Ihr Plan die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken „nachhaltig verstört“, ist bei dieser gestörten Person nur folgerichtig, und daß einige Stadträte mit einer deutschen Interessen dienenden Politik (wofür sie ja gewählt sind) nichts am Hut haben, war ebenso zu erwarten. So sieht der grüne Marcel Roth Ihren dankenswerten Vorstoß als „Angriff gegen Menschen mit Migrationshintergrund“; wenn aber deutsche Patrioten – vor allem um von den volksfremden Verbrechern abzulenken – unablässig drangsaliert und verfolgt werden, dann sieht der Gutmensch Roth darin freilich keinen Angriff auf Menschen ohne Migrationshintergrund; dann salbadert er neunmal klug: „vor dem Gesetz muß jeder gleich sein, egal woher er kommt“, findet es aber völlig in Ordnung, als der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke einheimischen Deutschen diskriminierend anheimstellte, sie könnten ja ihr Vaterland verlassen, wenn ihnen die katastrophale Überflutung von Fremden nicht passe.

Es überrascht auch nicht, daß der Linken Stadtrat Christoph Ozasek in Ihrer Absicht „ein Weltbild sieht, das mit den „gelebten Werten in Stuttgart in offenem Konflikt liegt.“ Recht hat er, denn konsequentes Handeln gegenüber exotischen „Schutzbedürftigen“ steht freilich in offenem Konflikt mit den verkommenen deutschhassenden Werten.

Der Weg in den Abgrund nimmt immer dramatischere Formen an. Gestern erlaubte die Justiz einem Türken, die Deutschen als „Köterrasse“ zu beschimpfen, heute sieht die sogenannte Kanzlerin Merkel in der Ahndung der Hetze, die deutsche Polizei – also die Ordnungsmacht, ohne deren Einsatz jedes Land in Anarchie versinken muß – gehöre auf die Müllhalde, eine Einschränkung der Pressefreiheit! Was sollen wir Deutschen uns vom volksfremden Pöbel auf der Straße und dessen offenen und klammheimlichen Unterstützern in den Regierungszentralen und Pressebüros denn noch alles bieten lassen?!

So nimmt man in dieser schrecklichen, wahnsinnigen Zeit jede feste Haltung von verant-wortungsbewußten Menschen hoffnungsvoll als kleinen Rettungsanker wahr. Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Polizeipräsident, sowie Ihren Polizeibeamten viel Erfolg!

Mit vorzüglicher Hochachtung verbleibe ich

Generaloberst Alfred Jodl

Vor 130 Jahren wurde Alfred Jodl geboren, Zeit, sich dieses Mannes und seiner Auffassung von Pflicht zu erinnern, gleichwohl sich Gedanken zu machen über den grenzenlosen Haß seiner Henker, einen Ehrenmann wegen dessen untadeligen soldatischen Tugenden, wie Treue und Gehorsam, am Galgen zu ermorden. Bis dato war es zwar denkbar, die politische Führung eines besiegten Landes dem Rachetribunal des Siegers vorzuführen, doch ausgeschlossen, einem vorbildlichen Soldaten den Prozess zu machen. Dieses ungeschriebene Gesetz zu brechen – an Jodel und an Keitel – blieb den Interessenten des II.Weltkrieges vorbehalten. Wer waren die Erfinder des Nürnberger Rachetribunals? Nahum Goldmann, Gründer und langjähriger Prädident des Jüdischen Weltkongresses, gibt die Antwort:

Während des Krieges hatte der Jüdische Weltkongreß in New York ein Institut für Jüdische Angelegenheiten geschaffen, dessen Sitz heute in London ist. Seine Leiter waren zwei bedeutende litauische Juden, Jacob und Nehemiah Robinson.

Nach Ihren Plänen wurden zwei absolut revolutionäre Ideen entwickelt: das Nürnberger Gericht und die deutsche Wiedergutmachung.

Die Bedeutung des Internationalen Gerichtshofes von Nürnberg wird heute nicht ganz richtig eingeschätzt. Denn nach internationalem Recht war es damals in der Tat unmöglich, Militärs, die ihre Befehle befolgt hatten, zu bestrafen. Es war Jacob Robinson, der diese ausgefallene, sensationelle Idee hatte. Als er sie den Juristen des amerikanischen Obersten Gerichtshofes unterbreitete, hielten sie ihn für verrückt: ‚Was haben denn diese nazistischen Offiziere so Außergewöhnliches getan?‘ fragten sie. ‚Man könnte sich verstellen, daß Hitler, und vielleicht auch noch Göring, vor Gericht kommen, aber doch nicht einfache Militärs, die Befehle ausgeführt und sich als loyale Soldaten verhalten haben.‘ Wir hatten größte Mühe, die Alliierten zu überzeugen; die Engländer waren eher dagegen, die Franzosen desinteressiert, und wenn sie auch später mitgemacht haben, spielten sie dennoch keine große Rolle. Wir hatten endlich Erfolg, weil es Robinson gelang, den Richter am Obersten amerikanischen Gerichtshof, Robert Jackson, zu überzeugen.“1

In Nürnberg wurde Unrecht als Recht proklamiert. Ist es schon juristisch paradox, daß sich der Sieger von zwei streitenden Parteien zum Richter über den Besiegten aufwirft, so ist die nachträgliche Erfindung von vier Straftatbeständen – Gemeinsame Verschwörung, Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – aufgrund derer die Besiegten hingerichtet wurden, als Verhöhnung eherner juristischer Grundsätze nicht zu überbieten; es ist eine Aushebelung des seit altrömischer Zeit angewendeten Rechtsgrundsatzes: Nulla poena sine lege (Keine Strafe ohne Gesetz). Hinzu kommt noch, daß die Richter und Henker in einer Person sich selber der vier posthum eingeführten Straftatbestände schuldig gemacht hatten.

Nürnberg war auch die Geburtsstunde der BRD-Unrechts-Justiz, die offenbar ihre Lehrer im Unrecht noch übertrumpfen will, indem sie vor wenigen Jahren dazu übergegangen ist, uralte Greise einzusperren, obgleich diesen keine persönliche Schuld anzulasten ist.

