Offener Brief an Andrij Melnyk

14. Juni 2022

An die
Botschaft der Ukraine
z. Hd. Andrij Melnyk
Albrechtstr. 26
10117 Berlin

Herr Melnyk,

schon seit längerer Zeit wollte ich Ihnen einen offenen Brief senden,, nahm aber immer wieder Abstand davon, weil ich mir sagte, ein sich derart rüpelhaft gebärdender Mensch ist den Wert einer 85-Cent-Briefmarke nicht wert. Nun aber will ich doch das Porto opfern, und zwar aus folgendem Grund:

Sie nennen die sogenannten Politiker der BRD immer „deutsche“ Politiker. Das aber ist ein fataler Irrtum Ihrerseits, sodaß ich nicht mehr anders kann, als sie darüber aufzuklären. Die gesamte BRD-Regierung nennt sich zwar „deutsch“, besteht aber nicht aus „deutschen“ Politikern, sondern aus Vasallen der West-Alliierten, ausschließlich dafür bestimmt, fremden, deutschfeindlichen Interessen zu dienen. Namen und ein Stück Papier als Ausweis sind nicht genug, um aus einem Menschen einen Deutschen zu machen .

Ich hoffe doch, daß Sie über die völkerrechtlichen Gegebenheiten Bescheid wissen? Deutschland hat keinen Friedensvertrag, die Feindstaatenklauseln 53 und 107 der UNO sowie die relevanten Besatzungsstatuten noch immer in Kraft; somit ist Deutschland nach wie vor besetzt. Das Deutsche Reich besteht (selbst nach Eingeständnis des sogenannten Bundesverfassungsgerichts), ist aber nicht handlungsfähig, dafür – wie oben erwähnt – betreibt das von den Siegern 1949 gegründete Gouvernement BRD amerikanische Politik. Ein durchaus realistischer Interessenausgleich zwischen Deutschland und Rußland hätte die Souveränität Deutschlands – selbstverständlich mit Rückgabe der von Polen geraubten ostdeutschen Provinzen – wiederherstellen können, was aber durch die deutschfeindliche BRD-Politik nicht möglich war und nicht möglich ist.

Und nun darf ich Ihnen verraten, wie deutsche Politik hinsichtlich des Ukraine-Konflikts vermutlich aussähe. Als 2014 die Ukraine zum amerikanischen Werkzeug geschmiedet war und sich nun für die geostrategischen Pläne der USA mißbrauchen läßt, und als sie ferner die durch die ständige NATO-Osterweiterung berechtigten Interessenansprüche Rußlands ignorierte, und die Russen daraufhin am 24. Februar militärisch reagierten, da hätten deutsche Politiker auf den ukrainischen Hilferuf geantwortet: Wer nicht hören will, muß fühlen. Wir Deutsche sind weder der Ukraine noch Rußland etwas schuldig! Im übrigen habt Ihr Euch damals verständlicherweise mit der deutschen Wehrmacht verbündet, doch seit der Krieg für Deutschland verloren ist, schlagt Ihr auf uns ein, beschimpft uns als Kriegsverbrecher, wollt aber Hilfe. Holt Euch diese bei euren Ami-Freunden!

Und als Sie Waffen forderten, hätten deutsche Politiker geantwortet: In zivilisierten Kreisen fordert man nicht, sondern man bittet; und Waffen liefern wir nicht an die Ukraine, denn sonst könnten wir sie ja gleich an die USA liefern, was uns Vernunft und Selbsterhaltungstrieb aber verbietet. Hätten Sie, Herr Melnyk, dann mit einem Ihrer verbalen Veitstänze geantwortet, dann hätten Sie sich im Handumdrehen als unerwünschte Person jenseits der deutschen Grenzen wiedergefunden. So in etwa hätte deutsche Politik ausgesehen!

Auch als Zyniker haben Sie sich profiliert. Weil die BRD (nicht zu verwechseln mit Deutschland!) ihr Versprechen nach Lieferung schwerster Waffen nicht unverzüglich erfüllen konnte oder wollte, höhnten Sie erst vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem gleichgeschalteten Blatt DIE ZEIT: „Die Deutschen sind gute Märchenerzähler“. Abgesehen davon, daß Ihre Adressaten in Berlin – um es nochmals zu betonen – alles andere als Deutsche sind, darf ich Sie daran erinnern, daß gerade die Verantwortlichen der Ukraine sich als Märchenerzähler kaum übertreffen lassen; man denke nur an das antirussische Greuelmärchen von Butscha!

Und dennoch, bei aller Kritik muß ich eingestehen, daß ich Ihr freches Benehmen gegenüber den BRD-Politikern irgendwie verstehe. Nicht nur Sie, sondern die ganze Welt hat sich bekanntlich daran gewöhnt, die Allerwelts-Vasallen in Berlin so zu behandeln, wie diese sich geben: als jämmerliche Masochisten, die sich für verabreichte Prügel noch bedanken; die dem deutschen Arbeiter Unsummen von Steuergeldern rauben, um sie auf Kosten deutscher Interessen für fremde Interessen zu verschleudern. Kommt dann noch hinzu, daß der derzeitige Vizekanzler und Wirtschaftsminister Habeck, seinen eigenen Worten zufolge, Vaterlandsliebe „zum Kotzen“ findet, des weiteren, daß ausgerechnet die „Deutschland-verrecke“-Demonstrantin Claudia Roth mit dem Kulturministeramt betraut wurde, – ins Kabinett geholt vom vormaligen Cum-Ex-Spekulanten und derzeitigen Bundeskanzlers Olaf Scholz, – dann, ja dann verstehe ich sehr wohl, daß ein solches psychopathisches System nicht gerade Achtung und gutes Benehmen heischt.

Also, Herr Melnyk, lassen Sie meinetwegen Ihrer Ungezogenheit weiterhin freien Lauf; nur eines fordere ich von Ihnen: Nennen Sie Scholz & Co. nie wieder „deutsche“ Politiker!!

Mit dem Versprechen, es bei dieser einen Briefmarke bewenden zu lassen, verbleibe ich

R. Heuschneider

Der Karlspreis zu Aachen

Wie immer am Christi-Himmelfahrtstag wurde auch dieses Jahr 2022 in Aachen der Karlspreis verliehen. Er ging an die drei weißrussischen jungen Damen Tichanowskaja, Zepkalo und die eine Haftstrafe absitzende Kolesnikowa. Deren Verdienste: sie opponierten gegen Lukaschenko, also gegen den vom Westen zu Putins Nebenteufel erklärten weißrussischen Staatschef. Aachens Oberbürgermeisterin, Sibylle Keupen, sagte bei ihrer Laudatio: die Preisträgerinnen träten „für Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“ ein; sie hätten sich um die Werte Europas verdient gemacht und seien „ein Licht in dunklen Zeiten.“

Nun erinnern wir uns aber leicht irritiert, daß seit der Gründung des Karlspreises im Jahr 1950 sich samt und sonders alle Preisträger angeblich immer nur „für Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“ eingesetzt, um Europa verdient gemacht haben und ein Licht in dunklen Zeiten waren. Damit es nicht zum Einschlafen langweilig wird, wollen wir den einen oder anderen Preisträger etwas genauer ansehen; vielleicht gibt es einige darunter, die mit mehr und besonderen Qualitäten die Welt bereichert haben.

Nehmen wir gleich das erste prämierte „Licht in dunklen Zeiten“, Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi, den ersten Träger des Karlspreises. Der Graf hatte in seinem 1925 herausgegebenen Buch „Praktischer Idealismus“ von einer Neuordnung geschwärmt, der erst einmal alle Europäer durch ethnische Vernichtung zum Opfer fallen sollten. Er war der Meinung, der liebe Gott habe bei der Erschaffung der Menschen Pfusch geleistet, und er, der Graf, müsse das wieder ins linke Lot bringen; er schrieb:

Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Denn nach den Vererbungsgesetzen wächst mit der Verschiedenheit der Vorfahren die Verschiedenheit, mit der Einförmigkeit der Vorfahren die Einförmigkeit der Nachkommen.“1

Und Coudenhove-Kalergi präsentierte auch gleich die Beherrscher und Führer dieses menschlichen Einheitsbreies. Etwa die Neuägypter? Nicht doch! Von deren Intelligenzquotienten war der Graf nicht überzeugt. Vielleicht Stalin? Auch nicht. Der war damals zwar schon Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU, aber dem Grafen nicht koscher genug. Doch lassen wir ihn, den Neuordner, selber zu Wort kommen:

Das Judentum ist der Schoß, aus dem ein neuer geistiger Adel Europas hervorgeht; der Kern, um den sich ein neuer geistiger Adel gruppiert. Eine geistig-urbane Herrenrasse ist in Bildung: Idealisten, geistvoll und feinnervig, gerecht und überzeugungstreu, tapfer wie der Feudaladel in seinen besten Tagen, die Tod und Verfolgung, Haß und Verachtung freudig auf sich nehmen, um die Menschheit sittlicher, geistiger, glücklicher zu machen. Die jüdischen Helden und Märtyrer der ost- und mitteleuropäischen Revolution stehen an Mut, Ausdauer und Idealismus den nichtjüdischen Helden des Weltkrieges in nichts nach, während sie dieselben an Geist weit überragen.“ 2

Bei seiner herrenrassischen Analyse sah sich der Graf natürlich auch veranlaßt, die Minder- und Höherwertigkeit zwischen Nichtjuden und Juden zu erklären:

Die prominente Stellung, die das Judentum heutzutage innehat, verdankt es allein seiner geistigen Überlegenheit, die es befähigt, über eine ungeheuere Übermacht bevorzugter, gehässiger, neidischer Rivalen im geistigen Wettkampf zu siegen. […] Als Volk erlebt das Judentum den ewigen Kampf der Quantität gegen die Qualität, minderwertiger Gruppen gegen höherwertige Individuen, minderwertiger Majoritäten gegen höherwertige Minoritäten. 3

Soviel Rassismus mußte ja überzeugen, und so wurde Coudenhove-Kalergi 1950, „in Würdigung seiner Lebensarbeit“, der neu geschaffene Karlspreis verliehen, die dummen homogenen europäischen Völker auf ihre Entsorgung langsam vorbereitet und 2015 energisch zur Tat geschritten.

Ein weiterer Vorzeige-Preisträger ist Winston Churchill, der wegen seiner außerordentlichen Kriegs-verbrechen und seines gezielten millionenfachen Phosphorbombenmordes an deutschen Zivilisten Anspruch auf den Karlspreis hatte und als „Hüter menschlicher Freiheit und Mahner der europäischen Jugend“ 1955 in Aachen ausgezeichnet wurde.

Bill Clinton dufte auf keinen Fall als Preisträger fehlen, die Verbrechen während seiner Amtszeit 1993 – 2001 forderten zwingend seine Ehrung. Mit der Bombardierung des Irak wegen dessen nicht existenten Massenvernichtungswaffen hatte er die Sau, die dem altrömischen Imperator Nero angedichtet wurde, in der Tat rausgelassen. Und lt. Spiegel vom 23. 8. 1998 hatte er versucht, mit dem überraschenden Überfall auf Ziele in Afghanistan und im Sudan sich den Weg aus seiner Lüstlings-Affäre Monica Lewinsky freizuschießen, und hatte damit „die Konfrontationen mit der islamischen Welt heraufbeschworen.“ Dazu holte er die charakterlich zu ihm passende Madeleine Albrigth als Außenministerin ins Kabinett, jene Frau, die später sagte, der amerikanische Mordzug gegen den Irak sei auch die Ermordung von 500.000 irakischen Kindern wert gewesen.

Und so wurde Bill Clinton im Jahre 2000 in Aachen folgerichtig mit dem Karlspreis geehrt mit der noch folgerichtigeren Laudatio, er habe sich verdient gemacht um … na, um was wohl? Richtig! Um „Partnerschaft für Freiheit, Demokratie und Frieden“!

Kommen wir zu Angela Merkel. Sie erhielt den Preis in Aachen „in Würdigung ihres herausragenden Beitrags zur Überwindung der Krise der EU und in Anerkennung richtungsweisender Entscheidungen zum Fortschreiten des europäischen Einigungsprozesses“ schon im Jahr 2008, also sieben Jahre bevor sie „alternativlos“ daran ging, den Coudenhove-Kalergi vorschwebenden altägyptisch-ähnlichen Menschen-Einheitsbrei umzusetzen. Das war gegen die Regel, den Karlspreis erst nach den vollbrachten Schandtaten zu verleihen; warum? Nun, die Merkel war von den Weltplanern im Jahr 2005 zur BRD-Kanzlerin gemacht und eingeweiht worden. Drei Jahre später erhielt sie dann in Aachen die Preisverleihungsehre, sozusagen als Erinnerung an ihre zukünftige Pflicht und als Bonbon im voraus. So ähnlich hatten es die Amis mit den Rothäuten gemacht: Um einen einfältigen Häuptling zu betören, schenkte man diesem hin und wieder ein paar bunte Glasperlen, dann konnte man sich auf ihn verlassen. Und er war stolz, weil, wie ihm die Betrüger versicherten, das Auge des großen weißen Vaters in Washington wohlgefällig auf ihm ruhe. Und Merkel war stolz, wenn das Auge am Gipfel der Pyramide sie freundlich betrachtete und obendrein die Zeitungen ihrer Auftraggeber sie zur „mächtigsten Frau der Welt“ erklärten, als sie im Jahr 2015 auftragsgemäß die Schleusen für Okkupanten der ganzen Welt öffnete.

Im gleichen Jahr bekam der mit Merkel im Gleichschritt marschierende Martin Schulz, damals Präsident des EU-Parlaments, den Karlspreis verliehen. Bis es soweit war, mußte er sich aus kleinen Verhältnissen hochheucheln. Aus einfachen Verhältnissen stammend, die Schule abbrechend, den Alkohol liebend, fängt er sich schließlich, wird Buchhändler, Politiker und schließlich EU-Funktionär, mit einem Netto-Jahresgehalt von Euro 280.000 = 767 Euro pro Tag.4 Dafür muß man für die Kastration Europas schon etwas tun. Als er 1991 noch Bürgermeister von Würselen war und wiedergewählt werden wollte, mußte er freilich gegen die Überflutung von „Asylbewerbern“ trommeln: „Wir sind nicht in der Lage, auch nur einen weiteren Bewerber aufzunehmen. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht“, und „ohne den zivilen Ungehorsam zeichne sich keine Möglichkeit mehr ab, dem wachsenden Flüchtlingsstrom Herr zu werden.“5 Doch seit 2012, als Präsident des EU-Parlaments, muß er genau das Gegenteil schmettern: „Europa muß endlich anerkennen, daß es ein Einwanderungskontinent ist“.6 Und um seinen Auftraggebern zu beweisen, daß er nicht nur Befehle entgegennehmen, sondern auch selber mitdenken könne, prägte er den faustischen Satz: „Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold“.7 Außerdem sei Heimat ja kein geographischer Begriff, denn „sie haben eine Heimat der vielen Orte“.8 Fürwahr, was für eine Geistes- bzw. Chanukkaleuchte Martin Schulz ist, hat er bei der Entgegennahme der Ehrendoktorwürde an der Hebräischen Universität Jerusalem kundgetan, als er versicherte: „Für mich existiert das neue Deutschland nur, um die Existent des Staates Israel und des jüdischen Volkes sicherzustellen.“9 Das Ergebnis eines Rückfalles zur Flasche? Vielleicht hätte er sich doch lieber dem Verein der anonymen Alkoholiker anschließen sollen. Egal, auf alle Fälle war er ein Fall für den Karlspreis. Ihn nicht auszuzeichnen, „in Würdigung seiner bedeutenden Verdienste und einer Stärkung der Parlamentarisierung und der demokratischen Legitimation in der EU und in Anerkennung seiner Rolle als wichtiger Vordenker der EU“, wäre ein Verrat am Karlspreis gewesen.

Gleiche Interessen verbinden, und die Liebe zu Geld und Alkohol sowie der Haß auf die eigenständigen souveränen Völker und die Verachtung auf die europäischen Einheimischen verbanden Martin Schulz mit Jean Claude Juncker. Letzterer hatte schon neun Jahre vor Schulz, nämlich im Jahr 2006 den Karlspreis umgehängt bekommen. Was hatte er denn angestellt? Er hatte ein probates System entwickelt, wie man die Europäer am besten betrog und unterbreitete stolz seinen Plan: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“, denn „wenn es ernst wird, muß man lügen.“10 Wer wollte da widersprechen, wenn es bei der Preisverleihung geheißen hatte, „mit Glaubwürdigkeit, Kompetenz und Leidenschaft sei er Motor und Vordenker des Integrationsprozesses“ gewesen?

