Befreier? Verbrecher!

Zum 70. Jahrestag der größten deutschen Katastrophe am 8. Mai 1945

Der 70. Jahrestag der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht (nicht des Deutschen Reiches!) wird von den ehemaligen Alliierten und deren Berliner Stiefelputzern enthusiastisch und wider besseres Wissen als „Befreiung“ gefeiert. Dabei beweisen zahlreiche Dokumente, daß die Kriegsgegner die Niederringung Deutschlands nicht als dessen Befreiung, sondern als ewige Besetzung und Zerstörung, sowohl in physischer als auch in geistiger Hinsicht, von Anfang an beabsichtigten und auch durchführten. Wer von „Befreiung“ spricht, verfälscht die Geschichte. Zitieren wir kurz aus dem Buch „Vorsicht Fälschung!“:

„ ‚Deutschland wird nicht zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feind-nation besetzt.’ So hieß es unmissverständlich in der US-Besatzungsdirektive JCS 1067/6 vom 24. April 1945, abgesegnet von Truman, dem nachmaligen Atombom-benpräsidenten. Bis zum massiven Ausbruch des kalten Krieges, also der Auseinan-dersetzung der Imperialisten in Washington und Moskau, über die Teilung der Beute, blieb die Politik der Alliierten vollkommen beseelt von antideutschen Vernichtungs-plänen wie jenen des US-Ministers Morgenthau (Zerstörung der Lebensgrundlagen eines Drittels des deutschen Volkes), des US-Publizisten Kaufmann (Sterilisierung aller Deutschen), des Churchill-Beraters Lindemann (Massenmord durch Flächenbom-bardements) oder des Haupteinpeitschers der Roten Armee, Ilja Ehrenburg („Tötet alle Deutschen!“). Die Existenz dieser Holocaust-Pläne gegen Deutschland wird im bun-desdeutschen Schulunterricht und in Medien durch Verschweigen weggefälscht.

Während die psychischen Vernichtungspläne wegen des kalten Krieges zurückgestellt wurden, ging man daran, die Deutschen psychisch umzukrempeln, um sie zu willfäh-rigen Bütteln der jeweiligen Vormacht zu machen. Mit einer anständigen Bewältigung der untergegangenen NS-Diktatur hatte dies nichts mehr zu tun.“1

Selbst wenn die Sieger heute betonen, daß sie „nicht in den Krieg eingetreten (sind), um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten“, sondern „wie 1914 für den nicht weniger edlen Grund, (weil) wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können“2, schwätzt das BRD-System dummdreist und verlogen von „Befreiung“.

Ob ein militärischer Sieger als Befreier oder Verbrecher kommt, sieht man auch daran, wie er sich n a c h seinem Sieg gegenüber dem Besiegten verhält. Und dies wollen wir hier in Augenschein nehmen. Die „ethnische Säuberung“, also die Vertreibung und Beraubung von 15 Millionen Deutschen, und der dabei verübte Mord von 3 – 5 Millionen deutschen Zivilisten – der entsetzlichste Völkermord seit Menschengedenken – sind hinreichend bekannt und bedürfen keines besonderen Hinweises; ebensowenig der millionenfache Massenmord durch Verhungern an unschuldigen Deutschen auf den Rheinwiesen, verübt von den Westalliierten. Die „Befreier“ haben ü b e r a l l in Deutschland, in jeder Region, als Verbrecher gewütet, was jedermann, der in seinem Heimatkreis recherchiert bzw. von anderen zusammengetragene Fakten zur Kenntnis nimmt, bestätigen wird. Hier, in diesem Bericht, werden einige Untaten der amerikanischen Verbrecher aufgezeigt, die diese nach 1945 im Konzentrationslager Moosburg an der Isar (Oberbayern) sich zuschulden kommen ließen bzw. ruft sie denen in Erinnerung, die bereits davon Kenntnis haben. Auch sollte sich der Leser verinnerlichen, daß fast alle KZ von den alliierten „Befreiern“ n a c h 1945 jahrelang weiter betrieben wurden, um darin Deutsche zu quälen und zu ermorden.

