Roman Herzog, Elie Wiesel und der 27. Januar

Am 27. Januar dieses Jahres begehen Geschichtsfälscher zum 23. Mal den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. Die Opfer des Demokratismus, von denen im 2. Weltkrieg die ganze Welt 55 Millionen, allein Deutschland 17 Millionen zu beklagen hat, sind den antideutschen Rassisten selbstredend keines Gedenkens wert. Eingeführt für die BRD wurde dieser Tag im Jahre 1996 unter dem damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, ausgeweitet zum internationalen Gedenktag im gleichen Jahr vom EU-Parlament sowie der UN-Generalversammlung.

Roman Herzog (CDU) war gelernter Jurist; von 1987 bis 1994 Präsident des sogenannten Bundesverfassungsgerichts sowie fünf Jahre lang, von 1978-1983, Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU und CSU. Er litt unheilbar an der BRD-Politikerkrankheit Masochismus. Somit waren die idealen Voraussetzungen für das höchste Amt des Oberbüttels der Besatzer, nämlich das des Bundespräsidenten, gegeben. 1994 legte er den Amtsmeineid ab, und zwei Jahre später wurde unter seiner Ägide der Schuldkult-Tag des 27. Januar eingeführt. Aus dem (am Ende dieses Berichts) zu sehenden Foto mit Begleitschreiben ist zu schließen, daß Herzog, gemeinsam mit dem damaligen Bundeskanzler Kohl und Bundestagspräsidentin Süssmuth, den Befehl zur Etablierung des 27. Januar von führenden Juden im Jahr 1995 erhalten hatte.

Als Bundespräsident war Herzog ein Vaterlandsverräter der üblichen Sorte, und seinen Auftrag, den Interessen Deutschlands so viel wie nur möglich zu schaden, erfüllte er, wie auch seine Vorgänger und Nachfolger im Amt, im vorauseilendem Gehorsam. So hat er zur Eröffnung des 41. (Hof-)Historikertages „jedem Rückfall in nationalstaatliches Denken eine klare Absage erteilt: ‚Wir sind am Ende dieses Jahrhunderts dabei, die nationalstaatliche Form zu überwinden, die in ihrer ideologischen Übersteigerung den Kontinent in den Abgrund gezogen hat‘.“ 1 (Das ist blühender Unsinn, denn es waren demokratische Globalisten sowie kommunistisch/bolschewistische Internationalisten, die Europa mit ihren zwei Weltkriegen in den Abgrund gezogen haben). Im US-Besatzerstützpunkt Grafenwöhr demonstrierte er seine Knechtssinn, indem er sich zu einem gemeinsamen Foto mit den Besatzersoldaten stellte und schleimte: „Dem Schutz durch die US-Armee verdanken wir die Freiheit und den Fall der Mauer. Wir stehen in der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft Europas.“ 2 (Eine „Verantwortung“, die sich als Verrat an den Europäern entlarvt hat: die Vernichtung Europas durch Etablierung einer afro-asiatischen Zukunft). Am „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen 1996 schwafelte er: „So schmerzhaft die Erkenntnis für Menschen ist, die in Hinterpommern, Ostpreußen oder Oberschlesien als Deutsche in Deutschland geboren wurden: Diese Gebiete sind heute völkerrechtlich unbestritten polnisches bzw. russisches Staatsgebiet.“ 3 Da Herzog als Präsident des BVerfG sehr wohl wußte, daß die deutschen Ostgebiete völkerrechtlich nach wie vor zum Deutschen Reich gehören, war er sich offenkundig auch zum frechen Lügen nicht zu schade. Im Textentwurf der sogenannten deutsch-tschechischen Versöhnungserklärung – sprich: Verzichts- und Schulderklärung –, an der Herzog entscheidenden Anteil hatte, ist von „Vertreibung“ nicht die Rede, sondern vielmehr vom „Unrecht der deutschen Seite am tschechischen Volk während der nazistischen Okkupation.“ 4 Als beim „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen ein Teilnehmer Herzog wahrheitsgemäß und laut zurief, er sei „Vaterlandsverräter“, da entgegnete der ertappte Herzog beleidigt und hilflos zugleich: „Das hat mir gerade noch gefehlt. Schämen Sie sich!“ 5 Und als Ignaz Bubis, der damalige Herr und Meister der BRD, seinen 70. Geburtstag feierte, begab er sich ins Berliner Schloß Bellevue, um sich dort von seinem Diener Roman Herzog lobhudeln zu lassen: „Daß wir mit unserer Demokratie bestehen können, hat eminent auch etwas mit Menschen wie Ignaz Bubis zu tun.“ 6 Da ist es nur folgerichtig, wenn die Lügenpresse jubelte: „Herzog entwickelt sich zu einem Glücksfall für Deutschland.“ 7