Wir können aufatmen. Die genannten Preisträger waren je nach dem Rassisten (allerdings der üblen Sorte und damit auf der richtigen Seite), Kriegstreiber, Kriegsverbrecher, Rechtsbrecher, Lügner, ethnische Völkermörder, und somit Streiter „für Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie“! Wer wird der nächste sein? Die Anwartschaft ist lang; ob Manfred Weber, Merz, Strack-Zimmermann, Selenskyi, die Klitschkows, Melnyk und viele, viele andere mehr, sie alle wollen nur Krieg und antirussische Greuelpropaganda und kommen daher für Frieden, Freiheit, Menschenrechte, kurzum für Demokratie dringend in Frage. Derartige Heilsbringer sterben nicht aus, und so ist die Verleihung des Karlspreises auf unabsehbare Zeit gesichert; zumindest solange das Abendland in der amerikanischen dämokratischen Zwangsjacke steckt.

Und was ist mit Baerbock, Hofreiter und Vaterlandsliebe-zum-Kotzen-Habeck? Für Grüne reicht der Karlspreis nicht mehr aus, die brauchen einen Sonderkarlspreis. Noch im Wahlkampf im letzten September haben Sie getönt: „Keine Waffen in Krisengebiete!“, jetzt, für die Ukraine, können es nicht genug Waffen sein. Daraufhin angesprochen, erklärte Baerbock den radikalen Sinneswandel: Damals konnte man ja nicht wissen, daß die Russen die Urkraine überfallen würden, man muß eben angepaßt mit der Zeit gehen. Von ihrem amerikanischen Standpunkt hat sie recht, denn bei den Überfällen der westlichen Staaten z. B. auf Serbien oder den Irak hatten die Amis die Serben und Iraker zum Abschuß ja freigegeben, nicht aber die Ukrainer, denn die werden für amerikanische Interessen noch dringend gebraucht! Imperialistisch brauchbar oder unbrauchbar, das ist hier die Frage!

1„Praktischer Idealismus, S. 28, Richard Coudenhove-Kalergi

2Ebenda, S. 54

3Ebenda, S. 55

4„The European“ vom 17. 2. 2017

5„Aachener Nachrichten“, 21. 3. 1991; Quelle: „Unabhängige Nachrichten“ (UN) 3/2017

6SPIEGEL ONLINE vom 14. 10. 2013; Quelle: „Unabhängige Nachrichten“ (UN) 3/2017

7„Rhein-Neckar-Zeitung“, 20. 4. 2017

8Ebenda

9„Haaretz“, 14. 2. 2014

10„DER SPIEGEL“, 27. 12. 1999

Die Zerstörung der deutschen Sprache

Ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will also ein Volk nicht verlieren, wodurch es Volk ist, will es seine Art mit allen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts so sehr zu wachen, als daß ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.“

Ernst Moritz Arndt

Wer ein Volk vernichten will, der muß es geistig vernichten. Die physische Vernichtung ist fast unmöglich, solange noch ein Teil des Volkes geistig gesund ist und somit Willens sein kann, Widerstand zu leisten. Zur geistigen Vernichtung gehört auch die Zerstörung eines Volkes Kultur; und der Hauptstrang der Kultur ist die Sprache. So war und ist das Ziel der Sieger von 1945 folgerichtig die Vernichtung der deutschen Sprache.

In früheren Zeiten war die Einsicht über die Sprache als unbedingtes Identitätsmerkmal noch selbstverständlich, was zum Beispiel an einer Tafel im Hof des alten Rathauses im sudetendeutschen Eger dokumentiert war, in jenem historischen Gebäude, wo übrigens einst der Generalissimus Albrecht von Wallenstein ermordet wurde. Dort stand geschrieben:

Das höchste Gut des Mannes ist sein Volk,
das höchste Gut des Volkes ist sein Recht,
des Volkes Seele lebt in seiner Sprache.
Dem Volk, dem Recht und seiner Sprache treu
fand uns der Tag, wird jeder Tag uns finden.“

Auch in den ersten Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges war unser deutsches Volk geistig noch ziemlich gesund, sodaß es sich seine Volksseele nicht nehmen ließ. Doch mit den Jahren der Umerziehung und der Infiltration deutschfeindlicher BRD-Politiker vollzog sich konsequent der schleichende Tod unserer deutschen Muttersprache. Letztere Verräter mißbrauchten zwar die deutschen Steuergelder, um fremde Interessen zu finanzieren, leisteten aber keinen Widerstand in Brüssel (wie dies beispielsweise Frankreich zugunsten seiner Sprache getan hat), als dort begonnen wurde, die deutsche Sprache offen und gezielt zu „entsorgen“. Und von den Bilderbergern wurden für die EU nur jene sogenannten deutschen Politiker ausgesucht, von denen vorher sichergestellt war, daß sie deutsche Interessen zu verraten bereit sein würden. Man darf davon ausgehen, daß Ursula von der Leyen eher den Befehl realisieren würde, als EU-Amtssprache Suaheli oder Hebräisch einzuführen, als sich für die deutsche Sprache einzusetzen, denn Deutschland ist nur die Rolle als rechtloser Zahlmeister zugewiesen.

Die Katastrophe aber schreitet unaufhaltsam fort, weil die jüngere deutsche Generation in die Sprachverstümmelung hineinwächst, ohne sie zu erkennen und sich dessen bewußt zu sein. Dem leisten Unwissenheit und Gleichgültigkeit Vorschub. Von der BRD-Politik haben diese jungen Menschen keine Aufklärung und Hilfe zu erwarten, im Gegenteil, nur wer bereit ist, unser Volk zu zerstören, wird von den Machern hinter den Kulissen in die höchsten politischen Ämter gesetzt; die Faustregel: je höher ein politisches Amt, desto deutschfeindlicher ist der Amtsinhaber. Nehmen wir nur den Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier. Die sogenannte „Band“ Feine Sahne Fischfilet (für ekelhafte, mißtönende Krakeler-Zusammenwürfe gibt es kein deutsches Wort) ist nicht nur der deutschen Sprache unkundig, sondern inhaltlich bedient sie sich schlicht einer Schweinesprache, sofern man darunter ein ohrenbetäubendes unartikuliertes Grunzen versteht. Ausgerechnet dieser Auswahl von Interpreten verlieh Steinmeier das Prädikat quasi „besonders wertvoll“. Und daß die Baerbock dem infantilen Sprachniveau noch nicht entwachsen, ist allgemein bekannt.

Eingedenk der Metapher von Friedrich von Schiller: „Die Sprache ist der Spiegel einer Nation. Wenn wir in diesen Spiegel schauen, so kommt uns ein großes, köstliches Bild von uns selbst daraus entgegen“, – fragen wir uns, welch menschenunwürdige Fratze diesen Sprachschändern aus dem Spiegel entgegengrinsen muß.

So ist es also die Pflicht der älteren Deutschen, welche die deutsche Sprache noch kennen, durch Aufklärung der Zerstörung unserer Sprache entgegenzuwirken. Um so fataler aber, wenn auch diese ältere Generation durch Denkfaulheit und Bequemlichkeit sich diese Verluderung zu eigen machen; denen ein „Okey“ oder das an einen homosexuellen Hund erinnernde „Wau!“ so leicht von den Lippen kommt, aber wie Gift wirkt.

Nachfolgend eine Zusammenfassung von dem Germanisten Wolfgang Hendlmeier (Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V.).

Der Wortschatz der deutschen Sprache besteht aus etwa 500.000 Wörtern. Zur sogenannten Standsprache gehören etwa 75.000 Wörter. Ältere sprachbewußte Menschen mit deutscher Muttersprache beobachten betrübt und verärgert die Verdrängung der deutschen Sprache. Dies hat nicht zuletzt mit dem Unterentwickelten Sprachbewußtsein der meisten Menschen mit deutscher Muttersprache zu tun. Scheinbar ist kein Ende in Sicht. Verglichen ,mit dem Stand zwischen 1790 und 1970 geht das Hochdeutsche seit Ende der sechziger Jahre den Bach hinunter. Jüngeren Menschen, denen die Vergleichsmöglichkeiten fehlen, wird diese traurige Entwicklung kaum bewußt sein.

Die Verdrängung deutscher Wörter ist kein Zufall, offensichtlich von mehr oder weniger geheim tätigen Denkfabriken vorangetrieben, um über eine deutsch-englische Mischsprache den Einstieg ins Angloamerikanische zu erleichtern und auf lange Sicht die deutsche Sprache abzuschaffen. Schon bis 1983 waren 80.000 Anglizismen in die deutsche Sprache eingeschleppt worden (lt. Frankfurter Rundschau vom 7. 2. 1983).

Mehr und mehr sind nur noch zweitrangige Wörter deutsch. Die neue Sprache ist nur noch für Halb- und Ungebildete da. Kaum ein junger Mensch stört sich heute noch an der deutsch-englischen Mischsprache. Nicht selten sind junge Leute nicht einmal in der Lage, ihre Erkenntnisse und Überlegungen allgemeinverständlich auszudrücken. Englische Begriffe deutscher Herkunft sind sogar im angloamerikanischen Sprachraum unbekannt, z. B. ‚Handy’.

Ursache ist u. a., daß nicht nur sehr viele jüngere Deutsche die deutsche Sprache nicht voll beherrschen und auch nicht schätzen. Die Beschäftigung mit gutem deutschen Stil oder mit Wortfeldern, d. h. Mit Wörtern gleicher oder ähnlicher Bedeutung, findet nicht mehr statt. Noch in den fünfziger Jahren gehörte zum Deutschunterricht die ‚Spracherziehung‘.

Ohne Abwechslungsreichtum, ein entwickeltes Sprachbewußtsein und eine ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache, ist zu befürchten, daß in wenigen Jahren fast niemand mit deutschen Vorfahren die Sprache Goethes und Schillers vollständig verstehen kann. Das Deutsche wird auf den Rang des Rätoromanischen zurückfallen, das zwar eine Sprache ist, aber mit 35.000 Sprechern den Rang einer Mundart besitzt.

Die überlieferte deutsche Sprache wird zerstört. Wenn eine Sprache neue Begriffe fast ausschließlich fremden Sprachen entnimmt und laufend Eigenwörter durch Fremdwörter ersetzt, stirbt sie ab. Die deutsche Alltagssprache ist zu einer o.k-deutschen Schrottsprache verkommen und die deutsche Sprache stirbt ebenso wie das deutsche Volk.“

An dieser nüchternen Bestandaufnahme erkennen wir betroffen, wie weit die Zerstörung schon fortgeschritten ist. 

Doch halt! Ist da nicht das 1951 gegründete Goethe-Institut, mit 158 Standorten in 98 Ländern, finanziert vom deutschen Steuerzahler? Richtig! Es soll Deutschland kulturell vermitteln in Literatur, Musik, Theater, Tanz etc., vor allem aber, wie es seine Satzung fordert, „die Kenntnis deutscher Sprache im Ausland fördern“. Sorgt es sich nicht um Schutz und Pflege unserer Kultur einschließlich Sprache? Um es ohne Umschweife zu sagen: Das Goethe-Institut hat Johann Wolfgang von Goethe verraten; der ursprüngliche Gärtner wurde zum Bock gemacht. Das zeigte sich bereits vor der Jahrtausendwende: „Seit 1999 wird die ‚Love-Parade’ in Mexiko-Stadt mit jährlich 25.000 Euro über das Goethe-Institut finanziert.“1 Wenn also Hedonismus und Abartigkeit zur „Kultur“ erklärt und unterstützt wird, dann versteht man, daß dieses Institut auch mit der Zerstörung der deutschen Sprache beauftragt ist: es übernahm, entgegen seiner Aufgabe und Satzung, das von ideologischen Hohlköpfen erfundene „Verdschendern“ und schlug damit einen weiteren Sargnagel ein.

Ob dieser unheilvolle Prozeß noch aufgehalten werden kann, liegt an jedem Einzelnen von uns. Gewiß ist, daß niemand sich Patriot nennen kann, der auf den Erhalt seiner Muttersprache und damit seiner Volksseele keinen oder kaum Wert legt! Verinnerlichen wir uns die Mahnung von Friedrich Nietzsche:

Wer sich an der deutschen Sprache versündigt hat, der hat das Mysterium aller unserer Deutschheit entweiht: sie allein hat durch allen Wechsel der Sitten hindurch sich selbst und damit den deutschen Geist wie durch einen Zauber gerettet – sie allein verbürgt auch diesen Geist für die Zukunft.“

1„Unabhängige Nachrichten“ (UN) 7/2003, 46017 Oberhausen, Postfach 101706, http://www.un-nachrichten.de

Sklaven

Kein Ereignis seit Bestehen der BRD im Jahre 1949 hat so deutlich wie der gegenwärtige Ukraine-Konflikt aufgezeigt, daß die BRD von den Siegermächten nur zu Sklavendiensten für die ganze Welt, vorrangig der westlichen, ins Leben gerufen wurde, und daß die Verwalter der West-Alliierten diesen Sklavendienst akzeptierten. Was heute auf allen BRD-Ebenen geschieht, ist nur die Vollendung des Knechtsdaseins.

Bei der Gründung der BRD wurde der Unterwerfungsschwur abgelegt, nur hat der einfache Deutsche dem nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt, da die ganze Konzentration dem Wiederaufbau Deutschlands galt. Zudem hätte wohl kaum jemand im Traum daran gedacht, daß gleich zu Beginn schon wieder so viel Verrat sogenannter deutscher Politiker am eigenen Volk möglich sei. Schon die erste Sitzung des Bundestages am 7. September 1949 war ein Ritual der Selbstbezichtigung und Selbstbesudelung. Die Eröffnungsrede hielt Alterspräsident Paul Löbe (SPD). Pflichtgemäß schimpfte er über das „Hitlersche Ermächtigungsgesetz“, bei dem „die staatsbürgerlichen Freiheiten für lange Jahre begraben wurden.“ Die noch immer sichtbaren Zerstörungen in den Städten waren nach Löbes hündischer Aussage nicht das Werk des alliierten, gegen Zivilisten geführten Bombenkrieges, sondern das Ergebnis, das Hitlers „Machtergreifung schließlich herbeigeführt hat.“ Und „die Millionen von Heimatvertriebenen von jenseits der Oder-Neiße-Grenze, die Verstümmelten und Verwaisten des Krieges“ waren ebenfalls nicht von polnischen bzw. tschechischen Räubern und Dieben enteignet und von Haus und Hof verjagt, sondern „die Opfer des Nazismus.“ Die vollkommene Zerstörung der Städte und der Infrastruktur, die Ermordung vieler Millionen Deutscher durch den uns aufgezwungenen Krieg sowie das Vermeiden der gänzlichen Ausmordung unseres Volkes, weil die Alliierten wußten, daß man eine geschlachtete Kuh nicht mehr melken kann, kommentierte der Sozi Paul Löbe so, wie es einem Alliiertenknecht geziemt: „Wir erkennen das dankbar an und bestreiten auch keinen Augenblick das Riesenmaß von Schuld, das ein verbrecherisches System auf die Schultern unseres Volkes geladen hat.“

Dann wird der Alterspräsident schwärmerisch: „Meine Damen und Herren, das Volk der Bundesrepublik Deutschland hat mit der Wahl der Mitglieder des Bundestags ein Bekenntnis zu einer staatlichen Lebensform abgelegt, die uns in Übereinstimmung mit dem größten Teil der Welt die höchste und edelste Formung des politischen und menschlichen Zusammenlebens auf der Erde ist. Das Maß der Verantwortung, das mit dieser Entscheidung des Volkes uns als Mitgliedern des Bundestags auferlegt wird, ist, gemessen an der bisherigen geschichtlichen Gesamtentwicklung unseres Volkes – ich glaube, das ohne Übertreibung sagen zu dürfen –, ein einmaliges und unsagbar großes. Unser Volk muß wieder zum Bewußtsein seines Rechtes und auch der Verpflichtungen seiner Existenz gelangen. Und es drängt sich in dieser Stunde auf unser aller Lippen die Frage: wozu sind wir auf der Welt? Der Ausgang der Wahlen hat gezeigt, daß wir uns nicht zur Macht bekennen, sondern zur großen Idee der Gemeinschaft mit anderen Völkern, und daß wir im Rahmen dieser Gemeinschaft gewillt sind, aus Erde und Menschen ein Höchstmaß materieller und geistiger Kräfte nicht allein zum Nutzen unseres Volkes, sondern der gesamten Völkergemeinschaft herausschöpfen.“