In Moosburg befand sich während des II. Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager, das Stamm-lager des Wehrkreises VII, genannt Stalag VII A. Die Siegermächte lösten es nach dem Krieg nicht auf, sondern betrieben es bis 1948 als Konzentrationslager, beschönigend „Zivil-Internierungslager“ (Civilian Internment Camp) genannt, den Kerkermeistern der 3. US-Armee unterstellt. „Mehr als 10.000 deutsche Männer und Frauen wurden hier inhaftiert, oftmals unter dem pauschalen Vorwurf (Automatischer Arrest), während des Dritten Reiches eine Funktion für den Staat eingenommen zu haben: Parteimitglieder, HJ-Führer, BDM-Leiterinnen, Mitarbeiter der Volkswohlfahrt, der Feuerwehr oder des Luftschutzes, Priester, Politiker und Schauspieler – vom 15jährigen Jugendlichen bis zum 80jährigen Greis.“3 Auch „hochschwangere Frauen wurden nach Moosburg gebracht, die dann unter den primitivsten Umständen im Lager ihr Kind zur Welt brachten“(S. 8). „Ohne Bedenken hatte man Ampu-tierte, ja Doppelamputierte (…) in das Lager eingeliefert“ (S. 18). Es waren nicht nur russische Soldaten der Roten Armee, die in Berlin und anderen deutschen Städten willkürlich Zivilisten auf der Straße „einsammelten“ und in ihre Konzentrationslager transportierten, sondern auch US-Amerikaner. So berichtet Georg Miller auf Pitzling, der mit einem Lastwagen grundlos von Landsberg aus nach Moosburg gebracht wurde u. a.: „Zwischen Landsberg und Moos-burg stand ein Mann am Straßenrand und bat, ein Stück mitgenommen zu werden. Er kam ebenfalls ins Lager und war dort ca. 1 Jahr inhaftiert (Automatic Haft)“ (S. 26). Auf Befehl der amerikanischen Besatzungsmacht wurde alles vom „Rat“ aufwärts ins Lager befördert, ob Beamtenrat, Schulrat o. ä: die „Befreier“ sperrten alle ein; ein Dr. Klaus von Eickstedt bei-spielsweise „hatte das Pech Oberlandwirtschaftrat a. D. zu sein“(S. 17) – und wurde deshalb ins Lager gebracht.

„Die Internierten lebten im Lager unter den primitivsten Verhältnissen: Sie wurden geschla-gen, gefoltert, viele erschossen oder erschlagen, ungezählte verhungerten oder nahmen sich das Leben. Bereits im Sommer 1947 zählte man – nach Aussage des katholischen Lagergeist-lichen Prof. Dr. Mayerhofer – mehr als tausend Tote im Lager Moosburg. Es herrschte die reine Willkür der amerikanischen Siegermacht.“ (Letzte Seite Deckblatt).

Wer eingeliefert wurde, schlief Nachts auf dem blanken Fußboden, „denn die Bettgestelle enthielten weder Matratzen noch Strohsäcke, sondern lediglich einige gekreuzte Drähte“, die ins Fleisch schnitten. (S. 19). Da Ihnen bei der Einlieferung alles abgenommen wurde, hatten sie im Lager nicht mal eine Uhr. „Sie hatten kein Essgeschirr, keinen Löffel, Kein Besteck, nicht mal ein Taschenmesser. Aus jedem verfügbaren Abfallmaterial bastelten sie sich mit viel Geschick und Einfallsreichtum die notdürftigsten Gegenstände für das tägliche Leben. Die Essensträger mußten das kärgliche Essen in alten Scheißkübel transportieren.“ (S. 9f). Auch sahen sich die Gefangenen „jedem Verkehr mit der Außenwelt abgeschnitten. Es durften weder Briefe empfangen noch abgesandt werden, nichts Gedrucktes oder Schriftliches durfte in das Lager hineinkommen. Nur auf den Lagergassen aufgestellte Lautsprecher brachten von Zeit zu Zeit von der Lagerleitung zensierte Nachrichten. Um die seelische Lage der Internierten zu verstehen, muß man sich einmal vorstellen, daß doch der größte Teil der Kameraden aus dem Felde kam, kriegsgefangen und dann interniert wurde. So hatten sie Wochen und Monate, nachdem die Katastrophe ihren Anfang nahm, nichts mehr von ihren Angehörigen gehört. Durch die Lautsprecher erfuhren sie nun, daß sich Millionen deutscher Frauen, Kinder aus dem Osten in die Westzonen ergossen. Es sickerte immer stärker durch, welch schreckliches Schicksal diesen Flüchtlingen in ihrer alten Heimat und unterwegs beschieden war. Kurz und gut, keiner wusste, ob seine Lieben noch am Leben waren. Diese Ungewissheit zermürbte die seelische Widerstandskraft der Häftlinge noch mehr als der leibliche Hunger.“ (S. 21) Der Hunger und somit der Hungertod aber war von den „Befreiern“ geplant und gezielt herbeigeführt. Wenn ein Angehöriger eines Gefangenen von dessen Aufenthalt im Lager erfuhr und ein vom Munde abgespartes Lebensmittelpaket am Lager ablieferte, so war dies meist vergebliche Liebesmühe, denn „die meisten Pakete wurden den Gefangenen nicht ausgehändigt.“ (S. 49)