Am 20. November 1945 war der Beginn des Nürnberger Prozesses, dessen Statuten ihn als Farce auswiesen; so lautete Artikel 19: „Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden“ (Man beachte, daß auch die gegenwärtigen Schauprozesse gemäß § 130 StGB ebenfalls nicht an Beweisregeln gebunden sind und so mancher Beweisantrag zulasten des Angeklagten verwendet wurde), und Artikel 21: „Der Gerichtshof soll nicht Beweise für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen“ (Auch der heutige Holocaust- Bestreiter kann sich nicht verteidigen, weil er mittels „Offenkundigkeit“ von vornherein seiner Verteidigung beraubt ist). Unter diesen Umständen war es selbstredend nicht möglich, daß Jodl, trotz seiner ausgezeichneten Verteidiger, Prof. Franz Exner und Prof. Hermann Jahrreiss, eine Chance hatte.

Wie der Bevölkerung von den „Befreiern“ bekanntlich fabrizierte antideutsche Hitchcock-Filme in die Gehirne induziert wurden, die sie von der „Schlechtigkeit“ des eigenen Volkes überzeugen sollten, so wurde auch den Angeklagten am 29. November „als Beweismaterial“ ein Film über die Konzentrationslager vorgeführt. „Beim Mittagessen hörte man Vermutungen, daß die Bilder zum Teil gestellt seien“,2 doch verfehlten sie ihre Wirkung nicht. Auch der Ehrenmann Alfred Jodl, wie so viele unserer Landsleute, hielt soviel abgrundtiefe Täuschung durch den Feind nicht für möglich, und laut seiner zweiten Ehefrau Luise Jodl soll er in einem Brief seiner Erschütterung Ausdruck verliehen haben: „Diese Tatsachen sind das furchtbarste Erbe, daß das Regime des Nationalsozialismus dem deutschen Volke hinterlassen hat. Das ist viel schlimmer als die Zerstörung der deutschen Städte. Die Ruinen könnten als ehrenvolle Wunden des Kampfes eines Volkes um seine Existenz gelten. Diese Schmach aber besudelt alles: die Begeisterung unserer Jugend, die ganze Wehrmacht und ihre Führer. Ich habe schon ausgeführt, wie planmäßig wir alle in dieser Richtung getäuscht worden sind. Die Anklage, daß wir alle von diesen Zuständen gewußt hätten, ist falsch. Ich hätte ein solches Wissen nicht einen Tag ertragen.“3 Oder daß er sogar an der Integrität des IMT keinen Zweifel hegte, zeugt von der sprichwörtlichen deutschen Gutgläubigkeit: „Von der Sachlichkeit und Gewissenhaftigkeit des Gerichts bin ich schon nach diesen paar Tagen überzeugt.“4 Doch auch seine zweite Ehefrau Luise (seine erste war verstorben), die als Assistentin der Verteidigung ihres Mannes am IMT teilnahm und deren Mutter Engländerin war, war mit diesen typisch deutschen Genen behaftet; sie schrieb: „Es bedeutete eine ungeheure Belastung, Tag für Tag die Vorlage von neuem erdrückendem Beweismaterial zu erleben, an dessen Echtheit bis auf relativ geringe Ausnahmen kein Zweifel bestehen konnte.“5 Und selbst Jahre nach der Kapitulation war Luise Jodl noch immer Gefangene ihrer Naivität: „Heute, wo Dank der Hilfe der einstigen Gegner unser Land zu gesicherten Lebensbedingungen zurückgefunden hat, mag es an dieser Zukunft keinen Zweifel mehr geben.“6 Die Lebenszeit Jodls und all der getäuschten arglosen Deutschen war nicht lange genug, um die satanischen Zukunftspläne der Alliierten und ihrer Hintergrundmächte, von denen der IMT ein wichtiger Baustein war, zu erkennen.

Wenige Tage nach Prozeßbeginn schon ließ Jackson die Katze aus dem Sack, daß dieser Prozeß ein politischer Prozeß, eine Fortsetzung des Krieges war; Flottenrichter Otto Kranzbühler, der Verteidiger von Dönitz, berichtete von einer Sitzung der Richter und Ankläger. „Es ging zunächst nur darum, daß die Verteidigung Abdrucke der Dokumente bekam. Jackson wehrte sich auf das äußerste dagegen: Das würde zu einer derartigen Verzögerung führen, daß der eigentliche von den USA erstrebte Zweck des Prozesses gefährdet würde. ‚Was denn dieser Zweck sei‘, fragte Lord Justice Lawrence. ‚Die Welt muß überzeugt werden‘, war Jacksons Antwort gewesen, ‚daß das Hitler-Regime so verbrecherisch war, wie die USA immer dargestellt haben. Nur so kann man dem deutschen Volk die Politik der Bestrafung klarmachen.’“7

Die soldatischen und von keiner Macht zu beanstandenden Grundsätze des Generaloberst Jodl waren klar und beispielhaft; hier ein Ausschnitt seiner Einlassung:

Als der Reichspräsident von Hindenburg starb, habe ich, wie alle Offiziere, den Eid auf Adolf Hitler geleistet, den sich die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes als seinen Führer erkoren hat: ‚Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, daß ich dem Führer des deutschen Volkes, Adolf Hitler, dem Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen.‘ Dieser Eid hat mein Handeln bestimmt, an ihn fühlte ich mich gebunden. Denn er bedeutete für mich – und niemand ist in diesem politischen Wirrwarr der Nachkriegszeit für diesen Grundsatz gerade als Lehrer der Generalstabsoffiziere mehr eingetreten als ich – die moralischen und sittlichen Grundlagen jeder militärischen Disziplin und damit der staatlichen Existenz überhaupt. Eine Wehrmacht, die nur um Haaresbreite von diesem Grundsatz abgeht, ist nicht wert, daß der Staat einen Pfennig für sie ausgibt, denn sie wird eine Gefahr für den Staat, zu dessen Schutz sie doch vorhanden ist. Dieser Gehorsam kann aber nicht nur für die einfachen Soldaten oder Truppen gelten, sondern gerade für die Generäle, um so mehr, je höher die Stellung. Denn die Kriegsgeschichte hat mich gelehrt, daß nicht die Truppe, sondern die höheren Führer es sind, die zum Ungehorsam neigen und dadurch mehr als einmal die größten militärischen und politischen Krisen oder Niederlagen verschuldet haben.“8