Und sogleich verkündet Löbe, wie dieses „Herausschöpfen“ aussieht: „Eine der edelsten Zielsetzungen, die uns wohl hier in diesem Hause über die Verschiedenheit der politischen Anschauungen hinweg verbinden, ist doch die, daß die Menschenwürde sich wieder in jedem Deutschen uneingeschränkt und nach jeder Richtung hin entfalten kann. Die Verwirklichung von Recht und Gerechtigkeit soll und muß das oberste Gesetz unseres gesetzgeberischen Handelns in Zukunft sein. Geistige und politische Freiheit des Menschen, Freiheit des Glaubens, des Gewissens und der Überzeugung sind die edelsten Güter einer wahrhaften Demokratie. Sie zu sichern und ihre Verwirklichung auf allen staatlichen Gebieten und auf allen privaten Gebieten des Lebens herbeizuführen, wird eine unserer wichtigsten Aufgaben sein.“

Liest es sich nicht wunderbar an, „daß die Menschenwürde sich wieder in jedem Deutschen uneingeschränkt und nach jeder Richtung hin entfalten kann“?!?! Wieviel Tränen der Rührung beim Verlesen dieses Textes die Wangen der lauschenden Abgeordneten genetzt haben mögen, verschweigt das Protokoll, dafür wird nach jeder Redepassage rauschender Beifall vermerkt. Oh Menschenwürde! Geistige und politische Freiheit! Oh! Oh! Doch warum begann im Namen dieser pathetisch vorgetragenen „Menschenwürde“ von diesem Tage an die Knebelung der Menschenwürde ausschließlich deutscher Patrioten sowie ihre besessene politische Verfolgung mittels § 130 StGB? Löbe hat gleich im Anschluß seiner o. g. Worte die Katze aus dem Sack gelassen: „Die Erfüllung dieser Aufgabe wird aber ihre Grenzen finden, wenn die Freiheit im Sinne ihrer Einschränkung mißbraucht werden soll. Freiheit denen, die die Freiheit achten und lieben; Schranken aber denen gegenüber, die dieses Grundgut der Demokratie mißachten oder gar beseitigen wollen.“

Da haben wir ihn doch schon, den Lug und Trug über die angebliche Meinungsfreiheit, so, wie er in Art. 5 Abs. 2 GG verankert ist: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Ehrlich wäre es allein, wenn es hieße: Meinungsfreiheit wird nur gewährt, wenn sich eine Meinung mit der vom Systems gewünschten Meinung deckt. Ob sich Löbe bewußt war, daß er damit genau jenes enthusiastisch befürwortet, was er und seine alliierten Herren dem Nationalsozialismus vorwarfen, nämlich die Bestrafung einer nicht gewünschten Meinung, sei dahingestellt. Aber weil diese stalinistische Methode selbstverständlich nicht beim Namen genannt werden darf, muß sie eben vornehm, us-dämokratisch und schwülstig verpackt werden. Und, wie bereits gesagt, diese Verpackungskunst wurde schon bei der ersten Bundestagssitzung geübt!

Auch die nationale Auflösung Deutschlands war von Anfang an geplant, und hintertrieben das von den meisten denkenden Menschen formulierte Europa der Vaterländer. Die Akzeptanz dazu verkündete Paul Löbe: „Deutschland will – ich sagte es schon – ein aufrichtiges, friedliebendes, gleichberechtigtes Glied der Vereinigten Staaten von Europa (sic!) werden. Wir haben im Staatsgrundgesetz von Bonn den Verzicht auf nationale Souveränitätsrechte schon im voraus ausgesprochen, um dieses geschichtlich notwendige höhere Staatengebilde zu schaffen, und werden uns auch durch Anfangsschwierigkeiten von diesem Ziel nicht abschrecken lassen.“

Das heißt, die feierlichen Bekenntnisse von Völkern, Nationen, Selbstbestimmung usw. in den darauffolgenden Jahren war alles nur leeres Geschwätz. Und wenngleich Löbe auch von einem Deutschland als „gleichberechtigtes Glied“ sprach, so war für alle Mitglieder der von den Alliierten neu eröffneten Quasselbude Bundestag von vornherein schon klar, daß ihre Auftraggeber Deutschland niemals Gleichberechtigung zugestehen würden, sondern dem zum Krüppel geschlagenen Deutschen Reich im neuen Namen „BRD“ nur die Rolle des auszubeutenden Sklaven, über dem Haupt die Auschwitzkeule als Damoklesschwert, zugewiesen hatten.

Hochtrabend äußerte sich dann der gewählte Präsident des Bundestages, Dr. Erich Köhler, Mitbegründer der CDU: „Lassen Sie mich zusammenfassen. Wir sind hierher gesandt, um unserem deutschen Volke und unserem deutschen Vaterlande zu dienen. Ich bitte Sie, zur Bekräftigung dieser uns alle verbindenden Gesinnung sich von den Plätzen zu erheben.“ Dem deutschen Vaterlande zu dienen? Diese Worte könnte man als ersten Meineid, pathetisch zelebriert in der ersten Sitzung des Bundestages, bezeichnen, denn was sich mittlerweile tausendfach erwiesen hat, dazu wurden schon am 7. September 1949 die Weichen gestellt: der ganzen Welt, vorrangig den größten Feinden Deutschlands, zu dienen und jene Patrioten, die Deutschland tatsächlich mit Herz und Hand dienen, grausam zu verfolgen.

Und dieser Verrat an unserem Volk und Reich durch die von unseren Feinden eingesetzten Lakaien wurde konsequent ausgeführt und ausgebaut, bis der umerzogenen Masse der Verrat als gute Tat, hingegen das Bestreben, das Weiterleben bzw. der Neuanfang des deutschen Volkes als gleichberechtigter Partner der anderen Völker als „rechtsradikal“, „nazistisch“ in Fleisch und Blut übergegangen war. Man ging sogar soweit, mehr oder weniger offen zu konstatieren, daß wir „nach Auschwitz“ gar kein Recht mehr auf Gleichberechtigung hätten. Die im alten Rom herrschende soziale Struktur von Herren/Bürger- und Sklaventum, wo der Sklavendienst als göttergewollt angesehen wurde, übertrugen die „Führer“ der westlichen Welt auf Deutschland und das deutsche Volk. Und da diese Schöpfung des zufriedenen oder gar glücklichen deutschen Sklaven nur gelingen konnte, wenn die breite Masse selbst die abscheulichste antideutsche Propagandalügen annahm, sahen und sehen sich die Hilfswilligen der Vernichter Deutschlands veranlaßt, auch nur die kleinste Abweichung von der Lehre der „Nazi-Bestie“ strafrechtlich unerbittlich zu verfolgen und die Verteidiger und die geschichtliche Wahrheit fordernden potentiellen Retter unseres Vaterlandes auszumerzen. Die Zerstörung unseres Vaterlandes war die Aufgabe der etablierten Parteien, die durch die Instanzen gegangenen 68er und der letzte Abschaum („Deutschland verrecke!“) hatten dem Zerstörungswerk nur die Krone aufzusetzen, oder besser gesagt: den von den Etablierten der ersten Stunde 1949 angelegten Misthaufen garnierten Letztere später nur mit ihren Exkrementen.

Das war die erste Phase des weltweiten Zerstörungsplanes. Nachdem das Herz Europas zu schlagen aufgehört hatte und das ehemalige Volk der Dichter und Denker nur noch zum Grunzen der Selbstbesudelung imstande war, leiteten die sich selbst stolz die „Global-Player“ nennenden Satanisten die zweite Phase ein: Die Verdummung und schließliche Versklavung der ganzen Welt, denn sie sagten sich folgerichtig: wenn die Masse einer einst großen Nation ohne nennenswerten Widerstand sich verderben läßt, warum sollte das nicht mit der Masse der gesamten Menschheit möglich sein?! Und in der Tat, die Behauptung von Killer-Viren genügte, um die Menschheit wie eine von einem Wolfsrudel angefallene Schafherde kopflos zu machen. Keine Leichen türmten sich auf den Straßen, die Sterblichkeit war wie in all den anderen Jahren, achzig- oder neunzigjährige Menschen starben wie ehedem, und erst die als Impfung getarnte Spritzungen sorgen für Krankheit und Übersterblichkeit. Aber ein „normales“ oder vielleicht gar nicht vorhandenes Virus setzten Millionen von Menschenhirnen außer Kraft.

Kann die Tatsache, daß nicht nur das deutsche Volk, sondern die ganze Welt sich irreführen ließ, uns Deutsche trösten? Nein. Denn viele jener Deutschen, die den Corona-Schwindel durchschauten, machten dafür nicht die gegenwärtigen Betrüger verantwortlich, sondern holten das ihnen eingepflanzte und liebgewordene Auschwitz-Syndrom aus der Kiste und beschimpften die Erfinder des Corona-Betruges als – „Nazis“! Den erfundenen Virus hatten sie zwar erkannt und aus ihren Gehirnen verbannt, tauschten ihn aber ein mit dem schon altvertrauten „Nazi“-Virus. Letztendlich hatten Sie, sich dessen vielleicht gar nicht bewußt, wieder einmal darum gebettelt, als Deutsche schuldig sein zu dürfen.

Und nun haben wir seit über zwei Monaten den Ukraine-Konflikt. Die allmächtigen Hintergrundmächte der westlichen Welt, unter US-Stellvertreterführung, will die Ausschaltung Rußlands als Weltmacht. Doch zu ihrem Leidwesen bedeutete das Ende der Sowjetunion nicht das Abhaken einer konkurrierenden Weltmacht, sondern unter Putins Führung die Wiederauferstehung und Konsolidierung Rußlands. Daher die naheliegende Einkreisungspolitik durch die NATO. Um des Überlebens Willen blieb Putin kaum eine andere Wahl seines Handelns. Was ergibt sich daraus für uns Deutsche? Wir haben uns aus diesem Konflikt herauszuhalten, das russisch-ukrainische Problem geht uns nichts an, weder den Russen noch den Ukrainern sind wir das Geringste schuldig. Und wenn es gebetsmühlenartig heißt, mit der Verteidigung der Ukraine verteidigten wir „unsere westlichen Werte“, dann müssen wir uns fragen, wie sehen diese Werte denn aus? Gesellschaftspolitisch gesehen ist es die Förderung des Kranken und die Ausmerzung des Gesunden, die Auslöschung der Nachkommen durch millionenfachen Mord bereits im Mutterleib und der ethnische Selbstmord durch Genozid der eigenen Rasse; geopolitisch gesehen bedeuten diese „Werte“ die imperialistische Festigung der USA, die völkerrechtswidrige Unterwerfung aller ihr nicht genehmen Völker, das Umbenennen ihre Vernichtungskriege als „friedensschaffende Maßnahmen“, die Lügen von angeblichen Massenvernichtungswaffen sowie die Ermordung von Neugeborenen in Brutkästen; zu diesen „Werten“ gehört auch die Antwort der ehemaligen us-amerikanischen Außenministerin Madelaine Allbright, die sich nicht nur durch Aneignung von Kunstraub einen Namen gemacht hat, sondern die einst resümierte, der militärische Überfall auf den Irak und seine Zerstörung durch die westliche Welt habe sich auch mit dem Preis von 100.000 zu Tode gebrachten irakischen Kindern gelohnt. Niemand, der sich Mensch nennt, kann sich mit solchen tödlichen „Werten“ identifizieren und dafür kriegerisch einsetzen.

Doch wieder bricht im Deutschen das eingepflanzte Irresein durch, nämlich die masochistische Lust, Sklave für fremde bzw. andere Völker – diesmal eben für die Ukraine – sein zu dürfen. Bei der ersten Bundestagssitzung 1949 herrschte vollkommene Einigkeit zur Befürwortung des Sklavendaseins, die gegenwärtigen Sitzungen sind schon weiter gediehen, jetzt wird unter den Parteien ein zänkischer Wettbewerb ausgetragen unter dem Motto: wer ist der brauchbarste, der unterwürfigste Sklave?

Dieses selbstzerstörerische Gen scheint im Deutschen vorhanden, bekanntlich prägte der Eiserne Kanzler, Otto von Bismarck, schon den Satz: „Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn diese nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist.“ Aber dieses Handeln auf Kosten unseres Vaterlandes bedeutet nichts anderes, als unsere Selbstzerstörung zugunsten unseres größten Feindes im Gewande der USA, nicht der Ukraine(!), denn diese ist selber die Beute bzw. das geopolitische Objekt der USA!

Der mit bewunderungswürdiger Schauspielkunst sich als Opfer gebärdender Zelenskyj ist ohne Zweifel ein Eingeweihter, und das einfache Volk der Ukraine ist das tatsächliche Opfer – allerdings nicht das von Rußland, sondern das der USA und ihrer Epigonen in Kiew. Und allein getragen von der Sucht, Befehle entgegenzunehmen und auszuführen, liefert Berlin schwere Waffen, erscheint zum Rapport in Ramstein, hilft mit, den Krieg zu verlängern und die Opfer auf ukrainischer und russischer Seite zu erhöhen. Daß sie dabei, trotz allem Ja-und-Amen-Sagen, von Zelenskyj & Co noch unflätig beschimpft werden, läßt die Gehirne von Scholz & Co aber nicht umdenken oder gar gesunden.

Auf den Tag genau 26 Jahre nach der ersten Kriecher-Bundestagssitzung 1949, nämlich am 7. September 1975, wurde in Lemberg Andrij Melnyk geboren, heute de jure Botschafter der Ukraine, de facto ein rotzfrecher Lümmel, ein Rassist, der sich in fremde innere Angelegenheiten mischt, herumpöbelt und zum 3. Weltkrieg treibt, wofür er von den Nachfolgern der Bundestags-abgeordneten vom 7. Sept. 1949 – auch von Kopfnickern der AfD – mit stehenden Beifallstürmen gefeiert und in masochistischer Lust in den Himmel gehoben wird. Aber getretene Sklaven, deren einziges Sinnen und Trachten die Verteidigung ihres Platzes am Futtertrog ist, weisen ihm nicht die Tür, sondern werfen sich gewohnheitsmäßig lieber in den Kot und lassen sich von diesem Stinkstiefel treten. „Alle Russen sind unsere Feinde“, posaunt der gefeierte Haßprediger in den Medien. Das kann selbst der taubste Staatsanwalt nicht überhört haben; aber da die Judikative Bestandteil der BRD-Sklavendienstgesellschaft ohne beschränkte Haftung ist, fällt für sie der genannte Satz in die strafrechtlich irrelevante Kategorie „Kritik“, hingegen der Satz „Juden sind unsere Feinde“ wäre die Erfüllung des Straftatbestandes „Volksverhetzung“.

Olaf Scholz, von Melnyk seines Kanzleramtes enthoben und für die BRD-Plantage als Oberaufseher eingesetzt, hat sich wohl oder übel damit abgefunden. Vielleicht hat er eingesehen, daß politische Verantwortung mehr Sachverstand und vor allem einen stärkeren Charakter verlangt als Manipulationen von Cum-ex und Wirecard zu beherrschen. Das Ergebnis seiner vor wenigen Tagen absolvierten Reise nach Indien, mit dem Auftrag seines neuen Herrn Melnyk, Indien in die antirussische Kriegsallianz zu holen, fand er irritierend, weil der indische Premier seine Finanzministerin Nirmala Sitharaman sagen ließ: „Ich stelle die nationalen Interessen und die Energiesicherheit meines Landes an erste Stelle. Wieso sollte ich kein Öl kaufen?“ Na so was! Nicht nur, daß die undankbaren Inder die britische Befreiung 1947 abgeschüttelt haben, nein, sie wollen weiterhin souverän bleiben! Das war zuviel für Scholz; jetzt versteht er seine Sklavenwelt überhaupt nicht mehr.