Der Gefangene F. A. Beck schrieb in seinem Tagebuch am 24. 12. 1945: „Die Weihnachtszeit hat allerlei Hoffnungen auf Sonderzuteilungen erweckt, aber wir wurden enttäuscht. Nur diese Sonderzuteilung: Je Person zusätzlich ein achtundzwanzigstel – man lese richtig: ein achtund-zwanzigstel – Brot, dazu heute abend 2 gr. Tee für jeden.“(S. 12) Eintrag am 26. 12. 1945: „Die Verpflegung ist nie so schlecht gewesen wie in den Weihnachtstagen: Beide Male eine schmutzige graue Suppe, in der nur einige Reste von Kartoffelschalen schwammen. Fast alle Kameraden haben von diesem scheußlichen Zeug Magen- und Darmschmerzen bekommen.“ (S. 13). Dafür schwelgten ihre amerikanischen Folterknechte wie die Maden im Speck. Nachfolgend die Weihnachts-Menükarte der amerikanischen Kompanie E des 66th US Infanterie-Regiments vom Dezember 1945 in Faksimile – mit Übersetzung (S. 14/15):

Bild

„In dieser Zeit starben in Deutschland nicht nur in den US-Lagern, sondern auch in der Zivil-bevölkerung viele Menschen an Unterernährung und Mangelerscheinungen.“ (S. 15). Der internierte katholische Lagergeistliche, Prof. Dr. Mayerhofer, sagte in seiner Predigt, gehalten bei einem Feldgottesdienst am 8. 6. 1947 anläßlich des 2jährigen Bestehens des Lagers u. a.:

„Die KZ-Prozesse haben der Weltöffentlichkeit die Überraschung gebracht, daß die Häftlinge in den KZ’s des Dritten Reiches täglich 1000 Kalorien mehr zu essen bekommen haben als heute die freien Deutschen unter dem Protektorat der Befreier.“ (S. 95). Und aß ein

„Befreiter“ vor Hunger Gras, dann wurde er von seinem „Befreier“ erschossen: „Am 24. 8. 1945 wurde Stanislaus Schmid ohne ersichtlichen Grund von einem Wachposten erschossen, als Schmid auf der Wiese des Lagers einen Löwenzahn zum Essen pflücken wollte. Schmid be-fand sich dabei ca. 10 Meter vom Zaun entfernt.“(S. 35). Obendrein waren die verbreche-rischen „Befreier“ auch noch zynisch: „Über den Tod von Herrn Schmid bekamen die Ange-hörigen niemals eine offizielle Mitteilung, nur eine Rechnung über das Eingraben“ (S. 35) des Ermordeten.