Zwei Jahre zuvor, als sich die ersten militärischen Katastrophen abzeichneten, hatte Luise ihren Mann einmal zaghaft gefragt: „Meinst Du nicht, daß wir von uns aus den Krieg beenden müßten, ganz einfach um mehr Substanz zu erhalten?“ Jodl hatte sie mit Schärfe zurechtgewiesen: „Du mußt durch dick und dünn verfechten, daß wir diesen Krieg gewinnen. Wer daran nicht glaubt, tut am besten daran, sich gleich zu erschießen. Ich habe gesehen, daß ich Dich stärker stützen muß. Jeder Mensch wird mit der Zeit ein Produkt seiner Umgebung, nur Riesen sind es, die ihre Umgebung selber formen. Es ist schon, wie ich Dir sagte: Helden gibt es nur wenige, nur sie kämpfen bis zum Tode, auch wenn er schon vor ihnen steht. Die Masse kämpft nur, solange sie an die Möglichkeit eines Erfolges glaubt. Sieht sie ihn nicht mehr, sucht sich jeder einen bequemen Ausweg, mit dem er dann seinen niedergebrochenen Willen oder seine Feigheit bemäntelt. Wer glaubt, daß man jetzt Frieden machen muß, der erfindet die Ausrede von der Erhaltung der Substanz und will damit nicht sehen, daß er überhaupt alles der Vernichtung preisgibt.“9

Am 30. September 1946 wurde das politische Urteil gesprochen. Von 22 Angeklagten wurden 12 zum Tod durch den Strang verurteilt, darunter auch die treuen Soldaten Generaloberst Alfred Jodl, Chef des Wehrmachtführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht und Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht.

Luise Jodl hatte bis zum Schluß für ihren Mann gekämpft. Sie gab einem britischen Korrespondenten ein Interview und bat ihn, folgende Erklärung zu veröffentlichen:

Ich habe an die Soldaten aller vier Großmächte appelliert, daß sie sich für das Leben meines Mannes, des Generaloberst Jodl, einsetzen. Ich kämpfe darum, daß die Welt noch jetzt, ehe es zu spät ist, einsieht, daß dieses Urteil eine Demütigung ist für jedes echte Soldatentum, daß es ein furchtbares Unrecht ist, einen ehrenhaften Soldaten mit dem Tode durch Erhängen zu bestrafen, weil er die soldatische Pflichterfüllung und die Liebe zu seinem Land über alles stellte. Es ist so bitter, zu wissen, daß diese Erkenntnis vermutlich zu spät kommen wird. Wer ein gerechtes Urteil über meinen Mann hören will, möge das deutsche Volk befragen. Ich zweifle nicht einen Augenblick, wie die Antwort lauten würde…“ Der Pressevertreter, in Uniform mit Barett und mit dem Presseabzeichen auf dem Oberarm, sah mich mitleidig an. „Well, I can understand you, but I fear, you can’t stop the machine.“ (Ich verstehe Sie, aber ich fürchte, man kann den Gang der Dinge nicht mehr aufhalten) „Das ist es ja!“ rief ich. „Uns werft ihr vor, keinen Widerstand geleistet zu haben, und ihr, nun seht ihr, wie das ist: Befehl der Regierung, und keine Möglichkeit, es zu ändern, obwohl ihr doch um das Unrecht wißt.“ Er zuckte die Achseln und ging.10

Am frühen Morgen des 16. Oktober 1946 gegen 2 Uhr wurde der Justizmord an Jodl verübt. Seine letzten Worte: „Ich grüße Dich, oh du mein Deutschland!“  Sein Vermächtnis:

Die Pflicht gegenüber Volk und Vaterland steht über jeder anderen. Diese zu erfüllen, war mir Ehre und höchstes Gesetz.“

1„Das jüdische Paradox – Zionismus und Judentum nach Hitler“, Nahum Goldmann, Europäische Verlagsanstalt, Köln / Frankfurt 1978, S. 166, 167

2„Jenseits des Endes“,Luise Jodl, Verlag Fritz Molden, Wien-München-Zürich, 1976, S. 198

3Ebenda

4Ebenda, S. 202

5Ebenda, S. 205

6Ebenda, S. 208

7Ebenda, S. 228

8Ebenda, S. 222

9Ebenda, S. 70

10 Ebenda, S. 323

Der größte Feind Deutschlands seit 1949

Der größte Feind Deutschlands hat seine Maske gänzlich fallengelassen. Er ist nicht die USA, nicht Rußland oder China oder sonst ein Land, der Feind Deutschlands ist die BRD schlechthin bzw. ihre Hintermänner. Greifbar setzt er sich zusammen aus Merkel & Co., der etablierten Einheitspartei, der Lügenpresse, der politischen Justiz und dem ins Land gesteuerten Okkupantenheer; von Letzterem hat in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni eine Abteilung von einigen hundert Gestalten die Stuttgarter Innenstadt verheert. Dieser terroristische Akt und vor allem die darauf folgende Reaktion der Feinde Deutschlands seien hier kurz geschildert. Anschließend zeige ein Beispiel auf, wie unser Feind mit jenen umspringt, die sich für den Erhalt unseres deutschen Vaterlandes einsetzen. Diese beiden Geschehnisse gegenübergestellt, zeigen die Perfidie unseres Feindes in seiner ganzen Tragweite.