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Mit dem in wenigen Tagen eintreffenden 77. Jahrestag des 8. Mai gedenken wir in Trauer der schrecklichen Katastrophe. Und wer die Hoffnung auf ausgleichende Gerechtigkeit noch nicht aufgegeben hat, der sagt sich: einmal muß die Bestrafung doch die Richtigen treffen!

Offener Brief an Richterin Lisa Jani

12. April 2022

Frau
Lisa Jani
Richterin am Landgericht Berlin
Turmstr. 91
10559 Berlin (Tiergarten)

Betr.: Die Verurteilung von Frau Ursula Haverbeck am 1. April 2022

Frau Jani,

bei dieser sogenannten Verhandlung unter Ihrer Leitung als Vorsitzende Richterin, wurde die 93 Jahre alte Dame Ursula Haverbeck zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Da ich selber, wie Frau Haverbeck, eine eigene Meinung habe, politisch verfolgt werde und zudem politisch und menschlich mit der Verurteilten sehr verbunden bin, sehe ich mich veranlaßt, zu diesem skandalösen Urteil sowie der politischen BRD-Justiz mittels Offenem Brief Stellung zu nehmen.

Laut SPIEGEL Panorama vom 2. 04. 2022 sagten Sie: „Frau Haverbeck, dieses Urteil ist im Namen des Volkes, des deutschen Volkes ergangen.“

Sie irren sich. Da die BRD die Konstruktion der Besatzer von 1945 bzw. 1949 ist und folglich nicht deutsche Interessen vertritt, können auch Urteile gemäß des politischen Sonderparagraphen 130 StGB nicht im Namen des deutschen Volkes ergehen. Im übrigen ist es geradezu paradox und eine leicht durchschaubare Täuschung, die Bestrafung von absolut friedfertigen deutschen Vaterlandsverteidigern als „im Namen des deutschen Volkes“ auszugeben; die Formulierung „im Namen deutschfeindlicher Interessen“ wäre ehrlich.

Ferner sollen Sie zu Frau Haverbeck forsch gesagt haben: „Sie sind keine Holocaust-Forscherin, Sie sind eine Holocaust-Leugnerin!“

Da haben Sie schon wieder Unrecht, sogar in zweifacher Hinsicht.

1. Frau Haverbeck ist keine Holocaust-Leugnerin, sondern eine Holocaust-Bestreiterin. Wer der deutschen Sprache mächtig ist, der weiß, daß, wenn jemand etwas äußert, von dessen Wahrheitsgehalt er überzeugt ist – und das ist bei der Verurteilten der Fall – dann leugnet er nicht, sondern bestreitet. Die Bezeichnung „Holocaust-Leugner“ würde in einem Rechtsstaat den Straftatbestand der Beleidigung und Verleumdung erfüllen.

2. Abgesehen davon, daß Sie meinen, die jahrelangen Forschungen der Frau Haverbeck zum Thema Holocaust in Abrede stellen zu können, obwohl Sie selber vermutlich nur die zum Dogma erklärte offizielle Darstellung kennen und von den geschichtlichen Fakten entweder keine Ahnung haben oder sie aus politischer Korrektheit nicht wissen wollen, weise ich Sie auf die schlichte Tatsache hin, daß selbst unbestreitbare Forscher – man nehme nur den Diplomchemiker Germar Rudolf – mit dem Simsalabim-Wort „Offenkundigkeit“ ihrer Verteidigung beraubt und ins Gefängnis gesteckt werden. Das heißt also: selbst wenn Frau Haverbeck mit ungezählten Beweisen ihre Ansicht belegt hätte, sie wäre dennoch zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Im übrigen ist der Begriff Offenkundigkeit unter Forschern und Wissenschaftlern unhaltbar, was zahlreiche Fälle bestätigen. Ich weise nur auf die zwei bekanntesten hin: Bis zum Jahre 1990 war die offenkundige Auschwitz-Opferzahl 4 Millionen, seit 1990 ist die Zahl 1,1 Millionen offenkundig. Bis zur Öffnung der russischen Archive war die Behauptung offenkundig, die Täter der 20.000 in Katyn ermordeten Polen waren Deutsche; danach stellte sich heraus, die offenkundigen Täter waren Russen. Außerdem war die Menschheit tausende von Jahren von der „Offenkundigkeit“ überzeugt, daß die Erde eine Scheibe ist, und Millionen von Hexen wurden gefoltert und verbrannt, weil sie „offenkundig“ mit dem Teufel Unzucht getrieben hatten. Und immer wurden die Bestreiter als „Leugner“ verfolgt und unmenschlich bestraft. Das einzige, was sich als offenkundig erwiesen hat, ist die Tatsache, daß die angebliche Offenkundigkeit ein offenkundiger Unsinn ist.

Es wird mir auch kein zivilisierter Mensch widersprechen, wenn ich behaupte, daß es barbarisch ist, in einer Zeit der angeblichen Aufklärung einem Menschen vorzuschreiben und ihn strafrechtlich zwingen zu wollen, was er glauben soll und nicht glauben darf. Und wer z. B. fundamentalistische Islamisten zurecht verabscheut und verachtet, weil diese nach der Maxime leben und handeln: entweder du glaubst an Allah, oder Kopf ab, gleichwohl aber fordert: entweder du glaubst an den Holocaust, oder ab ins Gefängnis, – der hat jede Glaubwürdigkeit verloren.

Sie rechnen es Frau Haverbeck übel an, sie sei „durch nichts zu stoppen“, und nicht einmal zwei- einhalb Jahre Gefängnis hätten Sie „beeindruckt“; daher sei bei ihr „mit Worten nichts zu bewirken.“

Was haben zweieinhalb Jahre Gefängnis mit der Überzeugung einer charakterlich einwandfreien und starken Person zu tun? Wer die Wahrheit liebt und überzeugt ist, daß das, was er vertritt, die Wahrheit ist, der wird sich auch von lebenslänglicher Haft nicht beeindrucken lassen. Aber so eine edle Lebensauffassung ist für die breite Masse freilich unbegreiflich. Und wenn so ein Mensch nicht gewaltsam, das heißt auch mit Freiheitsentzug, von seiner Meinung nicht abzubringen ist, dann muß er Ihrer Ansicht nach selbst als Greis bzw. Greisin eben ins Gefängnis, und wieder ins Gefängnis und nochmals ins Gefängnis. Das sei, Ihren Worten zufolge, „alternativlos“. Ein reichlich unsachliches und unpassendes Wort, denn bekanntlich mag es zwar für Folterknechte der Inquisition alternativlos gewesen sein, einer nicht geständigen Hexe wieder und wieder und nochmals die Daumenschrauben anzulegen und ihr auf der Streckbank die Glieder auszureißen, sofern sie, die Folterknechte, nicht selber für Leib und Leben fürchten wollten; aber eine Richterin im 21. Jahrhundert, noch dazu im „freiesten Rechtsstaat, der je auf deutschem Boden existierte“? Sollte diese nicht etwas mehr Spielraum in ihrer Strafbemessung haben?

Das Wort „alternativlos“ ist übrigens allen rechtlich denkenden Deutschen zum schauderhaften Begriff geworden, nicht zuletzt durch das kriminelle Handeln der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für die war der millionenfache Bruch des Artikel 16a Grundgesetz „alternativlos“, ebenso „alternativlos“, daß ein demokratisch gewählter Ministerpräsident (Kemmerich bei der Landtagswahl in Thüringen) das Amt nicht antreten durfte, weil es den die politische Richtung angebenden totalitären Polit-Figuren nicht paßte. Oder sollten Merkels Gesetzesbrüche etwa deshalb „alternativlos“ gewesen und strafrechtlich nicht geahndet worden sein, weil diese Frau wegen der nicht vorhandenen Gewaltentrennung als Bundeskanzlerin justiziabel kaum angreifbar war?

A propos Gewaltenteilung, – ich darf doch annehmen, Frau Richterin Jani, daß auch Ihnen bekannt ist, daß es in der BRD keine Gewaltentrennung gibt? Beweis: Die Verwaltung der BRD-Gerichte obliegt den Justizministerien und damit der Regierung. Der jeweilige Justizminister ist also nicht nur der Interessenvertreter der Judikative, sondern gehört als Mitglied der Regierung auch der Executive und Legislative an und stellt somit die Vereinigung der drei Staatsgewalten in einer Person dar. Das ist das Gegenteil von Gewaltenteilung und vielmehr eine „Gewalteneinheitstyrannis“, wie es der Videologe Volker Hoffmann aus Rastatt treffend nennt. Und, zugegeben, ich sehe sehr wohl das Problem der politischen Abhängigkeit, der die BRD-Richter unterworfen sind und sie daran hindern mag – sofern sie ihre Karriere nicht zerstören oder gar aus dem Richteramt entfernt werden wollen – tatsächlich unabhängig ein Urteil zu fällen. Und da es der politische Wille der BRD-Verwalter nun einmal ist, Holocaust-Bestreiter zu bestrafen, bedürfte es schon charakterstarker Richter, gegen den Willen ihrer quasi Brötchengeber zu urteilen.

Vielleicht aber lassen Sie sich, sofern Sie noch Zweifel haben, von einem Ihrer richterlichen Amtskollegen überzeugen. Es handelt sich dabei um den amtierenden Richter namens Thorsten Schleif (Name wahrscheinlich Pseudonym), relativ jung an Jahren. Auch er nennt diesen Skandal der nicht vorhandenen richterlichen Unabhängigkeit in seinem Buch „Urteil: Ungerecht – Ein Richter deckt auf, warum unsere Justiz versagt“, 2019, Riva-Verlag, beim Namen. – Übrigens ein sehr lesenswertes Buch, geschrieben von einem mitdenkenden Richter, das ich Ihnen, Frau Jani, nur empfehlen kann. – Er war, seinen Angaben zufolge, in seinen bisher einem Dutzend Amtsjahren tätig als Richter an einem Landgericht, an zwei Amtsgerichten sowie der Verwaltung eines Oberlandesgerichts und gehört den rund 70 Prozent der insgesamt etwa 20.000 ordentlichen BRD-Richtern an. Daß er dabei die BRD fälschlicherweise noch immer als „deutschen Rechtsstaat“ bezeichnet, tut hier nichts zur Sache. Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, daß dieser Richter in keiner Weise das heiße Thema Holocaust-Prozesse bzw. Geschichtsrevisionismus berührt, was aber hier nicht von Belang ist, da seine generelle Kritik die gesamte sogenannte Rechtsprechung der BRD-Justiz betrifft und somit auch die gegenständlichen Skandalprozesse und -urteile mit einbezieht. Er schreibt:

Um die vielen Systemfehler der Justiz zu begreifen, ist es jedoch unbedingt erforderlich zu verstehen, wie Gerichte verwaltet werden. Denn die Besetzung der Gerichtsverwaltungen stellt einen großen, vielleicht sogar den größten Fehler des deutschen Rechtsstaates dar. In Deutschland wird einer der wichtigsten Grundpfeiler aller modernen Staaten derart ausgehöhlt, daß allein deshalb ein Zusammenbruch der dritten Staatsgewalt jederzeit droht. Gemeint ist der Grundsatz der Gewaltenteilung. Ich habe schon in der Schule gelernt: Gewaltenteilung ist die Verteilung der Staatsgewalt auf mehrere Staatsorgane zum Zweck der Machtbegrenzung. Die drei Gewalten – die Regierung (Exekutive), Gesetzgebung (Legislative) und Rechtsprechung (Judikative) – sind voneinander streng getrennt. Kommt Ihnen das auch bekannt vor? Jedoch ist diese Schulbildung nicht ganz richtig, was kaum jemandem bewußt ist:

Eine strenge Unabhängigkeit der Rechtsprechung von der Regierung besteht in Deutschland nämlich nicht. Die Verwaltung der deutschen Gerichte ist seit der Zeit des Kaiserreichs Sache der Justizministerien und damit der Regierung. Und was noch erschreckender ist: Bis heute wirken die Regelungen der dem ‚Führerprinzip‘ entsprechenden Gerichtsverfassungsverordnung (GVVO) von 1935 fort! Nach dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs bestimmte die Verordnung von 1935, daß die Verwaltung der Gerichte Aufgabe des Reichsjustizministers ist. Die Justiz wurde zur Reichssache. Dort liegt der Ursprung der Über- und Unterordnung der Gerichte. Erst 2014 wurde die GVVO aufgehoben, ihre Grundprinzipien bei der Besetzung der Behördenleiterposten gelten jedoch fort.“ (S. 50f)

Und die Motive, die, nach Meinung dieses anständigen und mutigen Richters, neun von zehn seiner Amtskollegen daran hindern, gegen diese inakzeptablen Zustände zu protestieren und zu handeln, hat er folgendermaßen porträtiert :

So ist er, der typische Richter: diszipliniert, mit großem Bedürfnis nach Sicherheit und Bequemlichkeit sowie einem unterschiedlich stark ausgeprägtem, bisweilen krankhaftem Verlangen nach Macht, verbunden mit mangelndem Selbstbewußtsein. Das sind die Eigenschaften, die neun von zehn Richterkollegen in unterschiedlicher Gewichtung nach meiner Erfahrung aufweisen. Es ist das Zusammenwirken dieser Eigenschaften, das eine häufige und sehr ernst zu nehmende Berufskrankheit eines Richters verursacht. Und damit meine ich nicht den allseits bekannten Burn-out.“ (S. 121)

Selbstverständlich steht es mir als juristischem Laien nicht zu, diese Beurteilung des Richters Thorsten Schleif öffentlich zu bewerten, ebensowenig, ob Sie, Frau Richterin Jani, zu den neun Richtern oder dem einen Richter zählen. Allerdings kann die ewige und immer besessenere Verfolgung von politisch Anderdenkenden sowie die zunehmenden Skandalurteile nicht dazu angetan sein, die Meinung Ihres Amtskollegen in Frage zu stellen.

Doch um das Thema „abhängige Richter“ abzuschließen, erlauben Sie mir, den hieb- und stichfesten Beweis anzutreten, daß das System in der Tat keine unabhängigen Richter, ja nicht einmal sich um Unabhängigkeit bescheiden bemühende Richter, duldet.