Es ist entlarvend, daß die von den „Befreiern“ lizenzierte Presse damals sofort ihre antideut-schen Lügen aufnahm, Lügen, die sie bis heute fortsetzen. Die Süddeutsche Zeitung war die erste, die von der amerikanischen Militärregierung mit Lizenz Nr. 1 quasi als Feindsender eingesetzt wurde. Am 18. 12. 1945 schrieb sie unter dem Titel „Ehemals Stalag Nummer 8“ über das Lager Moosburg, und der Leser möge sich verinnerlichen, mit welcher Niedertracht, Verlogenheit und mit welchem Zynismus sich gekaufte Journalisten schon von Anfang an in den Dienst der Okkupanten und Besatzer stellten:

„Nicht arbeitende Gefangene erhalten eine Tagesration von 2225 Kalorien, wer arbeitet, bekommt 3110 Kalorien. Werden Unterernährte eingeliefert so wird der Nährwert der ihnen gewährten Kost auf 4099 Kalorien e r h ö h t (gesperrt im Original, d. V.). Der Kommandant des Lagers ist Oberst E. H. Walker (ein Absolvent der berühmten Militärakademie von West Point). Seiner Menschlichkeit ist es zu verdanken, daß die Häftlinge 500 Kalorien m e h r erhalten, als dies für Gefangene der 3. Armee vorgesehen ist. Das Lager ist in verschiedene kleinere Komplexe eingeteilt, in denen die Inhaftierten geheizte Baracken bewohnen. Sie essen in großen Speisesälen, deren Küchen reichlich mit amerikanischen Vorräten ausgestattet sind. Zu den gewöhnlichen Rationen gehören Kaffee, Orangensaft, Kartoffeln, Brot, Mehl, Zucker und manchmal frisches Fleisch. Mancher ‚Volksgenosse’, der sich heute seiner Freiheit ‚erfreut’, möchte wohl Neid empfinden ob solcher Verpflegung (…). Sehr drastisch brachte der Wachtposten am Haupteingang seine Meinung zum Ausdruck: ‚Unser ganzes Bataillon langweilt sich hier zu Tode’, sagte er. ‚Die da drinnen sind nichts als ein Haufen trauriger Hanswurste!’“ Gezeichnet ist dieser Artikel mit „W.F.K.“ (S. 13)

Es gibt auch zahlreiche eidesstattliche Erklärungen über bestialische Folterungen in Moos-burg, hier die des völlig unschuldigen Johann Heilmeyer in einem Ausschnitt (S. 58f):

„…Sodann wurde ein Lineal auf meinen Kopf gelegt und mir angedroht, daß ich wiederum Schläge bekommen würde, wenn dieses Lineal herunterfallen würde. Da ich stark zitterte, fiel dieses Lineal einige Male herunter. Ich bakam dafür Schläge mit der Faust ins Gesicht. Bei dieser Gelegenheit wurden meine Taschen durchsucht und dabei die Photographie meiner Braut in Postkartengröße gefunden. Dieses Bild wurde mir mit den Worten ins Gesicht geschlagen: Ah, blonde Girl, prima ficken, jetzt wir ficken, nicht mehr du Nazischwein. Ich sollte die Adresse verraten, was ich aber nicht tat. Daraufhin trat eine kurze Pause ein. Dann wurde mir mein Schnurrbart mit einer Zigarette weggebrannt. Ich musste mich völlig aus-ziehen, wurde auf den Kopf gestellt und so ungefähr 10 Minuten von 2 Amerikanern gehalten, während einer mich mit einem kurzen Lederriemen auf den Körper und zwischen die Beine schlug. Dann wurde ich nackt unter eine tropfende Wasserleitung gesetzt und dabei festgehal-ten, sodaß die Wassertropfen auf den vordersten Teil meines Kopfes fielen. Dabei wurden mir Fesseln angelegt. Dann wurde ich wieder losgebunden, in ein anderes Zimmer gebracht und musste dort ein Stück Kriegsseife essen, die Sand und Chemikalien enthielt. Diese Seife wurde mir von den beiden Posten gewaltsam eingeführt. Zu dieser Zeit war mein körperlicher Zustand so, daß ich am ganzen Körper zitterte und stark benommen war. Als ich etwas klarer wurde, bemerkte ich, daß noch ein weiterer Posten sich in diesem Zimmer befand, welcher sich mit einem bis auf Schlüpfer und Büstenhalter entblößten Mädchen, welches an den Hän-den gefesselt war, beschäftigte. Während der eine Posten bei mir verblieb, ging der andere zu dem Mädchen hin, sprach etwas und kam zu mir zurück und sagte: Dies ist ein Nazigirl-schwein, Du aufpassen, wir die jetzt ficken. Sie rissen dem Mädchen die Schlüpfer und Bü-stenhalter herunter, legten sie gewaltsam auf ein Feldbett und stürzten sich auf sie.“ Die Einzelheiten mögen erspart bleiben. Der „Befreite“ wurde von seinen „Befreiern“ noch 14 Tage lang fürchterlich geschlagen, wobei er 10 Zähne verlor.