Die Täter von Stuttgart waren exotische Banditen, die uns seit jeher übermütig als „Goldstücke“ und „Schutzsuchende“ verballhornt wurden. Zwar versucht die Lügenpresse nach gewohnter Art zu verharmlosen, es handle sich um „junge Männer aus der Event- und Partyszene“, und im übrigen seien auch Deutsche darunter. Doch längst ist der alte Schwindel bekannt, nämlich daß Volksfremde mit BRD-Paß zu Deutschen umgelogen werden. Selbst wenn der eine oder andere „Bio“-Deutsche darunter war: Ausnahmen bestätigen die Regel, und zudem bestreitet niemand, daß schon viele vom Feind verführte Deutsche zu Verrätern geworden und zu ihm übergelaufen sind.

Diese Lumpen erprobten den Krieg gegen ihre vertrottelten Welcome-Wohltäter, zerstörten in der Hauptstadt Baden-Württembergs ein halbes Hundert von Geschäften bzw. Läden, plünderten, raubten, machten zahlreiche Streifenwagen schrottreif, verursachten Schäden von vielen Millionen, verletzten über dreißig Polizisten; ein 16-Jähriger versuchte einen Passanten totzuschlagen. Wann und wer auch immer dieses kriminelle Pack von „Schutzsuchenden“ kritisiert hatte, der wurde von dessen Schlepperkönigin Merkel und deren Hilfstruppen zu Land und zur See sowie deren Lizenz- und Lügenpresse stets als „brauner Sumpf“ beschimpft. Dabei tat sich die Passauer Neue Presse in ihrer Hetze gegen alles „völkisch Deutsche“ nicht minder hervor.

Ein Polizeibeamter, der in der Kriegsnacht in Stuttgart dabei war, gab folgenden resignierten Bericht ab (Quelle: NJ vom 23. 6. 20.). Der im Hintergrund vernehmbare Polizeifunk sowie die Sachkenntnis des Sprechers weisen darauf hin, daß dieser Bericht authentisch ist:

Hallo zusammen, ich gebe mal eine dramatische Lage von Stuttgart bekannt Jetzt haben wir 01:55 Uhr. Teile der Innenstadt, Königstraße/Rothebühlplatz, sind entglast. Die Kollegen sind massiv mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Es wurde die Landesreserve aktiviert. Um 1:56 Uhr hat die Weberstraße das Maul vollgekriegt. Also erstmal landunter. Das sind Krawalle wie in Amerika. Das kannst du hier wunderbar mithören. Leute, bleibt bloß daheim. Was soll ich sagen. Wir hoffen, das klommt auch in den Medien. Es ist ein Wunder, daß es noch keine toten Kollegen gibt. Also, das ist Krieg. Wir befinden uns g’rad‘ heut‘ Nacht wirklich im Krieg. Ich übertreib ‚ net. Ich bin so richtig frustriert, daß ich sag‘ – ja, ich find‘ keine Worte dafür. Wir hoffen, daß es dementsprechend in der Presse so dargestellt wird. Nur Kannacken! Ja, ich bin sprachlos, und die Führung, ja, ist so richtig hilflos. Deshalb muß ich das mal loswerden. Also alles in allem ist das eine Katastrophe. Es ist alles da aus den umliegenden Gegenden, und die Landesreserve kommt noch; was weiß ich, vom Bodensee, keine Ahnung. Es ist wirklich abartig. In Stuttgart ist Krieg. Wenn du ’ne Uniform trägst, gut‘ Nacht, dann bist du nur Opfer. Egal wie. Streifenwagen sind kaputt, das 1. Revier wurde angegangen. Ein Wunder, daß keiner von uns erschossen worden ist. Ich übertreibe nicht, ich bin schon lang genug bei der Polizei, aber das macht mich wirklich fassungslos. Da kommt noch was auf uns zu. Wenn das die Spitze war, dann wär ’s gut, aber ich glaub‘, das war erst der Auftakt von dem, was man gewollt hat. Ja, Leute, so sieht ’s aus. Unfaßbar, wie die Geschäfte und Kollegen angegangen werden. Der Funk überschlägt sich. Das war ’s für heute.“

Doch nach diesen Gewaltexzessen der volksfremden Landnehmer zeigte dieser Merkel-Sumpf erst so richtig seine Fratze. Eine, wegen ihrer atemberaubenden Hetze in einer Zivilgesellschaft nichts zu suchende Journalistin der tiefroten „taz“, mit dem bemerkenswerten Namen Hengameh Yaghoobifarah, reihte sich in die Verbrecherbande verbal ein, indem sie die Polizeibeamten als auf die „Mülldeponie“ gehörend begeiferte. Nein, die deutschfeindliche Niedertracht und der unflätige Verachtungsausbruch gegenüber einer, jeder Zivilisation unabkömmlichen polizeilichen Ordnungsmacht ist damit noch nicht zu Ende, sondern fängt erst an. Der Wendehals Seehofer kündigte an, Strafanzeige gegen die Journalistin zu stellen, denn er meinte zu recht: „Eine Enthemmung der Worte führt unweigerlich zu einer Enthemmung der Taten und zu Gewaltexzessen, genauso wie wir es jetzt in Stuttgart gesehen haben.“ Aus Erfahrung wissen wir, daß Seehofer zwar nur leere Sprüche klopfen kann, doch in diesem Falle war seine Untätigkeit kaum vorstellbar, denn schließlich sind Polizeibeamte seine, des Innenministers, Schutzbefohlene. Wer als Verantwortlicher in diesem Extremfall noch immer nicht tätig wird, leistet dem Verbrechen gewissermaßen Vorschub, übt Verrat an den verhöhnten Polizeibeamten und webt am Leichentuch Deutschlands mit. Zwar ist davon auszugehen, daß sich an der Kuschel-Justiz gegenüber exotischen Rechtsbrechern auch nach Stuttgart nichts ändern dürfte, doch wäre eine Strafanzeige zumindest ein kleines Zeichen.