Der erst dieser Tage verstorbene Revisionist Günter Deckert wurde einst, ähnlich wie Frau Haverbeck, wegen seiner absolut gewaltlosen Meinung insgesamt fast 6 Jahre ins Gefängnis geworfen. In der Hauptverhandlung am Landgericht Mannheimwurde er am 13. 11. 1992 unter dem Vorsitz von Richter Müller zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. In der Urteilsbegründung, formuliert von Richter Wolfgang Orlet, wertete die Kammer Deckerts Handeln

von seinem Bestreben motiviert, die Widerstandskräfte im deutschen Volk gegen die aus dem Holocaust abgeleiteten jüdischen Ansprüche zu stärken. Nicht außer Acht gelassen wurde auch die Tatsache, daß Deutschland auch heute noch, 50 Jahre nach Kriegsende, weitreichenden Ansprüchen politischer, moralischer und finanzieller Art aus der Judenverfolgung ausgesetzt ist, während die Massenverbrechen anderer Völker ungesühnt blieben, was, jedenfalls aus der politischen Sicht des Angeklagten, eine schwere Belastung des deutschen Volkes darstellt.“ Ferner bescheinigte das Gericht: „Der Angeklagte hat in der Hauptverhandlung einen guten Eindruck hinterlassen. Es handelt sich bei ihm um eine charakterfeste, verantwortungsbewußte Persönlichkeit mit klaren Grundsätzen. Seine politischen Überzeugungen, die ihm Herzenssache sind, verficht er mit einem großen Engagement und erheblichem Aufwand an Zeit und Energie (…) Daß sich der Angeklagte auch weiterhin zum Revisionismus bekennt und dies aller Voraussicht nach auch weiterhin tun wird, vermag ebenfalls keine andere Beurteilung zu rechtfertigen; denn diese Denkmethode beinhaltet nichts Strafbares.“ Und daß die Gefängnisstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde, begründet das Gericht: „Vielmehr zweifelt die Kammer nicht daran, daß die Bevölkerung in ihrer übergroßen Mehrheit durchaus dafür Verständnis haben wird, daß einem 54-jährigen unbescholtenem Familienvater, dessen Unrecht nur in der Äußerung einer Auffassung besteht, die Rechtswohltat der Strafaussetzung zur Bewährung zu Teil wird.“

Hier hatten Richter sich bemüht, wenigsten einigermaßen unabhängig zu urteilen und vor allem – entgegen dem Wunsch des BRD-System – in der Urteilsbegründung den Verurteilten nicht als Monster dargestellt. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, hob der BGH das Urteil auf und wies es zur Neuverhandlung zurück. Wieder urteilten die Richter unabhängig wie vordem. Die Reaktion darauf bezeugt, daß sich die richterliche Unabhängigkeit in der BRD in etwa mit der von Nordkorea und der ehemaligen Sowjetunion oder DDR vergleichen läßt. Um nur einige wenige entlarvende berufsdemokratische Stimmen zu zitieren, die das Halali zur Jagd bliesen:

1.Focus Nr. 33, vom 15. 08. 1994, Seite 25:

Bundeskanzler Helmut Kohl: „Die Begründung ist schlicht eine Schande. Das Urteil schadet dem deutschen Ansehen im Ausland.“

Heiner Geißler: Ich fordere eine Aufhebung dieses Urteils. Außerdem brauchen wir eine aktuelle Stunde im Bundestag.“

Jüdischer Weltkongreß, New York: „Die Sprache in dieser Begründung könnte aus rechtsextremer Literatur sein.“

Deutscher Richterbund: „So einen Ausreißer haben wir noch nicht erlebt. Das Gericht hat der Justiz großen Schaden zugefügt.“

Gewerkschaft ÖTV: „Die deutsche Justiz hat aus der Vergangenheit wohl nicht viel gelernt.“

Rudolf Scharping, SPD-Chef: „Der Urteilsspruch ist empörend, ein Freibrief für rechtsextre-mistische Funktionäre.“

Karl Lehmann, Bischof: „Gut, daß es einen Aufschrei gibt. Jetzt bloß nicht zur Tagesordnung übergehen.“

Michel Friedman Zentralrat der Juden:

Ungeheuerlich. Die Kammer hat einen geistigen Brandstifter als charakteristisch einwandfrei gelobt.“ [pikanterweise hat sich Friedman im schwerkriminellen Rotlichtmilieu aus Osteuropa importierter Zwangsprostituierter bedient und wurde wegen Rauschgiftkonsum und -weitergabe verurteilt, d. V.].

2. In einer am 15. 8. 1994 stattgefundenen Versammlung von Richtern am LG Mannheim beschloß die Mehrheit, sich vom Urteil zu distanzieren. An dieser Versammlung sollen von den 64 am LG tätigen Richtern 40 teilgenommen haben.

3. In der „Deutschen Richterzeitung, Nr. 9, September 1994, äußerte sich dessen Vorsitzender Rainer Voss im Leitartikel zum Urteil (zu einem Zeitpunkt, als dieses noch nicht rechtskräftig war und somit einen Eingriff in ein schwebendes Verfahren darstellte) unter der Überschrift: „In Mannheim hat die Justiz versagt“ u.a. wie folgt: „Ich weiß, daß es normalerweise nicht unsere Aufgabe ist, Urteile zu kommentieren oder zu bewerten. Wir haben aus unserem richterlichen Selbstverständnis heraus die in richterlicher Unabhängigkeit ergangenen Urteile zu respektieren. So ist es auch das erste Mal, daß der Deutsche Richterbund seine Zurückhaltung aufgegeben hat, weil die Grenze des Hinnehmbaren hier in unerträglicher Weise überschritten worden ist. Das Urteil ist eine Zumutung für alle diejenigen, die unter den nationalsozialistischen Verbrechen gelitten haben. Es ist eine Verhöhnung jener Millionen Opfer, die der Holocaust gefordert hat. Ich empfinde Zorn darüber und schäme mich dafür, daß ein solches Urteil im Namen des Volkes verkündet worden ist.“

Und gemäß der Gewalteneinheitstyrannis wurden die beiden unabhängigen Richter Dr. Müller und Wolfgang Orlet zur Strecke gebracht, d. h. aus dem Richteramt entfernt und gesellschaftlich vernichtet. Gibt es einen einwandfreieren Beweis für die Tatsache, daß BRD-Richter bei Holocaust-Prozessen nicht unabhängig urteilen dürfen? Nein!

Mag in diesem gegenwärtigen Fall Ursula Haverbeck wieder einmal die offizielle Macht auch gesiegt haben und Anstand, Gerechtigkeit und Redlichkeit unterlegen sein, – die Zeit läuft weiter; und selbstverständlich wird und muß es auch in Zukunft eine Rechtsprechung geben, sofern nicht Anarchie die Oberhand gewinnen soll. Aber das Gedächtnis lebt auch in der Nachwelt fort! Und man wird sich später immer wieder erinnern, daß eine Greisin, ihrem Gewissen und ihrer Redlichkeit folgend, bewußt das Selbstopfer auf sich nahm, lieber ihr Leben im Gefängnis zu beenden, als sich eine zur „Staatsräson“ erklärte Meinung aufzwingen zu lassen. Und man wird sich fragen, wie es möglich sein konnte, daß Richter sich dazu hergaben, diese Schande des gegenwärtigen Polit-Systems mitzutragen und mitzuverantworten.

Und kein Richter, der ein solches Skandalurteil fällt, sollte die Schuld bei den als „Volksverhetzer“ diffamierten patriotischen Vaterlandsverteidigern oder in allen möglichen anderen Umständen suchen. So sollten Sie, Frau Jani, noch einmal nachdenken über das, was Ihr o. g. richterlicher Amtskollege in seinem Buch „Urteil: ungerecht“, S. 17, konstatiert:

Die katastrophale Lage des deutschen Rechtssystems haben bereits einige meiner Kollegen in ihren Büchern beschrieben. Im Vordergrund stehen dabei die Problematik einer veränderten Gesellschaft und die Einwirkung von Politik und Regierung auf die dritte Staatsgewalt. Ich widerspreche meinen Kollegen nicht, ihre Kritik ist vollkommen berechtigt. Doch auch die Schuld für die mit sehr viel Zurückhaltung und Wohlwollen noch immer beschissen zu bezeichnende Situation der Justiz suchen meine Kollegen bei Politik, Regierung und veränderter Gesellschaft. Hierbei übersehen sie jedoch, daß die Richterschaft, und zwar jeder einzelne Richter, an der ganzen Misere eine beachtliche Mitschuld trägt (Achtung: Die Nestbeschmutzung beginnt!). Es ist für einen Richter zwar sehr angenehm, mit dem Finger auf Regierung und Politik zu zeigen, die Schuld auf die Situation dort zu suchen. Jedoch ist es die Richterschaft und damit immerhin eine Staatsgewalt, die diese Situation untätig hinnimmt und sich die Behandlung seitens der Regierung bieten läßt. (…) Darüber hinaus darf, wenn wir über Skandalurteile reden, auch bei aller berechtigten Kritik an Politik, Regierung und Gesellschaft nicht vergessen werden: Der Urheber eines Skandalurteils ist und bleibt der Richter. Er ist es, der das Urteil spricht. Nicht die Politik. Nicht die Regierung. Nicht die Gesellschaft.“ [Fett nicht im Original, d. V.].

In diesem Sinne, und mit der Versicherung meiner Verbundenheit mit Frau Haverbeck, verbleibe ich

gez. R. Heuschneider

Der neue Jesus

Ostern naht, und die westliche Welt feiert schon jetzt die Auferstehung eines neuen Jesus: Wolodymyr Selenskyj. Wirkte der Nazarener vor 2000 Jahren geraume Zeit unbeachtet, bevor er bekannt und zum Heil der Christenheit erkoren wurde, erhob sich der ukrainische Präsident Selensky urplötzlich, wie Phönix aus der Asche, zum neuen Jesus. Und schuld daran waren die bösen Philister, heute unter dem Namen „Russen“ bekannt, deren schlimmster Bube, wie jedermann weiß, Goliath war, und, obwohl von David mit der Schleuder unschädlich gemacht, jetzt als „Putin“ auferstanden ist.

Wie allerseits bekannt, sind Jesus und Selenskyj von gleicher Herkunft, ihr Werdegang unterscheidet sie allerdings. Während ersterer als Sohn eines armen Zimmermanns in einem Stall zwischen Ochs und Esel geboren, nachdem seine Eltern vor dem Kindermörder Herodes flüchten mußten, erblickte Selenskyj in saturierter Umgebung das Licht der Welt, konnte Jura studieren und brauchte nicht, wie sein Vorgänger, mühsam Tische und Stühle zimmern. Später sammelten beide Jünger um sich, Jesus begann zu predigen, während sein Nachfahre zum erfolgreichen Komödianten, Schauspieler und Filmemacher aufstieg und schließlich folgerichtig den Präsidentenstuhl der Ukraine bestieg.

Als Anfang März die Philister vor die Tore der Ukraine zogen, um ihrer Forderung nach Sicherheit Nachdruck zu verleihen, begann der Glaubenskrieg der westlichen Welt, oder sagen wir besser: der westlichen Demokraten. Jesus hatte sich seinen unsichtbaren Vater im Himmel zum Vorbild genommen, während Selenskyj die USA als das Heil annahm und predigte. Und der himmlische US-Vater blickte mit Wohlgefallen auf seinen Sohn und schenkte ihm Mut und Kraft gegen die Philister, deren unverschämtes Sicherheitbedürfnis nicht die Gnade der neuen Heilslehre finden konnte und durfte. Als die Philister sich nicht mehr anders zu helfen wußten und diese Sicherheit mit Gewalt holen wollten, trat David in Gestalt Selenskyjs dem Goliath Putin entgegen und… Nein, es gelang ihm diesmal zwar noch nicht, dem Hühnen die Stirn zu zerschmettern, aber auch Jesus mußte bekanntlich vor seinem endgültigen Triumph bittere Niederlagen einstecken, denn vor dem Sieg haben die Götter nun mal den Schweiß gesetzt. Wir alle, hier und jetzt, sind Zeugen dieses gewaltigen Ringens. Und dem Himmel sei gedankt, die westliche Welt hat Selenskyj als neuen Jesus angenommen. Nun, da sich die ukrainische Schleuder als zu schwach erwiesen, braucht er, Kraft seiner Heiligkeit, nicht mehr um heilige Waffen nach Belieben zu bitten, sondern darf diese gemäß göttlichen Befehls unerbittlich einfordern.

Jesus mußte mit seinen Jüngern mühsam von Ort zu Ort wandern, um Gottes Wort an die richtigen Ohren zu transportieren. Heute geht alles viel schneller und mit ungleich größerer Breitenwirkung. Die Gläubigen in spe oder bereits gewonnenen schalten ihren PC oder die Glotze ein und – der neue Jesus Selenskyj spricht! Manchmal auf Englisch, meistens auf Ukrainisch. Doch so oder so, der deutsche Michel braucht seine bis über die Ohren herabgezogene Zipfelmütze gar nicht abzunehmen, um die fremden Laute des neuen Messias zu verstehen. Man sieht ihm nur in die Augen und weiß, es ist gut und richtig, was er sagt. So ähnlich mag es damals dem Mann aus Nazareth ergangen sein, der Gläubige brauchte sein Aramäisch nicht zu verstehen und wußte dennoch um die Wahrheit seiner Worte; oder dem katholischen Priester, dessen unverständliches Latein den Glauben ebensowenig beeinträchtigt.

Wie der ursprüngliche Jesus, so hat auch der neue angebetete seinen Lieblingsjünger. Er heißt Andrij Melnyk und ist des neuen Glaubens Botschafter. Und war der ursprüngliche, namens Johannes, sanft und umgänglich, wie das Neue Testament zu berichten weiß, so gebärdet sich Andrij leider wie ein ungezogener Lümmel. Mag sein, daß er schon von Pater Leppich, genannt das „Maschinengewehr Gottes“, gehört hat und will ihm nacheifern. Nun, er bleibt zwar dessen armseliger Abklatsch, hat aber dennoch Erfolg; und je mehr er die Scholzens und Steinmeiers anschreit und beleidigt, desto reuevoller werfen sich diese vor ihm in den Staub und bitten um Vergebung ihrer Sünden.

Und welches Evangelium auch immer gepredigt, Gottes Wunder lassen nie lange auf sich warten. Hat Jesus nicht Wasser zu Wein verwandelt, die Netze mit Fischen gefüllt, mit wenigen Brotlaiben tausende Gläubige gesättigt? Gewiß! Warum also nicht Wunder auch im neuen heiligen Land Ukraine? Das vollzog sich folgendermaßen: Nachdem die Philister aus der Kiew vorgelagerten Kleinstadt Butscha abgezogen waren, hatte der Bürgermeister die invasoren- und leichenleeren Straßen seines Ortes betrachtet und sich von Herzen gefreut. Vier Tage später – oh Wunder über Wunder! – lagen plötzlich vier Tage alte ukrainische Leichen in den Straßen herum! Leichen, die der Bürgermeister vor vier Tagen nicht gesehen hatte Und ohne Blut auf dem Pflaster hinterlassend, und die Totenstarre war noch nicht einmal eingetreten! Wie seinerzeit Satan Jesus in Versuchung geführt, so hatte er es diesmal offenbar oder offenkundig mit unserem Bürgermeister versucht: Er hatte ihm die Augen verschlossen, damit dieser die herumliegenden Leichen nicht sähe.

Aber diese eindeutigen, wundersamen Beweise genügten den Skeptikern nicht, und sie forderten frevelhaft eine internationale Untersuchung, die ihnen selbstverständlich als Gotteslästerung abgeschlagen wurde. Ungläubige Thomase werden eben nie begreifen, daß man dem heiligen Selenskyj mehr glauben muß als einer profanen Untersuchungskommission.

Und das war nur das erste Wunder, viele weitere werden folgen. Vor allem wir Deutschen haben unsere Erfahrungen mit Wundern gemacht und wissen, daß diese sogar die Naturgesetze außer Kraft zu setzen in der Lage sind.

Wo aber große Wunder sich ereignen, setzt die Wallfahrt automatisch ein, und um so seltsamer die Wunder, desto illustrer und honoriger die Wallfahrer. So auch in der Ukraine. Alle bekannten Gestalten Europas, die der BRD voran, pilgern nach Kiew; so erst kürzlich die von der Leyen. Nach ihrer Zwischenstation im räuberischen Polen und ihrer Aufwartung beim heiligen Selenskyj betete die Frau mit der Sturmfrisur dann in Butscha vor den auf dem Straßenpflaster zur Schau gestellten toten Märtyrern, wobei sie freilich mit keiner Miene verriet, ob sie an die Wunder glaubte. Immerhin fand sie es ratsam, ihre Solidarität mit dem Guten zu demonstrieren, indem sie gleich nach der Zeremonie die bösen Russenphilister mit dem Ansinnen provozierte, die Ukraine schnellstmöglich in die EU aufzunehmen.

Wer aber an der Haddsch verhindert ist, betet zuhause laut seine frommen Verse. Doch ob zuhause oder am Wallfahrtsort, – alle bringen sie Devotionalien dem neuen Jesus dar, zum Beispiel Panzer, Raketen und Artillerie, garniert mit Stahlhelmen, kleineren Feuerwaffen oder Panzerfäusten, überreicht mit einem selbst gemalten Täfelchen, auf dem in etwa zu lesen ist: „Dank Dir, lieber Selenskyj! Du hast uns unsere schweren Sünden der Vergangenheit aufgezeigt. Wir haben den Satan Putin nicht rechtzeitig erkannt und sind somit an allem schuld!“ Dabei ist es gar nicht von Belang, daß der viele Milliarden schwere Ablaß dem deutschen Steuerzahler gestohlen wird, denn die Deutschen, die vorher am Fernsehschirm den öffentlich rechtlichen Gottesdiensten beigewohnt haben, betteln ja selber um ihren Ruin. Sie haben sich nämlich von dem neuen Jesus Selenskyj überzeugen lassen: Lieber sterben als das Seelenheil verlieren!

Hier sieht man wieder einmal, daß so mancher Glaube nicht nur Berge versetzen, sondern auch das Gehirn außer Kraft setzen kann.