Aber auch als Heuchler machte sich Roman Herzog einen Namen. Seine Amtszeit als Oberrichter sowie als Bundespräsident fiel in den Zeitraum der Inquisitionsprozesse gegen die großen Revisionisten, wie z.B. Ernst Zündel, Germar Rudolf, Günter Deckert. Anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an die Orientalistin Annemarie Schimmel im Jahre 1995, sagte Herzog in seiner Laudatio: „Wenn wir in einen Dialog mit anderen eintreten, bringen wir einige Essentiells ein, die nicht verhandelbar sind. Dazu gehört die Freiheit der Rede, und dazu gehört vor allem, daß niemand wegen seiner Überzeugung zu Schaden gebracht werden darf. Eine lange, oft blutige grausame Geschichte hat uns in Europa gelehrt, daß diese Rechte niemals mehr zur Disposition stehen dürfen.“ Aber diesen großen Schwätzer (vor dem Herrn Ignaz Bubis) interessierte es einen feuchten Kehricht, wenn um ihn herum Menschen, nur wegen ihrer freien Rede und Überzeugung, als „Holocaust-Leugner“ für viele Jahre hinter Kerkergittern verschwanden; und so stand er Pate dem rituellen Schuldkult-Tag des Holocaust, dem 27. Januar.

War Roman Herzog das Synonym der politischen und juristischen Unglaubwürdigkeit, so verkörperte Elie Wiesel die Unglaubwürdigkeit als Augenzeuge des Holocaust; mit anderen Worten, wenn wir uns ein Bild vom Holocaust machen wollen, dann brauchen wir uns nur die Geschichten des rumänischen Juden Elie Wiesel (1928 – 2016), dem Auschwitz-Überlebenden, verinnerlichen – und wissen genug.

Wiesel war KZ-Häftling in Auschwitz und ließ sich mit tausenden weiterer Insassen von den Deutschen freiwillig evakuieren, anstatt die sowjetischen Befreier abzuwarten, die am 27. Januar 1945 Auschwitz erreichten, und war, bis zur Übergabe des Lagers am 11. April 1945 an die amerikanischen Truppen, im KZ Buchenwald. Nach dem Krieg bis zu seinem Tod betätigte er sich als phantastischer Geschichtenschreiber und -erzähler und heimste dafür zahlreiche Preise ein. Der damalige Außenminister und gegenwärtige Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, verlieh ihm 2014 in New York den Großen Verdienstorden mit Stern, einen der höchsten BRD-Orden. 1986 hatte er bereits den Friedensnobelpreis „für seine Vorbildfunktion im Kampf gegen Gewalt, Unterdrückung und Rassismus“ erhalten. Da es der sogenannte Bundestag sich nicht nehmen läßt, Berufsankläger des deutschen Volkes in das „hohe Haus“ einzuladen, konnte Wiesel am 27. Januar 2000 dort nach Herzenslust seine merkwürdigen Geschichten von sich geben. Und die ganze Quasselbude bzw. Schildbürgerschaft – an deren Spitze der „heilige“ Johannes Rau als Bundespräsident, daneben Bundesrats- und Bundestagspräsident sowie Bundeskanzler Gerhard Schröder – wartete demütig darauf, von Elie Wiesel verhöhnt zu werden. Aber Elie versicherte gnädig, „daß ich zu Ihnen ohne Haß noch Bitterkeit spreche. Mein ganzes Erwachsenenleben lang habe ich versucht, Worte zu finden, die den Haß bekämpfen, aufspüren, entwaffnen – nicht ihn verbreiten.“ Da war ihm schon die erste Lüge, die er dem Ruf eines Friedensnobelpreisträgers schuldig zu sein glaubte, über die Lippen geflossen, denn in einem seiner Märchenbücher kann man folgenden Haßaufruf lesen: „Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses bewahren, des gesunden, männlichen Hasses gegen das, was der Deutsche verkörpert und was im Wesen des Deutschen liegt.“8