Und dennoch, das Undenkbare geschah. Merkel intervenierte und untersagte ihrem Waschlappen Seehofer eine Anzeige gegen die Hetzerin der „taz“; eine Strafanzeige gegen diese Journalistin würde angeblich daraus hinauslaufen, das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit einzuschränken. Ebenso schützend wie Merkel stellte sich auch die Sozi-Chefin Saskia Esken vor die rote „taz“-Hetzerin, denn – so die Passauer Neue Presse vom 24. Juni: „Die Autorin des Meinungsbeitrags (sic) sei bereits unter Druck geraten. Der [Seehofer] dürfe dies nicht befördern.“ Das muß man zweimal lesen, denn es heißt nichts anderes als: ekelerregende rote Hetze wird als „Meinungsbeitrag“ aufgewertet, und Haßausbrüche und Beleidigungen selbst gegen die vom Pöbel verletzten Polizeibeamten haben als legitimer Ausdruck von Meinungs- und Pressefreiheit zu gelten. Aber andererseits wird jedes Wort von deutschen Patrioten auf die Goldwaage gelegt. Davon unten mehr.

Dieser pervertierten Meinung sind natürlich auch die Schmierfinken des antideutschen Blatts „Die Zeit“; gleichzeitig verhöhnen sie den armseligen Tropf Seehofer, seine „jüngste Eskalation endete wie die davor: mit einer Blamage. Das darf aber nicht überdecken, daß dieses Manöver ein Angriff auf die Pressefreiheit war.“ Und wie üblich bringt der Chefredakteur der PNP, in der Ausgabe vom 23. Juni, auch diesmal seine heuchlerischen Worthülsen zu Papier: „Gewalt wie in Stuttgart ist durch nichts zu rechtfertigen.“ Es ist derselbe Chefredakteur, der in seinem Blatt vom 19. 8. 2019 scheinheilig jammerte: „Wenn Menschen am Ertrinken sind, müssen sie – ohne Wenn und Aber – gerettet werden, ohne zu fragen, ob sie Terroristen oder asylberechtigt sein könnten.“ Die bekannte, für unschuldige Deutsche tödliche Scheinmoral!

Erbärmlich, wie Seehofer versuchte, sich aus dem Verdacht zu winden, seine Fürsorgepflicht zu den Polizeibeamten verraten zu haben. Zuerst erfolgte seine Ankündigung, Strafanzeige gegen die rote Hetzerin zu stellen; dann wollte er den Fall „sorgfältig prüfen“, und schließlich verzichtete er. Die Frage des Volkslehrers, ob er erpreßt werde, wollte er nicht beantworten. Nun heißt es offiziell, er habe „zu viel Termine“. Wir wissen freilich, worum es sich bei diesen “Terminen“ handelt, es sind die Kampf-gegen-Rechts-Termine. Am gleichen Tag, an dem Merkel Seehofer untersagte, seinen untergebenen Polizeibeamten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, wurde das Verbot gegen eine unbedeutende und unbekannte Gruppierung, den „rechtsextremen ‚Nordadler’“, bekanntgegeben. Und da sind wir schon bei der angekündigten Gegenüberstellung.

Gleichzeitig mit dem ethnischem Vernichtungsfeldzug soll mit der Auschwitzkeule dem deutschen Volk sein moralischen Rückgrat unwiderruflich gebrochen werden. Das Verbot von deutschen Organisationen bzw. Gruppen ist nur der sichtbare Teil, jedoch werden tagtäglich, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, deutsche Männer und Frauen verfolgt, die nichts anderes als das jedem Menschen zustehende Rechtsgut, nämlich das Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf Meinungsfreiheit einfordern. Doch der Feind BRD hält sich dabei nicht einmal mehr an geltende Gesetze. Nachfolgend ein Bericht des Verfassers aus eigener Erfahrung; eine Erfahrung, die für jeden deutschen Patrioten schon fast zum Alltag geworden ist.

Kürzlich standen Polizeibeamte mit einem, von einem Gericht unterschriebenem Durchsuchungs-befehl vor meiner Tür – pflichtgemäß. Im Grunde sind sie ebenso Opfer des Systems wie ihre Amtskollegen in Stuttgart oder die politisch Verfolgten. Wie befohlen durchsuchten sie jeden Schrank und jedes Behältnis, fanden aber nichts. Der Computer und das Mobiltelefon wurden beschlagnahmt. Eine Richterin hatte den Durchsuchungsbefehl rechtswidrig unterschrieben, denn laut Art 13 GG ist die Wohnung „unverletzlich“ und darf von einem Richter nur „bei Gefahr im Verzug“ angeordnet werden. Von einer Gefahr im Verzug aber kann keine Rede sein, denn begründet wurde die Hausdurchsuchung mit zwei von mir veröffentlichten Aufsätzen politischen Inhalts:

https://heurein.wordpress.com/2020/01/27/die-holocaust-komödie/

https://heurein.wordpress.com/2020/01/25/heuchler-unter-sich-offener-brief-an-karl-freller/

Diese inkriminierten Aufsätze waren also ohnehin der Verfolgungsbehörde bekannt, somit war das Motiv „Gefahr im Verzug“ für die Durchsuchung und Beschlagnahme meines Rechners nicht gegeben. Tatsächlich waren meine beiden Aufsätze der Polit-Verfolgungsbehörde nur der Vorwand, um meines Rechners habhaft zu werden und diesen nach möglichen „Straftaten“ auszuforschen. Genau das aber ist ebenfalls rechtswidrig, denn nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts darf eine Durchsuchung selbst bei Verdacht nicht zur Ausforschung benutzt werden (BVerfG in NJW 1966 S. 1603). Aber was gilt der BRD-Politjustiz schon Recht und Gesetz, wenn es um die Verfolgung von deutschen Patrioten geht.

Entbehrt der Durchsuchungsbeschluß samt Beschlagnahme von Laptop und Mobiltelefon nicht der Rechtswidrigkeit, so entbehrt die Begründung auch nicht einer gewissen Komik. Darin wird mir vorgeworfen, ich habe das Leid der Juden u. a. dadurch „verharmlost“, indem ich für das Wort Konzentrationslager die „vom allgemeinen Sprachgebrauch abweichende Abkürzung ‚KL’“ verwendete. Weil ich also nicht die umgangssprachliche Abkürzung „KZ“, sondern die korrekte Abkürzung „KL“ gebrauchte, habe ich das Leid der Juden verharmlost… Da kann ich nur jedem empfehlen, stets z.B. das im allgemeinen Sprachgebrauch verwendete Wort „Handy“ und niemals die korrekte Bezeichnung „Mobiltelefon“ zu gebrauchen, andernfalls sich der eine oder andere Staatsanwalt oder Richter finden könnte, der darin eine strafbare Handlung erspäht. So grotesk und lachhaft dies auch anmutet, so offenbart es doch einen sehr, sehr ernsten Hintergrund: Staatsanwälte bzw. Richter, die von der Materie, dem Gegenstand der Verhandlung keine Ahnung haben, entscheiden über das Wohl und Wehe der Angeklagten!