Zum Gedenken an unseren Kameraden Günther Deckert

Am 31. März 2022 wurde Günter Deckert, im Alter von 82 Jahren, zur Großen Armee abberufen. Mag diese Ausdrucksweise für manche Zeitgenossen auch mit Pathos verbunden sein, auf Günter trifft sie zu, denn er war ein revisionistischer Kämpfer der ersten und alten Garnitur und voll und ganz dem germanischen Ethos und Mythos verbunden. In seinen Geboten germanisch-deutscher Ethik und Moral, die er während seiner Haft in der Veste Bruchsal im September 1997 aufstellte, lautet das 15. Gebot: „Verehre keine ‚Götter‘, die nicht ihren Ursprung im Kulturkreis deines Volkes haben“.

Sein Heimat- und Wirkungskreis war Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis. Er studierte Anglistik, und Romanistik und lehrte ab 1972 als Oberstudienrat an verschiedenen Gymnasien Englisch und Französisch, bis er 1988, im blühenden Alter seiner Schaffenskraft von 48 Jahren, aus dem Schuldienst entfernt wurde – mit der in der BRD-Diktatur üblichen Begründung: Ein deutscher Patriot, der sein Vaterland liebt und sich als Lehrkraft nicht für antideutsche Propaganda mißbrauchen läßt, hat hier nichts zu suchen.

Mit 22 Jahren trat er der FDP-Jugend bei, verließ diese nach vier Jahren, nachdem er deren Windbeutel-Charakter erkannt hatte und trat 1964 in die NPD ein, wo er von 1991 – 1996 Bundesvorsitzender war. Im Weinheimer Stadtrat war er bis zuletzt unter der von ihm gegründeten „Deutsche Liste“ vertreten.

Mit dem 10. November 1991 begann die gegen ihn besessen eingeleitete politische Verfolgung. Es waren die Jahre des Aufbruchs im Dienste der geschichtlichen Wahrheit, in denen die wissenschaftlichen Arbeiten der großen nationalen sowie internationalen Revisionisten – u. a. Ernst Zündel, Prof. Robert Faurisson, Gerard Menuhin, Generalmajor a. D. Otto Ernst Remer, Thies Christophersen, Dr. Wilhelm Stäglich, sowie kurz darauf Germar Rudolf, Horst Mahler, Sylvia Stolz, Jürgen Rieger, Henry Hafenmayer u.a.m. – die Geschichts-Dogmatiker in Angst und Schrecken versetzten. An diesem Tag hatte Günter Deckert in Weinheim auf einer geschlossenen Revisionisten-Tagung die Ausführungen des amerikanischen Gaskammer-Fachmannes Fred Leuchter vom Englischen ins Deutsche übersetzte. Fred Leuchter hatte bekanntlich im Auftrag von Ernst Zündel das ehemalige KL Auschwitz untersucht gehabt und war zu dem Schluß gekommen, daß die als Gaskammern behaupteten Räume als solche technisch nicht möglich waren.

Damit setzte sich der Verfolgungsapparat der politischen BRD-Justiz in Gang. Fred Leuchter, der kurz nach seinem Vortrag bei einem öffentlich rechtlichen Fernsehsender zu einem Interview eingeladen worden war, wurde unmittelbar vor Beginn der Sendung von der Polizei festgenommen und nach zwei Tagen in die USA abgeschoben, während Günter Deckert gemäß des Sonder-paragraphen 130 StGB angeklagt wurde.

Hier ist nicht der Platz, den Kampf Günters, den er mit dem Regime aufnahm und bis an das Ende seines irdischen Daseins führte, in allen Details zu schildern, doch das vielleicht denkwürdigste Ereignis, das die Weichen dafür stellte, sei aufgezeigt, um sowohl die beschämende Wahrheit über die BRD-Justiz als auch die Tapferkeit und den Mut Günters zu dokumentieren:

Am 13. 11. 1992 wurde er am Landgericht Mannheim zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt (Az: (4) 5 Kls 2/92). Der Vorsitzende Richter Dr. Müller sowie Richter Wolfgang Orlet hatten sich bemüht, dem Angeklagten Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen, soweit dies, in einer Polit-Justiz geknebelt, eben möglich ist, ohne sich als Richter, selber zu gefährden. Weil diese Strafe dem System zu gering schien, hob der BGH das Urteil auf und verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück. Doch auch jetzt urteilten die Richter wie vordem. Die markanten Sätze der Urteilsbegründung seien hier wiederholt; sie könnten von diesen beiden gut gewillten Richtern fast als Nachruf geschrieben sein. Sie werteten Günter Deckerts „Tat als von seinem Bestreben motiviert, die Widerstandskräfte im deutschen Volk gegen die aus dem Holocaust abgeleiteten jüdischen Ansprüche zu stärken. Nicht außer Acht gelassen wurde auch die Tatsache, daß Deutschland auch heute noch, 50 Jahre nach Kriegsende, weitreichenden Ansprüchen politischer, moralischer und finanzieller Art aus der Judenverfolgung ausgesetzt ist, während die Massenverbrechen anderer Völker ungesühnt blieben, was, jedenfalls aus der politischen Sicht des Angeklagten, eine schwere Belastung des deutschen Volkes darstellt.“ Ferner bescheinigte das Gericht: „Der Angeklagte hat in der Hauptverhandlung einen guten Eindruck hinterlassen. Es handelt sich bei ihm um eine charakterfeste, verantwortungsbewußte Persönlichkeit mit klaren Grundsätzen. Seine politischen Überzeugungen, die ihm Herzenssache sind, verficht er mit einem großen Engagement und erheblichem Aufwand an Zeit und Energie (…) Daß sich der Angeklagte auch weiterhin zum Revisionismus bekennt und dies aller Voraussicht nach auch weiterhin tun wird, vermag ebenfalls keine andere Beurteilung zu rechtfertigen; denn diese Denkmethode beinhaltet nichts Strafbares.“ Und daß die Gefängnisstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde, begründet das Gericht: „Vielmehr zweifelt die Kammer nicht daran, daß die Bevölkerung in ihrer übergroßen Mehrheit durchaus dafür Verständnis haben wird, daß einem 54-jährigen unbescholtenem Familienvater, dessen Unrecht nur in der Äußerung einer Auffassung besteht, die Rechtswohltat der Strafaussetzung zur Bewährung zu Teil wird.“

Da das System bekanntlich keine unabhängigen Richter duldet, wurden Dr. Müller und Orlet geschasst; in einer am 15. 8. 1994 stattgefundenen Versammlung von Richtern am Landgericht Mannheim beschloß die Mehrheit, sich vom Urteil zu distanzieren; Gunter Weber, Präsident des Landgerichts Mannheim, bat in einem Brief die Jüdische Gemeinde in Mannheim „um Entschuldigung und Nachsicht“!

Ein solch beschämendes, skandalöses Verhalten ist vor allem durch die nicht existente Gewaltentrennung möglich; die stete Behauptung, in der BRD herrsche eine Gewaltenteilung, ist schlicht eine Lüge. Denn der jeweilige Justizminister, der die Richter bestellt, ist nicht nur Interessenvertreter der Judikative, sondern gehört als Mitglied der Regierung auch der Executive und Legislative an und stellt somit die Vereinigung der drei Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative in einer Person dar. Das ist das Gegenteil von Gewaltenteilung und vielmehr eine Gewalteneinheitstyrannis.

Es heißt treffend, man könne Menschen nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, dafür aber sie zwingen, immer mehr zu lügen. Günter ist beides gelungen: Er hat die BRD-Justiz gezwungen, ihre Abhängigkeit und Fremdbestimmung einzugestehen, als auch in den nachfolgenden Scheinprozessen immer mehr zu lügen.

Insgesamt wurde unser Kamerad über ein Dutzend Mal verurteilt. Er verbrachte fünf Jahre, fünf Monate und zehn Tage oder 1987 Tage im Gefängnis von Bruchsal und Mannheim und belegte damit hinter Horst Mahler und Ernst Zündel Platz 3.

Die Maxime seines Kampfes hatte er in seinem Buch „Die Mannheimer ‚Ketzer’-Prozesse 2005-2009 gegen Ernst Zündel, Germar Rudolf, Sylvia Stolz“ vermerkt: „‘Das Cogito, ergo sum!‘ (Ich denke, also bin ich) des französischen Aufklärers Rene Descartes wurde bei mir zum ‘Dubito, ergo sum!‘ (Ich zweifle, also bin ich).- Und noch genauer: ‚Ich will wissen, nachprüfbar wissen und nicht glauben müssen!“ Seine Biographie ist zu entnehmen dem Buch „Günter Deckert – Der nicht mit den Wölfen heulte“, Herausgeber ist der Revisionist Dr. Henri Roques. In seinen zwei Bänden „Der Fall Günter Deckert“ sowie „Hinter Gittern in deutschen Kerkern“ schildert er seine Prozesse und das Leben im Gefängnis.

Mit seiner Entschlossenheit und Beständigkeit im Kampf um unser Volkstum war Günter allen Kameraden und Kameradinnen ein vorbildlicher Gefährte. Er lebt in uns weiter.

Die ewige Erpressung mit Gas

Die Pendanten der gegenwärtigen (H)ampel-Koalition hatten vor rund 20 Jahren sich in den von westlichen Geostrategen ausgelösten Balkankrieg gedrängt, höchste Zeit für sie, sich wieder einmal für die hegemoniellen Interessen ihrer Ami-Herren einzusetzen und diesmal Rußland verbal den Krieg zu erklären und sich durch Waffenlieferungen an die Ukraine am Krieg de facto zu beteiligen.

Wie immer ist die Schuldfrage eines Krieges komplex und nicht einfach in schwarz-weiß zu beantworten. Was die russische Invasion in die Ukraine betrifft, ist am kürzesten und aussagekräftigsten mit den Worten von Gerd Schultze-Rhondorf (ehemaliger Generalmajor der Bundeswehr sowie Autor von „Der Krieg, der viele Väter hatte“) dargelegt; er erinnert an die treffende Weisheit, die der Eiserne Kanzler Otto von Bismarck einst aussprach: Frieden hat man durch Interessenausgleich, aber nicht, daß man ausschließlich seine eigenen Interessen, unter Ignoranz der berechtigten Interessen des anderen, rücksichtslos durchsetzt: https://youtu.be/mHzDonjwYZg

Genau diese Rücksichtslosigkeit aber ließen die imperialistischen US-Kriegstreiber, im Schlepptau ihre abgerichteten europäischen Vasallenstaaten, bei ihrer gegen Rußland gerichteten NATO-Einkreisungspolitik walten. Bereits 2007 stellte Peter Scholl-Latour in seinem Buch „Rußland im Zangengriff“ die Frage: „Was hat die ‚Alt-Europäer‘, zumal die Deutschen, dazu bewogen, die NATO, entgegen allen Zusagen, bis an die Grenzen Rußlands auszudehnen, als gelte es, einen neuen kalten Krieg zu entfachen?“ Und er erinnerte an die sträfliche und beschämende USA-Hörigkeit der BRD: „In Berlin hatte Boris Jelzin den kläglichen Abzug seiner Armeen aus Ostdeutschland [gemeint ist Mitteldeutschland, d. V.], umgeben von hochgestimmten deutschen Gastgebern, in alkoholisiertem Zustand wie einen Sieg gefeiert. ‚Deutschland, wir reichen Dir die Hand, wir geh‘n zurück ins Vaterland’, sang der Chor der letzten Rotarmisten. Im Kreml nahm man in dieser für Rußland verhängnisvollen Phase der internen Auflösung offenbar nicht wahr, daß parallel zum Vordringen der Bundeswehr bis zur Oder Washington sämtliche früheren Satellitenstaaten der Sowjetunion Schritt um Schritt unter die militärische Obhut des Pentagon stellte. Der strategische Ausverkauf brachte es mit sich, daß die NATO am Bug campierte, daß ihre AWACS-Flugzeuge über dem Baltikum in unmittelbarer Nachbarschaft von St. Petersburg, kreisten. Dazu kam die erklärte Absicht der USA, die westliche Allianz auf die Ukraine und Weißrußland auszuweiten. Im Süden – über den Balkan und Kaukasus – spannten die amerikanischen Strategen einen weit ausgreifenden Umklammerungsring, während die GUS-Republiken Zentralasiens im Chaos oder in orientalischer Despotie versackten und Millionen russischer Kolonisten vertrieben wurden.“

Überflüssig, zu betonen, daß jene Jahre der sowjetischen Auflösung die Sternstunde waren, die seit 1945 bestehende deutsche Knechtschaft zu beenden. Sie wurde nicht nur nicht genutzt, sondern boykottiert, was den Beweis erbringt: die etablierten BRD-Parteien sind die größten Feinde Deutschlands.

Die jahrelang ausgestreckte Hand Putins und schließlich seine berechtigten Warnungen wurden hochmütig ignoriert, und nun, da er handeln mußte, verlegen sich die westlichen Verursacher auf das sattsam bekannte hypermoralische Jammern und Fluchen auf den „Kriegsverbrecher“ Putin. Die Heuchler weigern sich, ihr eigenes zum Krieg geführtes Versäumnis einzugestehen und beweisen damit einmal mehr ihre Verlogenheit.

Wie auch immer im Einzelnen die Ursachen des Ukraine-Konflikts gewesen sein mögen, die Folgen sind brennend aktuell. Da wir in keiner Weise autark und unter anderen Energieträgern auf den Import von Gas und Erdöl unbedingt angewiesen sind, war und ist es ein Segen, daß sich Rußland als zuverlässigster und billigster Lieferant erwiesen hatte. Aber weil das dem us-amerikanischen Hegemon nicht gefällt, befahl er, Nordstream 2 abzustellen, noch bevor diese Gasleitung in Betrieb genommen wurde; Begründung: Wir sollen uns der angeblichen russischen Erpressbarkeit entziehen. Ein blühender Unsinn, denn die sowjetische Erpressung Deutschlands endete de facto, wie oben erwähnt, spätestens 1994, als die russischen Besatzer aus der DDR abzogen, während wir der Besatzung der alliierten Westmächte nach wie vor in Westdeutschland und zusätzlich seit dem Abzug der Russen auch in Mitteldeutschland ausgeliefert sind. Sich aus der angeblichen Abhängigkeit Rußlands zu lösen, bedeutet gleichzeit, die Abhängigkeit gegenüber den USA zu erhöhen. Das aber stört die BRD nicht, weil es für den Sklaven selbstverständlich ist, die Interessen seines Herrn zu vertreten. Sowohl der amerikanische Stiefelknecht Olaf Scholz mit seinen grünen Männlein und Weiblein vom Mars als auch die anderen amerika-hörigen Parteien führten also den US-Befehl aus und beabsichtigen nun, unverläßliches, teueres und umweltschädlich gewonnenes Gas aus den USA zu importieren. Aber weil das unseren Bedarf nicht deckt, fährt Habeck nach Katar, um mit Untertanenbücklingen den über die westliche Demokratie grinsenden und der Scharia huldigendem Scheich um teure Gaslieferungen anzubetteln – vergebens. Da sind die größten Narren, die jemals in Berlin gesessen sind, dabei, die deutsche Wirtschaft zugrundezurichten, mit Folgen, die durchaus direkt oder indirekt deutsche Menschenleben kosten können; und alles zum Gaudium der amerikanischen Weltzerstörer!

Welche Ironie der Geschichte, daß ausgerechnet jene, die über die deutsche Abhängigkeit von russischem Gas und damit über eine angebliche Erpressbarkeit jammern, sich keineswegs daran stören, daß wir Deutschen schon seit 1945 von aller Welt, insbesondere von unseren „Freunden“, mit einer gewissen Sorte von Gas tatsächlich erpreßt werden. Und obgleich damit Gehirn und Seele der Deutschen nachhaltig vergiftet werden, flehen die Erpressten, dieser Erpressung auf ewige Zeiten teilhaftig werden zu dürfen. Ja, Angela Merkel hat diese geistigen Gaslieferungen sogar zur „Staatsräson“ erklärt – unter dem Jubel der Erpressten! Ist es da noch verwunderlich, daß die BRD-Zombis nur noch paranoid anmutende Entscheidungen zu treffen in der Lage sind?!

