Henry Hafenmayer das nächste Opfer der BRD-Schergen

Kaum ist die Dissidentin Sylvia Stolz zum zweiten Mal unschuldig im Gefängnis von Aichach verschwunden, widmen sich die Schergen der BRD-Diktatur schon ihrem  nächsten Opfer: Henry Hafenmayer. Anfang dieses Monats wurde seine Wohnung durchsucht, seine Geräte und andere Beweismittel seines „Verbrechens“, nämlich eine eigene Meinung zu haben, beschlagnahmt. Voraussichtlich am 16. und 18. 07. 2019 wird der Schauprozeß in Oberhausen/Ruhrgebiet stattfinden. Sollte sich die Termine noch ändern, wird es rechtzeitig mitgeteilt.

Bei seinem Prozeß vor zwei Jahren wurde er vom Amtsgericht (Schöffengericht) in Oberhausen zu 1 Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. „Bewährung“ heißt in diesem Falle, daß kriminelle Verbot der göttlich verliehenen Meinungsfreiheit zu akzeptieren und zu schweigen, oder aber Dinge wider der eigenen Überzeugung nachzuplappern, mit anderen Worten: das BRD-Regime will die Menschen zwingen, entweder zu schweigen oder zu lügen. Das lehnt Henry ab und folgt nur seinem Gewissen.

Bekanntlich wurde Henry Hafenmayer, von Beruf Lokführer, vor drei Jahren fristlos gekündigt, weil er von seiner verbrieften Meinungsfreiheit Gebrauch macht. Dadurch mußte er zwar Hartz IV anmelden, hatte aber durch seine Arbeitslosigkeit den Vorteil, sich ganz seinem Anliegen zu widmen, nämlich die Entrechtung unseres Volkes aufzuzeigen. Es war also nicht allein sein Anliegen, wofür er sich einsetzt, sondern unser aller Anliegen.

Vergessen wir nie, daß die Meinungsfreiheit ein nichtverhandelbares Gut ist, ein Gut, daß kein Staat – und schon gar nicht das Besatzersystem BRD – antasten darf! Geschieht dies dennoch – und es geschieht bereits seit 1945!! – dann ist Widerstand die erste Pflicht eines jeden Menschen, der noch ein Gewissen hat, der frei sein will und noch nicht zum glücklichen Sklaven mutiert ist. Zur Erinnerung: Anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Jahre 1995, sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog in seiner Laudatio: „Wenn wir in einen Dialog mit andern eintreten, bringen wir einige Essentiells ein, die nicht verhandelbar sind. Dazu gehört die Freiheit der Rede, und dazu gehört vor allem, daß niemand wegen seiner Überzeugung zu Schaden gebracht werden darf. Eine lange, oft blutige grausame Geschichte hat uns in Europa gelehrt, daß diese Rechte niemals mehr zur Disposition stehen dürfen!Bekanntlich war Herzog ein Systemling: er postulierte salbungsvoll selbstverständliche Rechte, „die niemals mehr zur Disposition stehen dürfen“, gleichzeitig ignorierte er, daß zahlreiche Dissidenten „wegen ihrer Überzeugung zu Schaden gebracht“, ins Gefängnis gesteckt wurden. Daraufhin angesprochen, schwieg der leere Schwätzer. Das aber kann uns nicht daran hindern, dieses nichtverhandelbare Recht der Meinugsfreiheit in Anspruch zu nehmen.

Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,

und wäre er in Ketten geboren.

Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,

nicht den Mißbrauch rasender Toren.

Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,

vor dem freien Menschen erzittert nicht.“

Verinnerlichen wir uns diese Erkenntnis und gleichzeitig Mahnung von Friedrich von Schiller! Wer willens ist, seine und letztendlich unser aller seit Kriegsende verlorene Freiheit wieder zu erringen, der muß seinen Freiheitswillen über alle seine Zweifel, Bedenken, Sorgen und Furcht stellen. Der kann nicht anderes, als sich mit unseren zahlreichen Vorbildern – an deren Stelle hier nur die bekanntesten, Ursula Haverbeck und Horst Mahler, genannt zu werden brauchen – solidarisch zu erklären. Zeigen wir diese Solidarität nun auch Henry – in Wort und Tat!

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17 Gedanken zu “Henry Hafenmayer das nächste Opfer der BRD-Schergen

  1. Hat dies auf In Dir muß brennen… rebloggt und kommentierte:
    »Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit sagen. Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte durch logische Argumente widerlegt werden, doch wenn sie unbequeme Wahrheiten sagen, bleibt Diffamierung, Hetze und Gewalt als Gegenmittel.« – Theodor Fontane

    Gefällt 2 Personen

    • Henry kämpft offen gegen die Feinde der Meinungsfreiheit. Was tun Sie? Sie kritisieren ihn aus sicherer Deckung heraus. Wenn Sie es besser machen wollen, als der „monodimensionale Vorreden“ schreibende Kämpfer Hafenmayer, dann immerzu! Aber bitte bald. Sonst wird’s nämlich peinlich für Sie.

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  2. Ist Herr Henry Hafenmeister noch auf freiem Fuss oder in U-Haft, das wird aus dem Artikel nicht klar, darum meine bescheidene Frage angesichts all dieser Gesinnungsjustiz in Deutschland und auch Österreich, wo Meinungsdelikte mit langen Gefängnisstrafen geahndet werden, ein Hohn angesichts der Lobreden vieler deutscher Politiker auf die im Grundgesetz verbriefte Meinungsfreiheit. Wünsche dem gelernten Lokführer Henry Hafenmeyer alles Gute. Bin gerade somewhere in Italien, auch aus Sicherheitsgründen angesichts der unhaltbaren Zustande in der selbstherrlichen bundesdeutschen Justiz.

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  3. Sven, da haben Sie sich aber einen ordentlichen Knieschuß verpaßt, denn mit Ihrem Satz „weil es ein Gesetz dazu gibt“ postulieren Sie: Auch ein willkürliches, ungerechtes, terroristisches Gesetz muß man willig akzeptieren. Mit dieser Ihrer Meinung wären Sie absolut jedem Unrechtsregime ein willfährigen Helfer, egal ob Stalin, Pol Pot oder Idi Amin; denn sie alle haben bzw. hatten ihre Gesetze, nach denen sie verurteilt haben. Und wenn ein Regime gegen Nasebohren die Todesstrafe verhängte, dann dürften Sie sich nicht beschweren, hingerichtet zu werden. Warum? Na, „weil es ein Gesetz dazu gibt“!

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  4. Passt nicht ganz zum Thema: Wo kann das Urteil gegen Stolz gelesen werden? Den AZK STreifen noch mal angesehen, konnte nichts anstößiges entdecken. Die Regimejustiz deliriert, ähnlich wie bei Fröhlich, wo das Regime Österreichs extra für seinen Anwalt ein Gesetz Altersbegrenzung erließ, damit dieser den F. nicht mehr verteidigen kann.

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