Und da wären wir wieder bei Stuttgart; der Kreis schließt sich. Die zunehmende Rechtlosigkeit und Verfolgung der Deutschen und gleichzeitig das herbeigeführte afrikanische Banditentum führt in patriotischen Kreisen immer häufiger zu der Überzeugung, daß uns nur noch ein Bürgerkrieg vor dem abzusehenden Ende bewahren kann. Ein Bürgerkrieg müsse nicht, aber könne uns retten, ein Weiter-so aber führe zum Untergang. Nun, Spekulationen und Hypothesen führen zu nichts. Eines aber wäre real und für jedermann machbar: Widerstand leisten! Allerdings gewaltlosen, denn wer bei den gegebenen Machtverhältnissen zur Gewalt greift, läuft ins offene Messer und ist erledigt. Der Kampf Mahatma Gandhis hat bewiesen, daß nicht nur der Glaube, sondern auch gewaltloser Widerstand Berge versetzen kann; nur muß er beharrlich geführt werden. Wer sich nicht dem gegen uns längst eingeläuteten Krieg stellt und weiterhin den Kopf in den Sand steckt, zu dem kommt der Krieg unweigerlich. Dabei stellt sich zwingend die Frage, wieviel Deutsche sich bereits dem glücklichen Sklaventum unterworfen haben. Wenn wir das Verhalten gegenüber dem Corona-Betrug als Maßstab nehmen, dann sieht es nicht gut aus; dann ist man versucht, mit Arthur Schopenhauer an der Dummheit zu verzweifeln: Grausamkeit empört, aber Dummheit entmutigt.

Und dennoch dürfen auch relativ Wenige sich nicht beirren lassen und müßten selbst auf verlorenem Posten ausharren, denn die eigene Treue zu Volk und Vaterland darf sich nicht von der Treue oder dem Verrat anderer Menschen abhängig machen oder beeinflussen lassen.

Reinhard Heydrich

Zum 78. Mal jährte sich am 4. Juni der Tag, an dem Reinhard Heydrich von tschechischen Terroristen ermordet wurde, jener Mann, dem die deutschfeindlichen Greuelpropagandisten die Ehre gaben, ihn mit anderen Nationalsozialisten als Ausgeburt des Bösen zu beschimpfen. Aber diese Reaktion der Merkelisten kann gar nicht anders sein, denn wer den Verrat an seinem Vaterland liebt und sich selber als Verräter dazu, der muß einen Patrioten, wie Heydrich einer war, naturgemäß hassen.

Heydrich wurde am 7. März 1904 als Sohn eines aus Dresden stammenden Musiklehrers geboren. Als 15-jähriger schloß er sich 1919 einem Freikorps an. Mit 18 Jahren trat er der Reichsmarine bei, die er nach neun Jahren als Oberleutnant zur See verließ. 1931 trat er in die NSDAP und wurde in der SS aufgenommen. Ein Jahr später war er Standartenführer und Chef des Sicherheitsdienstes; wieder ein Jahr später SS-Oberführer. Nach dem Röhmputsch wurde er SS-Gruppenführer. 1936 avancierte er zum Chef der Sicherheitspolizei (SIPO), und 1939 zum Leiter des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), dem Amt, dem Gestapo, Kriminalpolizei und Reichssicherheitsdienst (RSD) unterstanden. Am 27. September 1941 schließlich übernahm er das Amt des Stellvertretenden Reichsprotektors von Böhmen und Mähren. Konstantin von Neurath blieb nur noch formell Reichsprotektor.

Reinhard Heydrich war nicht nur intelligent und zielstrebig, sondern auch musisch veranlagt (er spielte sehr gut Violine) und sehr sportlich; er war ein erstklassiger Fechter, ausgezeichneter Reiter und guter Pilot.

Nachfolgend so kurz wie möglich die Richtigstellung der gegen ihn in die Welt gesetzten Lügen; Lügen, die, weil er ein wichtiger Funktionär des Nationalsozialismus war, sich im Grunde gegen diese, von Deutschlands Feinden verhaßte Weltanschauung richten.

Eine gegen ihn gerichtete Fabel ist der von ihm angeblich befohlene Angriff auf den Sender Gleiwitz; der einzige „Beweis“ dafür ist die Aussage von Alfred Naujocks. Er ist die Schlüsselfigur zu dieser unglaubhaften Geschichte. Er habe als SS-Sturmbannführer von Heydrich den Auftrag erhalten, am Abend des 31. August 1939 einen polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz zu inszenieren, um einen Kriegsgrund gegen Polen zu schaffen. Wikipedia verbreitet Naujocks Märchen folgendermaßen:

Ungefähr am 10 August 1939 befahl mir Heydrich, der Chef der Sipo und des SD, persönlich, einen Anschlag auf die Radiostation bei Gleiwitz in der Nähe der polnischen Grenze vorzutäuschen und es so erscheinen zu lassen, als wären Polen die Angreifer. Wir nahmen die Radiostation wie befohlen, hielten eine drei oder vier Minuten lange Rede über einen Notsender, schossen einige Pistolenschüsse ab und verließen den Platz.“

Wie glaubwürdig Naujocks‘ Aussage ist, beantwortet Udo Walendy in seinen Historischen Tatsachen Nr. 71, S. 13: Naujocks war „wegen Korruption 1942/43 aus den Listen der SS gestrichen und von der Wehrmacht zur Frontbewährung strafversetzt (…) …wobei er am 19. 10. 1944 im Westen zu den Alliierten überlief.“ Ein Verräter ist bekanntlich so glaubhaft wie etwa die Verräter Merkel oder Steinmeier. Das Übrige ist der Tatsache zu entnehmen, nämlich daß Naujocks von den Alliierten nicht nur nicht bestraft wurde, sondern bereits Anfang der 50. Jahre zum gutbetuchten Geschäftsmann aufgestiegen war, während die meisten Deutschen noch am Hungertuch nagten. Das riecht penetrant nach Judaslohn.