Der für seine Minus-Leistung fürstlich geschmierte Jochen Gauck verhöhnt obendrein in den deutschfeindlichen Medien die deutschen ausgeplünderten Steuerzahler: Um fremden Interessen zu dienen, müßten sie eben auch mal hungern und frieren. Und der Schauspieler Wolodymyr Selenskyj, auftretend zwar wie ein fordernder, befehlender Imperator und martialischer Held, aber dennoch nur eine kleine US-Marionette, schimpft regelmäßig, die Deutschen würden noch immer nicht genug für ukrainische – sprich: amerikanische! – Interessen tun. Seine Art und Wortwahl sind keine Kritik mehr, sondern die frechen Ergüsse eines ungezogenen Jungen. Nicht weniger Wladimir Klitschkow, der es mehr in den Fäusten als im Kopf hat, nach Berlin kam und sich die unverschämten Worte leistete: „Wenn man ein passiver Beobachter ist, hat man auch das Blut an den eigenen Händen.“ Offenbar ist er nicht fähig, zu erkennen, daß das gegenwärtig fließende Blut zum großen Teil an den Händen der ukrainischen Führungs-Mischpoke, einschließlich seiner Person klebt, weil diese durch ihre Ignoranz der berechtigten Sicherheitsinteressen Rußlands den Konflikt mutwillig herausforderte. Aber die beiden Kerle wissen sehr wohl, daß sie sich bei den BRD-Ja-Sagern unwidersprochen so benehmen können. In einem seiner peinlichen Auftritte wendet Seleskjy sich theatralisch an Joe Biden: „Als Führer meiner Nation wende ich mich an Präsident Biden. Sie sind der Führer Ihrer Nation. Ich wünsche, daß Sie der Führer der Welt sind. Der Führer der Welt zu sein bedeutet, der Führer des Friedens zu sein!“ Eine Einschätzung, die bei dem von den USA zum „Führer“ der Ukraine aufgebauten gelernten Komiker wie eine schwarze Komödie anmutet, da die Verwirklichung seiner Appelle nicht zum Frieden, sondern eher zur Auslösung eines atomaren Weltkriegs geeignet sind. Oder sollte ihm etwa nicht bekannt sein, wie Joe Biden seine kriegstreibenden Amtsvorgänger, vor allem George W. Bush, die im Blut von Millionen ihrer Opfer wateten, mit seiner bombensicheren Meinung unterstützte?

Doch – so möchte man sarkastisch sagen – Putin mag sich trösten: Die Bande mit dem ukrainischen Brudervolk sind noch nicht ganz durchschnitten. Zwar wird der von Stalin verübte Holodomor, dem viele Millionen Ukrainer zum Opfer fielen, und nicht zuletzt dessentwegen die deutsche Wehrmacht 1941 als Befreier begrüßt wurde, wohl nie vergessen werden, doch wenn es um die Bewertung der Historie der Jahre 1933 – 1945 geht, kommt Josef Dschugaschwili wieder zu seinem Recht, und die Herzen aller „Führer“ – der amerikanischen samt Vasallen, der ukrainischen und der russischen – schlagen wieder gemeinsam geschichtsklitternd zulasten Deutschlands. Die allgemeine Welt bedient sich der Auschwitz-Keule, Selenski der Babi Yar-Keule.

Putins Trumpfkarte, russische Güter nur noch mit Rubel zu bezahlen, ist kaum zu schlagen, also sagen sich Scholz und Genossen wie trotzige Kinder, das käme nicht in Frage, zumal vertraglich festgelegt sei, in US-Dollar oder Euro zu bezahlen. Es darf gelacht werden: Der Cum-Ex-Macher, Wirecard-Jongleur Scholz meint, sich aussuchen zu können, wann kapitalistisch orientierte Hasardeure sich an Verträge zu halten haben und wann manipuliert werden sollte.

Hier ist also der dekadente Westen mit seinen verkommenen „demokratischen, liberalen Werten“, der uns kulturell, sozial und ethnisch tötet, unseres Vaterlandes beraubt und uns globalistisch auflöst – dort Rußland, das traditionelle Werte noch hochhält und in Zusammenarbeit mit uns eine echte Alternative für Deutschlands Wiedererstehen sein könnte. Diese unsere Hoffnung aber stellt Putin – abgesehen von der aktuellen Ukraine-Geschichte – auf eine harte Probe, indem er sich fest an die antideutsche Geschichtslüge des 20. Jahrhunderts klammert, und in der Verfolgung von deutschfreundlichen Revisionisten sowie mit martialischen Militärparaden zum 8. Mai sich als Kumpan des Westens benimmt. Dabei sollte er am besten wissen, daß z. B. das Unternehmen „Barbarossa“ ein klassischer Präventivschlag war und nicht aus Übermut, sondern durch die sowjetische Bedrohung in Gang gesetzt wurde. Selbstverständlich wird dem ehemaligen KGB-Mann Putin das Buch „Der Eisbrecher“ bekannt sein, geschrieben von dem ehemaligen russischen Geheimdienst-Offizier Wladimir Bogdanowitsch alias Viktor Suworow, in dem der Autor den für Ende Juli 1941 geplanten sowjetischen Überfall auf Europa bis hin zur Atlantikküste Frankreichs aufdeckte. Und ebenso weiß der russische Präsident, daß die Sowjetunion und ihr Nachfolger Rußland nicht aus eigener Kraft zur Großmacht wurden, sondern vor allem durch die, nicht zuletzt während der nationalsozialistischen Zeit von Deutschen erarbeiteten wissenschaftlichen Errungenschaften, die sich die Russen, gleich den Amerikanern, 1945 mittels Raub deutscher Patente und Wissenschaftler aneigneten. Wem es also ernst mit einer soliden Zusammenarbeit mit Deutschland ist, muß sich bewußt sein, daß dies nicht auf dem Fundament einer Lüge sein kann; denn diese Lüge ist ja die unselige Voraussetzung für die ewige Erpressbarkeit.

Niemand weiß, wie das durch die westliche Ignoranz letztendlich ausgelöste Ukraine-Szenario enden wird, und wie wir deutschen Patrioten uns dann zu positionieren haben. Klar aber ist, daß die Ukrainer durch ihre selbstverschuldete, törichte Anbindung an den imperialistischen Westen sich Probleme aufgehalst haben, die nicht die unseren sind, von den BRD-Vasallen der Amerikaner aber zu deutschen Problemen, d. h. zu Knechts-Pflichtübungen gemacht werden.

Und wie 2015 ergießen sich wieder Flüchtlingsströme, und wie damals werden sie durchgewunken mit der heuchlerischen Begründung von angeblicher Humanität, so, als sei es inhuman, zu kontrollieren und sich Gewißheit zu verschaffen, wer aufgenommen wird. Und wie bereits durchsickert, sollen es sich bei den zu uns Geschleusten zum erheblichen Teil nicht um ethnische Ukrainer handeln. Es war auch zu erwarten, daß die Multi-Kulti-Lobby den Konflikt dazu nutzt, fremde, nicht-europäische Wirtschaftsmigranten nach Deutschland durchzuschleusen und den, der diesen Mißbrauch beim Namen nennt, als Rassisten zu beschimpfen. Ebenso war vorauszusehen, daß jüdische Flüchtlinge der Ukraine einen Sonderstatus erhalten; so hat Felix Klein, sogenannter Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, gleich klargestellt, daß die Frage, ob diese Juden zeitlich begrenzt oder dauerhaft bleiben wollen, gar nicht erst gestellt wird.

Wenden wir uns zum Schluß nochmals kurz den beiden US-Marionetten Olaf Scholz und Robert Habeck zu. Letzterer findet Vaterlandsliebe bekanntlich „zum Kotzen“. Mit ihm sitzt Olaf Scholz in der gleichen übel riechenden antideutschen Ecke. Bleibt zu hoffen, daß beide, samt ihresgleichen, an dem eigenen Erbrochenen ersticken. Das wäre zwar ein Trauerfall für die BRD, doch ein Segen für Deutschland. Bleibt zu hoffen, daß Putin endgültig eingesehen hat, daß nur mit deutsch gebliebenen Menschen eine gedeihliche deutsch-russische Beziehung zu erreichen wäre, nicht aber mit Attrappen in den amerikanischen Schaltzentralen in Berlin.

Wer weiß, vielleicht erweist sich dieser Ukraine-Konflikt eines Tages als Weichenstellung für eine deutsche Zukunft. Die Volksrepublik China hat inzwischen eindeutig Partei für Rußland ergriffen, ein weiteres Indiz dafür, daß die Tage der amerikanischen Vormachtstellung gezählt sind und damit auch das Ende der BRD, was wiederum die deutsche Freiheit einläuten könnte. Lassen wir uns den Glauben an den Tag X nicht rauben!

Gesetzlicher Anspruch auf Giftspritzen?

Bis vor kurzem wurden Giftmischer noch schwer bestraft, hingegen Lebensretter von Giftmordanschlägen belobigt und geehrt. Agatha Christie hatte sich mit diesem kriminellen Thema literarisch befaßt und ungezählten Lesern mit ihren aus dem Leben gegriffenen Kriminalromanen spannende Stunden beschert.

Seit der Corona-Plandemie ist es genau umgekehrt: Giftanschläge nicht nur gegen Einzelpersonen, sondern auf die weltweite Gesamtbevölkerung werden per Gesetz verordnet, und wem es gelingt oder wer versucht, diesen gigantischen Anschlag auf Gesundheit und Leben auch nur im kleinsten zu verhindern, der wird bestraft – wegen Körperverletzung! Warum Körperverletzung? Nun, Impfwillige erwarten und haben rechtlichen Anspruch auf eine oder vielfache Spritzung, aber nur mit wirksamen Stoff, d. h. mit Stoff, der durchsetzt ist mit dubiosen, giftigen Substanzen! Wer diese Substanzen wegläßt oder auch nur minimiert, kann nicht auf mildernde Umstände hoffen; den trifft die volle Härte des Gesetzes. Auf diesen absurden Gedanken wäre selbst die so außergewöhnlich phantasiebegabte Kriminalschriftstellerin nie und nimmer gekommen.

Der normal Sterbliche könnte verstehen, wenn ein Gesetz verabschiedet würde, daß Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, den Freitod wünschen, die Pfizer-Sterbehilfe in Anspruch nehmen dürfen; daß aber Menschen, die panische Angst vor dem Tod haben und daher unter allen Umständen gesund bleiben wollen, diese Sterbehilfe für sich gerichtlich einklagen, das verstehe wer mag.

Die Krankenschwester Anja S. hatte versucht, Menschenleben zu retten, als in einem Impfzentrum der niedersächsischen Stadt Sortens Menschen anstanden, um sich das verordnete potentielle Gift in den Körper spritzen zu lassen. Medizinisch geschult, war ihr bestens bekannt, was auch längst medizinische Laien wissen:

Für den aus dem Pharma-Hut in kürzester Zeit gezauberten Spritzdreck übernimmt niemand die Garantie, am allerwenigsten die bekannteste Herstellerfirma Pfizer, jener Konzern, der im Laufe seines Bestehens wegen seiner kriminellen Machenschaften schon zahlreiche Strafen und Entschädigungssummen in Milliardenhöhe zahlen mußte; das gespritzte Zeug, das angeblich Schutz und Immunität bewirken sollte, hat sich längst in ungezählten Fällen als tödliches Gift erwiesen, in weiteren Fällen als Krankmacher, dessen letztendlichen Auswirkungen für den krank Gespritzten noch nicht absehbar sind. Der Chef der Krankenkasse BKK, Andreas Schöfbeck, hatte eine Studie über diese Nebenwirkungen in Auftrag gegeben und, durch das Ergebnis alarmiert, das Paul-Ehrlich-Institut über die Verharmlosung der Gefahren solcher Giftspritzungen informiert. Doch anstatt den Warner zu belobigen und die Tötungsmaschinerie sofort einzustellen, wurde er fristlos gekündigt. Dabei hat er noch Glück gehabt, denn unter Stalin wäre er sofort liquidiert worden.

Zusätzlich war Anja S. bekannt, daß jede Störung dieser Vernichtungsaktion absolut unerwünscht ist, und daß derjenige, der sich aus Gewissensgründen für die Rettung einsetzt, sich in eine gefährliche Lage versetzt. Also zog sie heimlich etliche Spritzen auf, die sie ganz oder teilweise mit Kochsalzlösung befüllte, sodaß diese unwirksam und damit gefahrlos blieben.

Sie handelte in etwa so, wie ein Medicus zur Zeit der Inquisition, der von der Unschuld einer als Hexe Angeklagten überzeugt war, aber es nicht wagen konnte, dies kundzutun, wollte er sich nicht selber in Lebensgefahr bringen. So wußte er beispielsweise, daß der Stich in ein Muttermal keine Schmerzen verursachte, und er wußte über den Aberglauben, daß ein Muttermal sich als Teufelsmal erweise, wenn ein Nadelstich in das bloße Muttermal keine Schmerzen verursachte. Also stieß der mit der „Gottesprobe“ beauftragte Medicus die Nadel tief ins Fleisch der Hexe, sodaß diese einen Schmerzenslaut von sich gab, mit dem sie ihre Unschuld zu beweisen hoffen konnte.

Und nun, bei Betrachtung der beiden Rettungsversuche – jenes mittelalterlichen durch den Medikus und dem gegenwärtigen durch die Krankenschwester Anja S. – fällt folgende, rätselhaft unterschiedliche Reaktion der unmittelbar Betroffenen auf. Jene auf die geschilderte Weise geretteten Hexen waren ihrem Retter verständlicherweise dankbar, nicht so die von unserer Krankenschwester Betreuten! Kaum war die lebensrettende und damit illegale Kochsalzlösungs-Maßnahme der Frau Anja S. aufgeflogen, fühlten sich ihre „Opfer“ um die ihnen nach Recht und Gesetz zustehende Gesundheitsschädigung betrogen. Sie verklagten ihre Retterin wegen der verhinderten Giftspritze und ließen sich mit gerichtlich eingeklagtem Geld und dem nachträglichen Vollpumpen mit Gift entschädigen.

Da nicht mehr ermittelt werden konnte, wieviel Impfwillige von der Krankenschwester gerettet worden waren, verfuhren die Behörden großzügig und schenkten 10124 Betroffenen mehrfache Nachholspritzungen sowie 207500 Euro. Was ihnen das Gericht noch zusprechen wird, kann sich bis zu deren beschleunigtem Ableben sicher auch sehen lassen.

Was soll man dazu denken oder sagen? Ratlosigkeit macht sich breit. Nur aus dem Nebel der Vergangenheit tauchen schemenhaft Bilder auf. Sie zeigen Menschen in einer altrömischen Kampfarena, die Augen ergeben und gleichzeitig stolz und erwartungsvoll auf den Imperator gerichtet, der, auf erhöhter Tribüne sitzend, wiederum mit irrem Blick auf seine Zöglinge starrt. Als Bewaffnung aber halten die zur Selbstvernichtung abgerichteten Gladiatoren nicht Schwert, Lanze oder Dreizack in der Faust, sondern einheitlich eine Giftspritze, dazu einen Kaffeefilter vor dem Mund, durch den sie nun leicht verzerrt rufen: „Ave Lauterbach, morituri te salutant!“ Die Menge auf den Zuschauerrängen tobt vor Begeisterung. Nur ein kleiner, unbeachteter Sklavenjunge hinter einer Balustrade betet leise und inbrünstig: „O Iovi, wirf Hirn herab!“

Die Lüge von der Gewaltenteilung

Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit prahlen Vertreter des BRD-Systems, die BRD sei die beste Demokratie, die wir je hatten, sei ein „Rechtsstaat“, in dem die „freiheitliche Grundordnung“ (was immer das auch heißen mag) herrsche.

Stellen wir fest: Eine Volksherrschaft, also eine Herrschaft, die unmittelbar durch das Volk ausgeübt wird, an sich gibt es nicht, weil jede Staatsform, egal welcher Art, ein Führerprinzip aufweist; und eine Staatsform – wie immer sie sich auch nennen mag – ist nur dann positiv zu bewerten und kann als Volksherrschaft bezeichnet werden, wenn sie die Interessen des Volkes vertritt. Vertritt sie die Interessen des Feindes, ist sie als Feind zu bekämpfen. Nehmen wir nur die uns übergestülpte westliche, sprich amerikanische Demokratie in Augenschein und bedenken, daß die BRD nur der von den Siegermächten für uns gezimmerte Käfig ist, dann wird der an unserem Volk verübte Betrug sichtbar. Zu der unverschämten Lüge, die BRD sei das freie, souveräne Deutschland, kommt obendrein die Lüge von der angeblichen Demokratie als Staatsform der BRD. Jedes Schulkind bekommt eingetrichtert, das Kriterium einer Demokratie sei die Gewaltenteilung, also Legislative, Exekutive und Judikative. Dies sei ja gerade der gravierende Unterschied zu einer Diktatur, mache sich auch und gerade bei der Justiz bemerkbar und ermögliche die Unabhängigkeit der Richter.