Seine zweite Geschichte war die mit dem langen Bart: das Vernichtungs-Märchen von der Wannsee-Konferenz. Unverdrossen wiederholte er, als anerkannter Greueldichter in blumiger Sprache, die längst widerlegte Behauptung, auf jener Konferenz sei die Vernichtung der Juden beschlossen worden: „…auf der die höchsten Beamten des Landes einfach den Wahnsinn hatten, die Gültigkeit, Legalität und Methoden der Vernichtung eines ganzen Volkes zu diskutieren.“ Ob Wiesel bekannt war, daß bei der Konferenz die Deportation der Juden in den Osten erörtert wurde und im Protokoll kein Wort darüber verloren wurde, daß die Juden einer gezielten Vernichtung zugeführt werden sollten, ist völlig unbedeutend, denn er war ja schließlich nicht nach Berlin gereist, um die Wahrheit zu verkünden. Insofern konnte es ihm auch schnurzegal sein, was Yehuda Bauer, Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem, bereits 1982 wörtlich gesagt hatte: Die Öffentlichkeit wiederholt immer noch ein ums andere Mal die törichte Geschichte, am Wannsee sei die Vernichtung der Juden beschlossen worden.“9

Aber die Wahrheit ist banal, Wiesels Geschichten hingegen interessant, nervenkitzelnd, jedes der 6 Millionen Opfer „so unverwechselbar einmalig“, sodaß er sich immer zu neuen Geschichten inspiriert sehe: „Das ist der Grund, warum ich – ich bin kein Historiker – nicht von der Geschichte spreche, sondern einfach Geschichten erzähle.“ Und er erzählt eine neue, nach Babi Yar verlegte, die er von einem anderen Geschichtenerzähler gehört haben will und die soviel Beweiskraft hat wie der Besen, mit dem die Hexe X zum Blocksberg geflogen ist: „Eine jüdische Familie hält sich seit Tagen in einer Höhle versteckt. Die Mutter beschließt, mit ihren beiden Kindern im nahen Dorf Hilfe zu suchen. Sie fallen einer Gruppe betrunkener Deutscher in die Hände, die nun vor den Augen der Mutter erst das eine Kind köpfen, dann das andere. Während die fassungslose Mutter die Körper ihrer beiden toten Kinder umklammert, bringen die Deutschen, denen das Schauspiel offenkundig Vergnügen bereitet, auch die Mutter um . Als der Vater auf der Bildfläche erscheint, wird er ebenfalls ermordet. Ich fasse das nicht!“ Es ist anzunehmen, daß auch die andächtigen Zuhörer im „Hohen Hause“ die Geschichte nicht fassen konnten; ihm aber die Frage zu stellen: „Elie, wo sind die Beweise für Deine Geschichte?“ hüteten sie sich, denn das wäre eine „Beleidigung“ gegenüber einem Auschwitz-Überlebenden und somit Verzicht auf die bekannten 30 Silberlinge.

Vom Leid der Kinder strotzt sein Geschichtenvortrag an jenem 27. 1. 2000 in Berlin, und er frage sich, wie Deutsche sich dazu hergeben konnten, „jüdische Männer, Frauen und Kinder zu quälen und zu töten“, wie man „kranken Personen und kleinen Kindern“ das antun, man „wehrlose Kinder morden“ konnte. „Immer waren sie die ersten, die ergriffen und in den Tod geschickt wurden. Eineinhalb Millionen jüdischer Kinder sind umgekommen.“ Leider reichte seine Zeit nicht aus, denn, so Wiesel: „Man könnte mehr solche Geschichten erzählen, sechs Millionen mehr.“

Dennoch braucht niemand auf Wiesels komplette Geschichten zu verzichten; seine Bücher sind auf dem Markt erhältlich wie Grimms Märchen, nur mit dem Unterschied: die der Brüder Grimm sind lehrreich, Wiesels Märchen lächerlich. Lassen wir sein bekanntestes an uns vorüberziehen, es berichtet von seinem angeblichen Schlüsselerlebnis in Auschwitz:

Nicht weit von uns entfernt loderten Flammen aus einer Grube hervor, riesenhafte Flammen. Man verbrannte dort irgendetwas. Ein Lastwagen fuhr ans Loch heran und schüttete seine Ladung hinein. Es waren kleine Kinder, Babys! Ja, ich hatte es gesehen, mit meinen eigenen Augen… Kinder in den Flammen (verwundert es da, daß seit jener Zeit der Schlaf meinen Augen flieht?). Dorthin gingen wir also. Etwas weiter weg befand sich eine andere, größere Grube für Erwachsene. […] ‚Vater‘, sagte ich, ‚wenn dem so ist, will ich nicht länger warten. Ich stürze mich in den elektrischen Stacheldraht. Das ist besser, als stundenlang in den Flammen dahinzuvegetieren.“10Kein Grund zur Panik, lieber Leser, das Märchen endet so glücklich, wie das von Rotkäppchen und dem bösen Wolf! – „Unsere Kolonne hatte noch etwa 15 Schritte zurückzulegen. Ich biß mir auf die Lippen, damit mein Vater mein Zähneklappern nicht hören sollte. Noch zehn Schritte. Acht, sieben. Wir marschierten langsam, wie hinter dem Leichenwagen unseres eigenen Begräbnisses. Nur noch vier Schritte. Drei Schritte. Sie war nun ganz nah, die Grube mit ihren Flammen. Ich nahm alle meine noch verbleibenden Kräfte zusammen, um aus der Reihe zu rennen und mich in den Stacheldraht zu werfen.. Tief in meinem Herzen nahm ich Abschied von meinem Vater, vom gesamten Weltall, und unwillkürlich bildeten sich Worte und traten in Form eines Gemurmels auf meine Lippen: Yitgadal veyitkadach chme raba… Sein Name sei erhöht und geheiligt. Mein Herz wollte schier zerspringen. Es war soweit. Ich stand vor dem Antlitz des Todesengels… Nein. Zwei Schritte vor der Grube befahl man uns, abzudrehen, und man hieß uns, in eine Baracke einzutreten.“

Wie ungezählte andere Holocaust-Überlebende hat sich auch Elie Wiesel entschlossen, mehrere KZ zu überleben, denn wie hätte er sonst seine Geschichten der Nachwelt überlassen können?! Und als am 27. 1. 1945 der Tag der Befreiung durch die Rote Armee nahte – Elie war nach dem Flammenabenteuer aufgrund einer Beinverletzung in der Krankenbaracke bestens gepflegt worden – entschloss er sich, doch lieber mit seinen deutschen „Mördern“ zu fliehen, als sich von den Russen befreien zu lassen: „Die Entscheidung lag in unserer Hand. Ein einziges Mal konnten wir unser eigenes Schicksal entscheiden. Wir könnten beide im Krankenhaus bleiben, wo ich ihn, [seinen Vater] dank des Arztes, als Patienten oder Krankenpfleger registrieren lassen könnte. Oder wir können den anderen folgen. ‚Nun, was werden wir tun, Vater?‘ Er blieb stumm. ‚Laß uns mit den anderen evakuiert werden‘, sagte ich ihm.“ 11

Gerade weil Elie Wiesel ein Schwätzer war, hat er, wenngleich auch ungewollt, die unbedingte Notwendigkeit der Wahrheitsforschung bestätigt. Lassen wir seine Geschichten – und damit den 27. Januar – ausklingen mit seinem philosophisch anmutendem, aber entlarvendem Bekenntnis:

Manche Ereignisse finden statt, sind aber nicht wahr; andere sind wahr, obgleich sie niemals stattgefunden hatten.“ 12

1Passauer Neue Presse, 18. 9. 1996

2Ebenda, vom 30. 10. 1996

3Ebenda, vom 9. 9. 1996

4Ebenda, vom 8. 11. 1996

5Ebenda, vom 10. 9. 1996

6Ebenda, vom 13. 1. 1997

7Kommentar vom 23. 11. 1996, des damaligen und heutigen Chefredakteurs der Passauer Neue Presse

8Elie Wiesel, „Appointment with Hate“, Legends of Our Time, Avon Books, New York 1968, S. 177f

9„The publik still repeats, time after time, the silly storie that at Wannsee the extermination of the Jews was arrived at“, The Canadian Jews News, 20. 1. 1982, S. 8, die eine Depesche von The Jewish Telegraphic in London wiedergab.

10 Elie Wiesel, La Nuit, Edition de Minuit, 1958, S. 57ff

11 Vorlesungen über den Holocaust, Germar Rudolf, Castle Hill Publishers, 2005, S. 481

12 Legende of our time, Elie Wiesel, 1982, Einleitung S. VIII

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Passauer Neue Presse  vom 7. 2. 1995

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