Im übrigen hätte Adolf Hitler für den deutschen Einmarsch in Polen solche lächerlichen Finten wahrlich nicht nötig gehabt, denn die seit dem Ersten Weltkrieg verübten terroristischen polnischen Überfälle, Massenmorde und Vertreibung tausender Deutscher, rechtfertigten nicht nur, sondern geboten geradezu den Feldzug zum Schutze der angestammten ostdeutschen Bevölkerung! Unendlich geduldig hatte Hitler immer und immer wieder Vorschläge zur Lösung des polnisch-deutschen Konfliktes unterbreitet, denn „Hitlers Ziel war ein Bündnis mit Polen, nicht seine Zerstörung“, und „Die Zerstörung Polens war nie Teil seines ursprünglichen Planes gewesen. Im Gegenteil, er hatte die Danziger Frage so lösen wollen, daß Deutschland und Polen Freunde bleiben konnten.“ 1 Da aber die größenwahnsinnigen Polen von einem polnischen Imperium träumten, unterstützt von den britischen Narren, beide von den internationalen Kriegstreibern im Hintergrund angestachelt, hatte das Deutsche Reich gar keine andere Wahl, als Polen endlich zur Räson zu bringen. Und – dies sei nochmal betont – dazu hätte es keines Überfalls unter falscher Flagge auf den Gleiwitzer Sender bedurft.

Das bekannteste Märchen über Heydrich ist wohl jenes, daß bei der Wannseekonferenz am 20 Januar 1942 unter seiner Leitung „die Vernichtung der Juden“ beschlossen und organisiert worden sei. Daß hierfür jeder Beweis fehlt, wurde von den Revisionisten unzweifelhaft dargelegt und von dem jüdischen Historiker Yehuda Bauer eingestanden; eine stete Wiederholung wäre ermüdend und überflüssig, zumal die ewige Leier der Holo-Jünger nichts anderes besagt als die paradoxe Behauptung: Der fehlende Beweis ist ja der Beweis für dieses Verbrechen!

Wie nach dem I. Weltkrieg der ostdeutsche Leidensweg unter polnischer Knute begann, so begann unter tschechischer Willkürherrschaft die sudetendeutsche Passion. Böhmen, uraltes deutsches Reichsgebiet und seit 1806 Bestandteil der Österreich-Ungarischen Monarchie, wurde in den Schandverträgen von Versailles bzw. St. Germain Teil eines neuen Staats-Konglomerats namens Tschechoslowakei. Die Sudetendeutschen wurden in dieses, von vornherein zum Scheitern verurteiltes und schließlich von innen zerbrochenes Staatsgebilde gezwungen, unter Mißachtung des in Versailles 1919 feierlich proklamierten „Selbstbestimmungsrechtes der Völker“. Die Bevölkerung des künstlichen Gebildes bestand aus 14 Millionen, davon 7 Millionen Tschechen, 3,5 Millionen Sudetendeutsche, 3 Millionen Slowaken, 800.000 Ungarn, 700.000 Ruthen, 76.000 Polen und 13.000 Rumänen. Die Sieger, die Österreich-Ungarn mit dem zweifelhaften Namen „Völkerkerker“ bedachte hatten, schufen mit der CSR einen tatsächlichen Völkerkerker, in dem die Sudetendeutschen als rechtlose Sklaven behandelt wurden, denn bereits am 22. 12. 1918 hatte der tschechische Staatspräsident Thomas Masaryk getönt: „Das von den Deutschen bewohnte Gebiet ist und bleibt unser Gebiet!“2

Zwanzig Jahre dauerte der Volkstumskampf der Sudetendeutschen, der ungezählte deutsche Opfer forderte. Die tschechischen Behörden betrieben von Anfang an eine kulturelle Entdeutschung, und alle friedlichen Appelle schlug das tschechische Militär erbarmungslos nieder. So wurden bereits am 4. März 1919 bei diszipliniert durchgeführten und polizeilich genehmigten Massendemon-strationen in Kaaden, Eger, Aussig, Arnau, Sternberg, Karlsbad, Mies, Freudenthal und anderen Orten mit gezieltem Feuer 107 Menschen getötet, „54 Menschen, darunter 20 Frauen und 16 Kinder, fielen sofort tot auf das Pflaster, 53 weitere Deutsche erlagen kurz darauf ihren Verletzungen, über 1200 wurden verwundet.“3 Alle Hilferufe der Sudetendeutschen an den Völkerbund, das angebliche „Gewissen der Welt“, ignorierte dieser verlogene, deutschfeindliche Ausbund des Teufels, und einzig und allein das nationalsozialistische Deutschland, unter Führung des Reichskanzlers Adolf Hitler, brachte uns (der Verfasser ist Sudetendeutscher) Gerechtigkeit. Das Münchner Abkommen vom 30. September 1938, abgeschlossen vom deutschen Reichskanzler Adolf Hitler, dem britischen Premierminister Neville Chamberlain, dem französischen Ministerpräsidenten Edouard Daladier sowie dem italienischen Duce Benito Mussolini, schloß das Sudetenland an das Deutsche Reich an und erlöste die Sudetendeutschen von der tschechischen Knute. Eine Woche später trat der berüchtigte tschechische Staatspräsident Edvard Benesch zurück und ging nach London, wo er 1940 eine tschechische Exilregierung bildete.

1939 löste sich auch die Slowakei unter dem Ministerpräsidenten Dr. Tiso von den Tschechen und wurde ein souveräner Staat. Böhmen und Mähren, fast 1000 Jahre alte deutsche Reichslande, wurden, unter Einvernehmen der deutschen und der tschechischen Regierung unter Hacha, sowie ohne Protest anderer Großmächte, zum deutschen Reichsprotektorat Böhmen und Mähren erklärt.