Nehmen wir die Schwätzer beim Wort, dann stellen wir fest, die angebliche Gewaltenteilung existiert zwar auf dem Papier, de facto aber nicht. Und die Folge dieses Betruges zeigt sich besonders eindrucksvoll bei jedem Urteil eines jeden sogenannten Holocaust-Prozesses.

Der klare Hinweis auf diesen folgenschweren Justizskandal ist nicht zuletzt Volker Hoffmann zu verdanken (info@videologe.de) https://odysee.com/Die-fehlende-Gewaltenteilung-in-Deutschland:54a38aebdd45db34664ce58b6364f9f5adebcbf4. Nachfolgend seine Antworten zu diesem Thema und der angeblichen Unabhängigkeit der BRD-Richter, anläßlich eines Interviews mit Frau Heiderose Manthey.

Frage: „Können wir denn bei einem Richter davon ausgehen, daß er in der Lage ist, unabhängig zu denken?“

Antwort: „Grundsätzlich ja, in der Praxis in Deutschland gegenwärtig nicht, denn die Zwänge des Systems engen ihn ein. Wir haben keine Volkshoheit und keine Gewaltentrennung. Es fehlt die Richterwahl auf Zeit durch das Volk, die allein gewährleistet, daß der Richter dem natürlichen Rechtsempfinden des Volkes folgt.

Der Richter wird ernannt von dem Justizminister, der Justizminister ist selber identisch als MdL, sodaß er also mit der Legislative zusammenfällt. Wir haben also hier: der Justizminister als Abgeordneter, Justizminister als Exekutive und Justizminister als oberster Boß und Richter-Besteller ist die Vereinigung der drei Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative in einer Person.“

Frage: „Wir haben also alles andere als Gewaltenteilung?“

Antwort: „Ja. Das ist das Gegenteil von Gewaltenteilung. Das ist – selbst was Montesquieu nicht in seinen schlimmsten Träumen sich hätte vorstellen können – Gewalteneinheitstyrannis, ergänzt durch den Cäsaro-Papismus, das heißt die Herrschaft des Staates über das Denken der Menschen. Cäsar und Papst zusammen als Gewalteneinheitstyrannis, die schlimmste Herrschaftsform, die es gibt!

Der Richter hat kein natürliches Rechtsempfinden mehr, systembedingt, obwohl er als Mensch dazu natürlich zweifellos geeignet wäre. Ich habe hervorragende Leute kennengelernt, die im privaten Gespräch sagten, ‚hier läuft was schief, ich kann’s nicht ändern; ich bin nun mal hier, muß mein Brot verdienen und meine Familie ernähren.‘

Aber diese Systemmängel der Justiz behindern die Rechtsprechung, d. h. der rechtsuchende Bürger findet keinen rechtprechungsfähigen Richter vor. Denn es ist irrational, also denkgesetzwidrig, anzunehmen, die rechtsstaatsbegründenden Voraussetzungen, Volksgewalt und Gewaltentrennung, könnten real auch fehlen, ohne daß der nur mit ihm mögliche Erfolg rechtmäßiger, verfassungsmäßiger Rechtsprechung ausbliebe.“

Frage: „Wir haben es einfach hingenommen, daß die politische Bildung sich derart eingeschlichen hat, daß wir nicht mehr an unsere Bindungen kommen können?“

Antwort: „Ja. Eigentlich haben wir diese Bindung, wir werden dieser Bindung nur beraubt durch ein fehlgeleitetes Erziehungssystem und vor allen Dingen eben im Bereich politischer Bildung, Frühsexualisierung, Frühdigitalisierung und was alles dazugehört, und Entwurzelung. Selbst Stalin, der als Diktator bekannt ist, hat diese Globalisierung mit dem Stichwort ‚wurzelloser Weltbürger‘ kritisiert. Wir brauchen gar nicht immer auf unsere bösen eigenen Vorbilder zurückgreifen, wir finden das überall. Die Kritik ist normal; sie ergibt sich aus den Zuständen, wie wir sie erleben. Man muß nur unbefangen sein und darf sein Denken nicht einzwängen lassen durch irgendwelche Ideologien, die ja schon in der Schule, schon im Kindergarten verbreitet werden.“

Frage: „Jetzt schrei’ ich einmal: ‚Hilfe! Ich will das nicht!‘

Antwort: „Ja, Bürgerinitiative, Volksbegehren – nur das ist die einzige Gegenwehr gegen die cäsaro-papistische Gewalteneinheitstyrannis!“

Volker Hoffmanns Wort in Gottes Ohr! Doch dürften Bürgerinitiativen und Volksbegehren zur Abstellung des Sumpfes in einer volksfeindlichen Diktatur ein frommer Wunsch bleiben. Auf alle Fälle aber sollten wir uns die Tatsache verinnerlichen: Da die Trennung der Gewalten gemäß Art. 20 Abs. 2 GG von Anfang an nicht bestand und die Parlamente grundgesetzwidrig zusammengesetzt sind, sind alle seit 1949 erlassenen Gesetze und die daraus resultierenden Gerichtsurteile nichtig.

Sogar ein amtierender Richter namens Thorsten Schleif (Name wahrscheinlich Pseudonym), relativ jung an Jahren, nennt diesen Skandal in seinem Buch „Urteil: Ungerecht – Ein Richter deckt auf, warum unsere Justiz versagt“, 2019, Riva-Verlag, beim Namen. Er war in seinen bisher einem Dutzend Amtsjahren Richter an einem Landgericht, an zwei Amtsgerichten sowie der Verwaltung eines Oberlandesgerichts und gehört den rund 70 Prozent der insgesamt etwa 20.000 ordentlichen BRD-Richtern (zuständig für Straf- und Zivilrecht) an. Daß er dabei die BRD fälschlicherweise noch immer als „deutschen Rechtsstaat“ bezeichnet, sei ihm nachgesehen. Er schreibt:

Um die vielen Systemfehler der Justiz zu begreifen, ist es jedoch unbedingt erforderlich zu verstehen, wie Gerichte verwaltet werden. Denn die Besetzung der Gerichtsverwaltungen stellt einen großen, vielleicht sogar den größten Fehler des deutschen Rechtsstaates dar. In Deutschland wird einer der wichtigsten Grundpfeiler aller modernen Staaten derart ausgehöhlt, daß allein deshalb ein Zusammenbruch der dritten Staatsgewalt jederzeit droht. Gemeint ist der Grundsatz der Gewaltenteilung. Ich habe schon in der Schule gelernt: Gewaltenteilung ist die Verteilung der Staatsgewalt auf mehrere Staatsorgane zum Zweck der Machtbegrenzung. Die drei Gewalten – die Regierung (Exekutive), Gesetzgebung (Legislative) und Rechtsprechung (Judikative) – sind voneinander streng getrennt. Kommt Ihnen das auch bekannt vor? Jedoch ist diese Schulbildung nicht ganz richtig, was kaum jemandem bewußt ist:

Eine strenge Unabhängigkeit der Rechtsprechung von der Regierung besteht in Deutschland nämlich nicht. Die Verwaltung der deutschen Gerichte ist seit der Zeit des Kaiserreichs Sache der Justizministerien und damit der Regierung. Und was noch erschreckender ist: Bis heute wirken die Regelungen der dem ‚Führerprinzip‘ entsprechenden Gerichtsverfassungsverordnung (GVVO) von 1935 fort! Nach dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs bestimmte die Verordnung von 1935, daß die Verwaltung der Gerichte Aufgabe des Reichsjustizministers ist. Die Justiz wurde zur Reichssache. Dort liegt der Ursprung der Über- und Unterordnung der Gerichte. Erst 2014 wurde die GVVO aufgehoben, ihre Grundprinzipien bei der Besetzung der Behördenleiterposten gelten jedoch fort.“

Der „Deutsche Juristentag“ habe bereits 1953 gesetzgeberische Maßnahmen gefordert, „um die Unabhängigkeit des erkennenden Richters sowohl durch die Art seiner Auswahl und Beförderung als auch durch seine Stellung gegenüber der Verwaltung institutionell zu sichern“, geändert aber habe sich nichts, konstatiert der richterliche Autor. Dabei sei dies durchaus zu bewerkstelligen, denn in den meisten europäischen Ländern funktioniere die Gewaltenteilung sehr wohl: „Die für die Auswahl und Beförderung der Richter zuständigen Behörde muß von der Regierung vollkommen unabhängig sein. Dies ist der Fall in Spanien, Italien, Frankreich, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden (…)“ Und Schleif erklärt, wie dies praktisch aussieht:

In Spanien wird beispielsweise die Position des Gerichtspräsidenten auf einen Zeitraum von fünf Jahren bestimmt durch den Consejo General, ein selbständiges Organ der dritten Staatsgewalt, durch das die Gerichtsbarkeit sich selbst verwaltet. Die gesamte Personalpolitik ist in Spanien nicht Sache des Justizministeriums, sondern allein des Consejo General. In den Niederlanden erfolgt bereits die Nominierung für die Ernennung zum Richter auf Empfehlung eines landesweiten Auswahlausschusses, der sich aus Vertretern der Richterschaft, Staatsanwaltschaft und gesellschaftlich engagierten Personen zusammensetzt. Ernannt wird ein Richter in den Niederlanden für ein bestimmtes Gericht und nur auf Wunsch des betreffenden Gerichts. Das nennt man Gewaltenteilung.“

Wie lächerlich muß es anmuten, von einer Gewaltenteilung hierzulande zu sprechen, wenn – um Richter Thorsten Schleif zu zitieren (S. 60) – „die Landesregierungen die höchsten Ämter der rechtsprechenden Gewalt mit Personen besetzen, die sie zuvor ausreichend auf ihre Loyalität hin prüfen konnten.“

Vor allem beklagt Schleif: „Es ist bemerkenswert, daß gerade das auf dem Führerprinzip des Nationalsozialismus beruhende System bisher nicht abgeschafft worden ist. Denn ein vollkommen berechtigter Vorwurf an die deutsche Richterschaft ist ihr Verhalten (oder besser: Versagen) während der Naziherrschaft. Nach der Notverordnung von 1933 und selbst nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Obersten Gerichtsherrn im Reichstagsbeschluß vom 26. April 1942 gab es nur wenige Richter, die sich weigerten, das System zu unterstützen, und den Dienst quittierten. Die meisten Richter wirkten an der Systemerhaltung mit, obwohl sie bereits frühzeitig und eindeutig erkannt hatten, daß es kein wirkliches Recht in jenem System gab.“

So dankenswert die Kritik Schleifs an den unhaltbaren Zuständen der BRD-Justiz ist, so offenbart er sich doch als ein Kind des gegenwärtigen Systems, unfähig, sich von dem Gedanken zu lösen, die Demokratie a la USA sei die einzig richtige Staatsform; und so kann er dem Beweggrund Adolf Hitlers, daß das Rechtswesen in erster Linie der Erhaltung der Volksgemeinschaft zu dienen habe, natürlich nichts abgewinnen; und seine Behauptung, „daß es kein wirkliches Recht“ unter dem Nationalsozialismus gab, ist eines der Dogmen, die man ihm bereits im 1. Semester seines Jura-Studiums beigebracht hat. Spätestens jetzt, in der Gegenwart, müßten ihm z. B. die kriminellen Machenschaften des Corona-Betrugs zeigen, daß die Rechtlichkeit seiner „demokratischen“ Staatsform mafiös geprägt ist. Und was seine Äußerung über angeblich fehlendes Recht im NS-System betrifft, nun, die Nationalsozialisten haben sich nie als Demokraten bezeichnet, warum also sollten sie zweifelhafte us-demokratische Regeln einhalten, Regeln, welche die Demokraten stets salbungsvoll einfordern, de facto aber selber nicht einhalten?

Warum verweisen, wie eingangs bereits erwähnt, die Berufsdemokraten ständig, mit geradezu religiösem Eifer auf ihre angebliche unerschütterliche Demokratieverbundenheit – und halten sich trotzdem pikanterweise an das Führerprinzip von 1935!? Wie ist das möglich? Die einzige plausible Erklärung liegt wohl darin: Die Indoktrination der verlogenen Heilslehre, nämlich die Anbetung der US-Demokratie und gleichzeitig die Verteufelung einer anti-globalistischen nationalen und sozialistischen Weltanschauung, soll die Rückbesinnung auf Vaterländer und gedeihliche Volksgemeinschaften verhindern; und für dieses Ziel ist heute auch die Beibehaltung von NS-Gesetzen bzw. Verordnungen erlaubt oder gar erwünscht. Sowohl damals als auch heute wurden bzw. werden sie als Werkzeug eingesetzt, nur mit dem entscheidenden Unterschied: Damals waren diese Gesetze von der Reichsregierung zum Wohle des Volkes gedacht, heute wendet man sie zu seinem Schaden an; Beweis: Kaum ein Richter wagt es, ein Urteil gegen die von der Regierung getragene zerstörerische Corona-Plandemie zu fällen, und wer es dennoch wagte, wie z. B. der Amtsrichter von Weimar, der wird strafrechtlich verfolgt, weil er unabhängig und nicht im Sinne der Regierung geurteilt hatte. Noch weitaus drastischer wirkt sich die nicht existente Gewaltenteilung bei den bereits oben erwähnten sogenannten Holocaust-Prozessen aus. Welcher Richter wollte schon einen angeklagten Vaterlandsverteidiger freisprechen und damit den Zorn der deutschfeindlichen Regierung, also seines Auftraggebers, auf sich ziehen und seinen existenziellen Ruin in Kauf nehmen? Hochachtung vor jenen wenigen Richtern, die im Laufe der verlogenen BRD-Justiz-Geschichte wenigstens versuchten, angeklagte Holocaust-Bestreiter der Gewalteneinheitstyrannis zu entziehen! Angesichts der Tatsache, daß man letztere an den Fingern einer Hand abzählen kann, wird ersichtlich, mit was für einer Art Richterschaft wir es zu tun haben. Richter Schleif drückt es folgendermaßen aus (S. 121):

So ist er, der typische Richter: diszipliniert, mit großem Bedürfnis nach Sicherheit und Bequemlichkeit sowie einem unterschiedlich stark ausgeprägtem, bisweilen krankhaftem Verlangen nach Macht, verbunden mit mangelndem Selbstbewußtsein. Das sind die Eigenschaften, die neun von zehn Richterkollegen in unterschiedlicher Gewichtung nach meiner Erfahrung aufweisen. Es ist das Zusammenwirken dieser Eigenschaften, daß eine häufige und sehr ernst zu nehmende Berufskrankheit eines Richters verursacht. Und damit meine ich nicht den allseits bekannten Burn-out.“

Hinzugefügt werden zu dem Dilemma der Richter, dem diese durch die nicht existente Gewaltenteilung ausgesetzt sind, muß auch noch die Rolle der Staatsanwaltschaften. Wir, die politisch Verfolgten – und damit meine ich alle Patrioten – wissen sehr wohl zu unterscheiden zwischen Staatsanwälten, die sich den Zwängen dieser politischen Justiz nicht entziehen können oder wollen und jenen, die anklagen um der Anklage willen, sprich: um ihrer Karriere Willen. Letzteren sei gesagt, daß sie damit nicht nur den Angeklagten das Leben unnötig und willkürlich schwer machen, sondern auch gut- und unabhängigkeitsgewillten Richtern in den Rücken fallen.

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Besteht überhaupt noch Hoffnung? Nicht, solange wir fremdbestimmt sind; nicht, solange aus Cum-ex- und Merkel-Seilschaften und damit nach Korruption riechende Personen in die höchsten politischen und judikative Ämter gesetzt werden!

Doch wenn die Not am größten, soll Gottes Hilfe angeblich am nächsten sein. Aber Gott kann und wird uns nur helfen, wenn wir uns selber helfen! Und mag uns auch die Macht fehlen, unsere Freiheit zu erzwingen, so hat dennoch jeder Mensch die Macht, Widerstand, in welcher Form auch immer, zu leisten, indem er die Befehle seiner Zwingherren nicht befolgt.