Nur einen kleinen Teil der Greuel, die der Autor des angegebenen Buches, Heinrich Pflanz, dankenswerterweise auf seine eigene private Initiative veröffentlicht hat – ich betone: auf seine private Initiative – habe ich hier angeführt. Denn es wäre die Pflicht der offiziellen Seite – in diesem Falle der verantwortlichen Kommunalpolitiker und auch Kleriker – diese dunkle Seite der „Befreier“ zu bewältigen. Das aber tun sie nicht. Sie, die immer von „Gesicht und Zivilcourage zeigen“ schwadronieren, verstecken sich feige vor der Wahrheit, weil diese Wahrheit die Lüge von der angeblichen „Befreiung“ offenbart.

Das Vorwort zur Versöhnung heißt Wahrheit. Jeder Krieg ist ein Unglück, aber das Leid des eigenen Volkes zu verschweigen und die verbrecherischen Siegermächte unablässig zu feiern, das ist die Schande! Heinrich Pflanz schreibt (S. 111), daß er bei seinen Recherchen in Moosburg zwar mehrere Gedenksteine, „teilweise geschmückt mit Fahnen und frischen Blumen“, zur Erinnerung an die alliierten Kriegsgefangenen vorfand, jedoch nicht einmal eine Erinnerungstafel an die unschuldigen deutschen Opfer, die im gleichen Lager von Moosburg nach dem Krieg von den „Befreiern“ ermordet worden sind. „Am 5. 5. 1992 fragte ich bei Bürgermeister Anton Neumaier in Moosburg an, welches Informationsmaterial über das Internierungslager Moosburg vorhanden ist und was mir zugänglich wäre. Am 9. 6. 1992 bat ich nochmals um Beantwortung meiner Nachfrage. Daraufhin schrieb mir Bürgermeister Neumaier am 10. 6. 1992: „Das Stadtarchiv Moosburg verfügt über keinerlei Unterlagen über das Internierungslager.“ Wirklich? Unterlagen existieren sehr wohl, der Autor Heinrich Pflanz hat, wie man sieht, einen guten Teil zusammengetragen. Nur will sie die offizielle Seite, die Stützer der Halbwahrheiten und der Lüge, nicht archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Wahrheit ist nicht erwünscht. Und so werden die Berufsheuchler bis zum Sankt-nimmerleinstag jene Verbrecher, denen unschuldiges Blut an den Händen klebt, schamlos als „Befreier“ etikettieren und feiern.

Eine schändliche Pflichtvergessenheit der entsprechenden gegenwärtigen Kommunalpolitiker zeigt auch folgende Schilderung des Autors Heinrich Pflanz (S. 106):