Wie oben bereits angeführt, übernahm Reinhard Heydrich im September 1941 das Amt als Stellvertretender Reichsprotektor, und während er bemüht war, Tschechen und Deutsche auszusöhnen, suchte die Exilregierung unter Benesch in London, die tschechisch-deutschen Beziehungen zu vergiften, denn seinen terroristischen Plan, die Sudetendeutschen zu vertreiben, hatte er zu keiner Zeit aufgegeben. Ein friedliches Zusammenleben von Deutschen und Tschechen war ihm daher nicht hilfreich. Die von Deutschen ausgebauten Industrien arbeiteten auf Hochtouren. „Im Bereich wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Dritten Reich lagen die Tschechen an zweiter Stelle hinter den Belgiern. Nie kassierten tschechische Arbeiter so hohe Löhne wie unter Hitlers Protektorat.4 „Der Arbeiter, in der alten Tschechei sehr schlecht bezahlt, war durch Lohnerhöhungen und Leistungsprämien besser denn je gestellt. Er bekam Sonderzuteilungen an Lebensmitteln und Textilien, die er im Gegensatz zu früher auch kaufen konnte, und wurde rigoros gegen jede Ausbeutung geschützt.“5 Das tschechische Militär durfte 16.000 Mann behalten und Tschechen mußten keinen Militärdienst leisten, während vor dem Anschluß 1938 Deutsche sehr wohl zum tschechischen Militärdienst gezwungen wurden, andernfalls sie – so wie des Verfassers Vater – verfolgt und eingesperrt wurden!

Diese Befriedung wollte Benesch um jeden Preis zerstören, und so reifte der Plan, den Reichsprotektor durch ein Attentat zu beseitigen. Bereits fünf Monate vorher hatte ein britischer Langstreckenbomber die Attentäter mit Fallschirm abgesetzt, damit diese den Mordplan sorgfältig ausarbeiten konnten. Heydrich ließ sich in Prag von seinem Fahrer, dem SS-Oberscharführer Klein, im offenen Wagen und ohne Leibwächter von seinem Wohnsitz in die Prager Burg chauffieren, so auch am 27. Mai 1942. In einer engen Kurve, in der das Auto langsam fahren mußte, trat einer der beiden Mörder auf die Straße und wollte Heydrich mit einer Maschinenpistole erschießen. Die Waffe hatte jedoch Ladehemmung. Wäre der Fahrer schnell weitergefahren, wäre das Attentat mißglückt, doch er hielt an, und Heydrich versuchte, mit seiner Pistole auf den Angreifer zu schießen. Da explodierte die vom zweiten Attentäter geworfene Granate am Wagen, von der, wie später offenbar wurde, Splitter, Fasern und kleinste Partikel von der Polsterung der Autositze des Reichsprotektors Körper durchdrangen. Der Versuch des Fahrers, die flüchtenden Mörder zu verfolgen, schlug fehl. Eine Woche später starb der Schwerverwundete. Durch Verrat konnte das Versteck der Attentäter und ihrer Mittäter, eine Kirche, ausfindig gemacht werden. Sie wehrten sich und wurden erschossen, zum Teil entzogen sie sich durch Suizid der Festnahme.

Als Vergeltung wurden die männlichen Bewohner des Dorfes Lidice, das ein Hort geheimer Waffenlager und Partisanen war, erschossen. Der Ort wurde zerstört. Repressalien dieser Art waren die Regel jeder kriegsführenden Partei. Noch angesichts der militärischen deutschen Kapitulation wurden von den Feinden Deutschlands bei Nichtbefolgung von Befehlen der Sieger Erschiessungen von 1:50, 1:100, 200 oder mehr angedroht und oft sogar ohne Anlaß Massenmorde ausgeführt. Daß Lidice dennoch zum außergewöhnlichen Beispiel „deutscher Barbarei“ hochstilisiert wurde, überrascht nicht, denn wer Millionen deutscher Zivilisten gezielt zu Tode gebombt und durch die Ausradierung aller deutschen Großstädte tausende Lidices verübt hat, der hat es nötig, mit Finger auf uns zu zeigen. Nötig haben es auch die Berufsheuchler und Wendehälse. So reiste zum Beispiel der BRD-Politiker Hans-Jochen Vogel im Jahre 1985 nach Lidice und zelebrierte den bekannten Schuldkult. Die grauenhaften an Deutschen verübten Verbrechen, einschließlich der von entmenschten Tschechen (HT, Nr. 85), hatte er, der ehemalige stramme Nationalsozialist und HJ-Scharführer, glatt „vergessen“.

1„Die Ursprünge des II Weltkrieges“, A.J.P. Taylor, britischer Historiker, Gütersloh 1962, S. 270, 277

2„Kampf in Böhmen“, Hans Krebs, Berlin 1938, S. 99

3„Historische Tatsachen“ (HT) Nr. 85, S. 6

4„Das Ende der Gegenwart“ – Europa ohne Blöcke“, Ferdinand Otto Miksche, München 1990, Herbig-Verlag

5„Wir suchten die Freiheit“ Reinhard Pozorny, Vlotho 1978

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Am 9. Juni 1942 wurde Reinhard Heydrich auf dem Invalidenfriedhof in Berlin beigesetzt; 1945, gleich nach der Einnahme der Reichshauptstadt, sein Grab eingeebnet und anonymisiert. Im Dezember 2019 gruben Unbekannte an jener Stelle ein Loch, doch gelang es ihnen nicht, die sterblichen Überreste zu entwenden. Das gleiche hatten Unbekannte im Jahr 2000 am Grab des ermordeten SS-Sturmführers Horst Wessel versucht, ebenso erfolglos.

Wie man sieht, ist das Interesse selbst an toten Nationalsozialisten noch immer sehr groß. Hingegen dürfte sich dereinst für die verblichenen Merkels oder Steinmeiers wohl kaum noch jemand interessieren; außer Würmern.