Hetzer vom Dienst – Offener Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer

Grüß Gott, Herr Seehofer!

Kaum eine Schandtat, die von den Hetzern vom Dienst nicht deutschen Patrioten in die Schuhe geschoben wurde bzw. wird, was immer nach dem gleichen Schema läuft: Erst hetzen, dann, wenn sich die Wahrheit herausstellt, schweigen. Der am 12. Dezember 2014 verübte Brandanschlag auf eine sogenannte „Flüchtlingsunterkunft“ in Vorra, wobei „Naziparolen“ („Kein Asylat in Vorra“) an die Hauswand gesprüht wurden, ist hierfür ein Musterbeispiel. Wie sich dieser Tage herausstellte, war der Brandanschlag keine Untat von „bösen Nazis“, sondern eine kriminelle Tat des Unternehmers aus versicherungstechnischen Erwägungen. Von den vielen Hetzern möchte ich nur zwei erwähnen: Sie und Ihren Innenminister Joachim Herrmann.

Laut Süddeutsche Zeitung de. vom 12. 12. 2014 ließ sich Herrmann mit dem Hubschrauber einfliegen und schwadronierte frisch drauflos: Diese Schmiererei sei „ein ganz starkes Indiz, daß es sich um eine Tat mit rechtsextremistischem Hintergrund handeln dürfte.“ Und Sie verurteilen die „schändliche Tat“. Braunes Gedankengut habe „keinen Platz in unserer freiheitlichen Gesellschaft. Die Menschen in Bayern lassen sich durch die Provokation, den Haß und die Menschenverachtung, die aus der Tat sprechen, nicht beirren.“ Sie und Herrmann leben doch nicht auf dem Mond und müssen also wissen, daß seit jeher die meisten „Naziparolen“ und Hakenkreuzschmierereien von Geheimdiensten und anderen berufs-demokratischen Lumpen verübt werden (von Schmierereien, denen kriminelle unpolitische Motive zugrunde liegen, einmal ganz abgesehen), um anständige Patrioten zu diskreditieren. Somit ist Ihrer beide Hetze – um Herrmanns Worte zu gebrauchen – „ein ganz starkes Indiz“ für Ihr mieses CSU-parteipolitisches Kalkül. Jetzt, nachdem die Hetzerpflicht getan, hüllen Sie sich in Schweigen. Nebenbei bemerkt: Jeder Geschichtskundige weiß, daß ein echter Nationalsozialist ein Hakenkreuz nie so schlampig schmieren und wie ein Legastheniker das Wort „Asylat“ an die Hauswand kritzeln würde, und im übrigen: Wenn Ihrer Meinung nach braunes Gedankengut „keinen Platz in unserer freiheitlichen Gesellschaft“ hat, dann frage ich mich schon, warum so viele Nazi-Errungenschaften (Aktienrecht, Berufschulpflicht, Windkraftnutzung, Mieterschutz, Patentgesetz, Naturschutz, Devisenrecht, Eherecht, Farbfotographie, Fernsehen, Grundsteuer, Heilpraktikergesetz, Hubschrauber, Lebensmittelgesetz, Tierschutz, Umweltschutz und, und, und) als Erbe übernommen wurden.

Doch die gezielten Vorverurteilungen und Diffamierungen von Ihnen und Herrmann „gegen Rechts“ sind bekannt. Noch gut in Erinnerung ist das angebliche Attentat Ende 2008 gegen Alois Mannichl, den damaligen Polizeidirektor von Passau und jetzigem Polizeichef von Niederbayern. Von Anfang an war klar ersichtlich, daß die Angaben des Mannichl mit Vorsicht zu genießen seien; was aber taten die beiden Saubermänner der CSU? Sie eilten an das Krankenbett des Mannichl und zogen gemeinsam in bekannter Manier „gegen Rechts“ vom Leder: „Wir müssen der rechtsextremistischen Krake jetzt Paroli bieten“, postulierten Sie theatralisch, und für Herrmann sprachen auch damals, wie könnte es anders sein, alle Indizien für „eine Tat mit rechtsextremistischem Hintergrund“, aber schlau nach dem Motto: solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, will i ja nix sagen, aber man red‘ halt bloß. Bei dieser Kombinationsgabe und diesem schändlichen Drang nach politischer Korrektheit wäre es nicht verwunderlich, wenn Sie auch im schlechten Wetter und den Flutkatastrophen „ein starkes Indiz“ für eine Tat mit rechtsextremistischem Hintergrund vermuteten.

Allerdings, als erst kürzlich in Düsseldorf ein exotischer Invasor eine 10 Millionen Euro teure „Flüchtlings“-Unterkunft in Schutt und Asche legte, nur weil dieser Verbrecher keinen Schokoladen-Pudding bekam, da hörte man von Ihnen und Herrmann keinen Mucks. Und jetzt und heute, wo Zigeuner den Regensburger Dom besetzt und als Tummelplatz ausgesucht haben und damit zeigen, daß Deutschland verkommen ist zum blöden „Refugee“-Jahrmarkt, auf dem nicht mehr das deutsche Volk, sondern die als „Flüchtlinge“ gehätschelten Invasoren rotzfrech bestimmen wollen, welche Gesetze hier zu akzeptieren sind und welche nicht, – da hat es Ihnen wohl auch die Sprache verschlagen? Aber grämen Sie sich nicht; es geschehen ja tagtäglich Verbrechen von „Refugees“ und gewöhnlichen Verbrechern, die man getrost erst einmal den „Rechtsextremisten“ in die Schuhe schieben kann. In die Verlegenheit, sich gegen vaterlandsliebende Deutsche nicht aufzuplustern zu können, werden Sie also nie kommen.

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