„Auf dem Friedhof in Moosburg befand sich noch ein Interniertengrab mit 4 Internierten. Ein mit Föhren umwachsenes einfaches, kleines Holzkreuz mit einer schlichten Tafel erinnerte an das Schicksal von 4 Internierten. Es war wohl eines der letzten Zeugnisse aus der Zeit des Internierungslagers. Dieses Grab wurde im Frühjahr 1992 auf Betreiben eines Moosburger Bürgers entfernt, ohne die Angehörigen davon zu unterrichten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man in gleicher Weise verfahren wäre, wenn es sich dabei um ausländische Kriegsgefan-gene gehandelt hätte, die in der Gefangenschaft gestorben sind. Die britischen Kriegsgefan-genen, die während des Krieges in Moosburg gestorben sind, wurden auf den Kriegsgräber-friedhof nach Bad Tölz überführt. Die Gräber der anderen Nationen wurden 1958 auf den Sol-datenfriedhof Schwabstadl bei Landsberg/Lech umgebettet, wo die Gräber heute noch erhal-ten und gepflegt werden. Dort werden noch die Gräber der Kriegsgefangenen aus dem I. Weltkrieg gepflegt , und sogar die verstorben französischen Kriegsgefangenen von 1870/71 sind noch namentlich aufgeführt.“ Der Autor Pflanz beklagt, wie sich diese Ungleichbehand-lung mit „unserem christlichen Glauben, der Nächstenliebe und der Menschlichkeit vereinba-ren lässt.“ Die Antwort: Grundsätzlich zählen in dem „befreiten“ Deutschland bei den Ermor-deten des eigenen Volkes weder Nächstenliebe noch Menschlichkeit; sie werden entweder geschmäht oder aber, wie hier in Moosburg, verschwiegen. Die Apostel einer „Erinnerungs-kultur“ wollen sich ihrer partout nicht erinnern. Das heißt, die dafür Verantwortlichen, die den Rassismus eines längst vergangenen Systems bejammern, schwitzen selber, und zwar gegen-wärtig(!) Rassismus aus, allerdings antideutschen. Ihre Heuchelei hat ihnen der bereits ge-nannte Lagergeistliche schon 1947 bescheinigt:„Es wird immer offenbarer, daß es in diesem Krieg nicht darum ging und vor allem jetzt, den Terror aus Europa zu beseitigen.“ (S. 95)

1 „Vorsicht Fälschung!“, ISBN 3-924-309-18-3

2 Die britische Zeitung „Sunday Correspondent“ vom 16. 09. 1989 (zit. Von der FAZ vom 17. 09. 1989)

3 „Das Internierungslager Moosburg 1945 – 1948“, Heinrich Pflanz, Bublies Verlag, ISBN: 978-3-937820-21-7. Sofern keine neue Quellenangabe erfolgt, beziehen sich alle folgenden Zitate auf dieses Buch; nur die Seiten-zahlen werden angegeben.

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Moses, der Schlepper?

War der jüdische Religionsgründer Moses ein archaischer Schlepper, vergleichbar mit den gegen-wärtigen kriminellen Schleppern? Diese Frage stellte eine Berliner Pfarrerin der Evangelischen Kirche am 28. Juli d. J. in der Sendung Morgenandacht des Deutschlandfunk und meinte treuher-zig, ein ägyptischer Journalist hätte damals den Moses als Aufrührer dargestellt, „der den hebrä-ischen Gastarbeitern Illusionen machte über ein besseres Land, in dem angeblich Milch und Honig fließen. Gewissenlos organisierte er schließlich die Flucht der gesamten hebräischen Minderheit.“ Dann stellte die Berufschristin die Verbindung vom Schlepper Moses zu den gegenwärtigen verbre-cherischen Schleppern her: sie habe gehört, „daß die Flüchtlinge an den Stränden Nordafrikas die Schlepper nicht hassen, ja, es kommt sogar vor, daß sie einen, der ihnen die Passage über das Mittelmeer ermöglicht, Mose nennen, ihren Retter, ihren Gottesmann.“ Das habe die wackere Christin anfangs zwar irritiert, aber schließlich habe sie sich gesagt, daß man etwas Genaues nicht wissen könne, da Jahwes Blick ja nicht der der Menschen sein könne.

Das war der christliche Versuch, mittels der Bibel den Einheimischen nicht nur den überlebens-wichtigen Abwehrwillen vor kriminellen Schleppern und Invasoren zu nehmen, sondern letztere geradezu mit einem Heiligenschein zu versehen. Allerdings hat die christliche Fachfrau die letzt-endlichen Folgen der Schleppertätigkeit des Moses wohlweislich verschwiegen: Das von dem Ju-dengott versprochene Land, „wo Milch und Honig fließen“, war mit brutaler Gewalt von den hebräischen Invasoren in Besitz genommen, die nicht unterwerfungswilligen Einheimischen massa-kriert worden.

Die Parallelen mit den heutigen exotischen Landnehmern sind erstaunlich, nur mit dem Unter-schied, daß sich die von den Juden überfallenen Völker noch wehrten, hingegen die Verwalter der europäischen Länder, allen voran die der BRD, als hölzerne Pferde der Hintergrundmächte handeln und den Feind mittels einer närrischen „Willkommenskultur“ hereinbitten.

Mit dieser Rundfunksendung aber war die Überzeugungsarbeit der Pfarrerin keineswegs beendet. In der Morgenandacht des darauffolgenden Tages versuchte sie die „Segnungen“ der in Europa und vor allem hierzulande hereinbrechenden Exotenflut zu vertiefen, wiederum mittels angeblicher biblischer Geschichten. Es sei falsch, „holterdipolter größere Heime in kleinen Dörfern einzurichten oder Container am Rand von Problemkiezen aufzustellen“, weil das nur „Ärger mit den Anwoh-nern“ gibt, denn es gehe auch anders: „Auf diesem Hintergrund“, predigt Frau Pfarrerin allen Ernstes, „staune ich über die Weisheit im biblischen Israel. Als das Volk der Bibel seßhaft wurde vor etwa 3000 Jahren, gab es sich Regeln, um das Zusammenleben in Stadt und Land sozialverträglich zu gestalten.“ Eine dieser sozialverträglichen Handlungen soll die Errichtung von „nicht weniger als 6 Asylstädten“ gewesen sein, „damit unschuldig Verfolgte sicher und schnell Schutz fänden.“ So stehe es im 4. Buch Mose „als Gottes Gebot“, sei aber „mühsam zu lesen“. Nun, ich habe mir die Mühe gemacht, da ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, daß der Wüstengott Jahwe, dessen Sozialverständnis gegenüber den Einheimischen des „Gelobten Landes“ identisch mit deren gnadenloser Vernichtung war, seinen jüdischen Invasoren plötzlich gebietet, Asylstädte (wohlgemerkt: nicht Asylstätten, sondern –städte!) en masse zu bauen, „damit unschuldig Verfolgte sicher und schnell Schutz fänden“. Und tatsächlich, ich mußte feststellen, Frau Pfarrerin hat geflunkert. Denn in der Bibel heißt das Gebot des Judengottes: „Gebiete den Kindern Israel, daß sie den Leviten Städte geben von ihren Erbgütern zur Wohnung. Und unter den Städten, die ihr den Leviten geben werdet, sollt ihr sechs Freistädte geben, daß dahin fliehe, wer einen Totschlag getan hat. Über dieselben sollt ihr noch 42 Städte geben, daß alle Städte, die ihr den Leviten gebt, seien 48 mit ihren Vorstädten.“ (4. Mose 35, 2,6,7). Laut Bibel sollten also nicht fremden Eindringlingen, sondern dem jüdischen Stamm der Leviten (Moses war übrigens Levite) neben 42 Städten 6 Freistädte gegeben werden, wohin allerdings nicht, wie Frau Pfarrerin behaup-tet, „unschuldig Verfolgte“ Schutz suchen konnten, sondern vielmehr kriminelle Totschläger. Oder versucht die christliche Dame uns etwa weiszumachen, die gegenwärtig in Europa eindringenen Wirtschaftstouristen, darunter in der Tat zahlreiche Totschläger, seien „unschuldig Verfolgte“? Auf alle Fälle plädiert sie, solche „archaische menschenfreundlichen Orte, in denen Gottes Gegenwart spürbar blieb“, auch in Europa einzurichten: „Die gesamte europäische Gemeinschaft würde sich auf ein großes Netz von Asylstätten einigen“, was automatisch „uns auch als europäische Wertegemeinschaft vereinen“ dürfte. Und „darauf könnten wir stolz sein!“ Hosianna!

Zwischenbilanz: Der biblische Schlepper Moses brachte Invasoren in das Land, „wo Milch und Honig fließen“. Diese nahmen es gewaltsam in Besitz und errichteten sechs Freistädte, in denen Totschläger Asyl fanden. Dieses Konzept sei, angesichts der gegenwärtigen exotischen Landnahme durch Moses-Nachahmer, auf Deutschland und Europa zu übertragen. Das einige die europäische Wertegemeinschaft, worauf wir alle stolz sein könnten. Friede, Freude, Eierkuchen.

Erfahrungsgemäß ahnte ich, daß die christliche „Beweisführung“ nicht erschöpft sein konnte und das überzeugendste, schlagkräftigste Argument noch fehlte. Ich hatte richtig vermutet; am darauf-folgenden Tag bei der Morgenandacht im Deutschlandfunk ließ die Pfarrerin die Auschwitzkeule auf die Hörer niedersausen.

Anfangs verpackte sie die Geschichte neutral, wenngleich auch triefend vor Schwulst. Vor langer Zeit habe ein 15jähriges Mädchen, namens Selma Mehrbaum-Eisinger, aus Liebeskummer ein Gedicht an einen Jungen, der sie nicht haben wollte, geschrieben: „Heute tatest du mir weh, denn du sagtest: Geh! Und ich ging.“ Abgewiesen werden sei schon schwer, wieviel schwerer erst, „wenn es nur ein Jetzt und gar kein Später“ gäbe? Aha! Frau Pfarrerin kommt zur Sache: Für Selma gab es kein Später, denn es nahte „eine schwarze Wolke aus Haß und Vernichtungswut. Die Deutschen waren schon in Polen. Der Krieg kam näher und mit ihm die Bedrohung: Weg mit allen Juden! Selma, die Dichterin, ist mit 18 Jahren in einem Getto gestorben.“ Düster konstatiert die christliche Oberlehrerin: „Das ist das Schwerste: sich verschenken und wissen, daß man überflüssig ist; sich ganz zu geben und zu denken, daß man wie Rauch ins Nichts zerfließt.“ Welche Lehre der dumme Michel aus diesem albernen Gesummsel ziehen soll, liegt auf der Hand: Den hereinströmenden Exoten, die sich in Liebe nach uns verzehren und sich uns selbstlos und ganz schenken wollen, sollte man nicht herzlos sagen: Geh! Man darf sie nicht wie Rauch ins Nichts zerfließen lassen und uns selbst um die größte Bereicherung bringen. Lacht da jemand? Die verbalen Schmachtfetzen rundet die Pfarrerin sakral ab: „Geh“! Hau ab! Verschwinde! Du gehörst nicht hierher! Klingen die Worte nicht wie ein Fluch? Und oft genug sind sie es auch. Ein Fluch und eine Gotteslästerung im Sinne der Bibel.“ Nun wissen wir ’s genau: Wenn wir der fremden Flut nicht weichen und uns nicht selbst aufgeben, dann ist das im christlichen Sinne Gotteslästerung. Ist eine perfidere Hetze mittels Religion denkbar? Erinnern wir uns:

Von dem gegenwärtigen Strafgesetzbuch, das auf das Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich, vom 15. Mai 1871, zurückgeht, wurden im Laufe der Zeit einige Paragraphen opportun angepaßt, gestri-chen bzw. geändert. Einer davon war § 130 StGB, („Anreizung zum Klassenkampf“) der von der Besatzerkonstruktion „BRD“ in den berüchtigten „Volksverhetzungs“-Paragraphen geändert wurde, mit dem Ziel, die Wahrheitsfindung zu knebeln. § 130a StGB war der „Kanzelmißbrauch“: „Ein Geistlicher oder anderer Religionsdiener, welcher in Ausübung oder in Veranlassung der Ausübung seines Berufes öffentlich vor einer Menschenmenge, oder welcher in einer Kirche oder an einem anderen zu religiösen Versammlungen bestimmten Orte vor mehreren Angelegenheiten des Staats in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zum Gegenstand einer Verkündigung oder Erörterung macht, wird mit Gefängnis oder Festungshaft bis zu zwei Jahren bestraft.“

Wenn hier nicht Kanzelmißbrauch bzw. Volksverhetzung im Sinne des Wortes vorliegt, wann dann?